playmobil
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Zitat von alleswirdbesser:keine Option?
1.
Was mein Herz möchte und wie ich fühle, müsste ich mich für meine Kollegin entscheiden bzw positionieren. Egal, wie lange es hält. Das weiß keiner. Dann bleiben wenigstens keine Fragen mehr offen. Man hat es ausprobiert. Und selbst wenn es in die Brüche gehen sollte, dann hat man es wenigstens versucht. Danach, könnte man ja alleine für sich bleiben. Sie fehlt mir täglich. Ich sage sogar zwischendurch zu ihr, dass sie die Liebe meines Lebens ist. Ich fühle das in dem Moment. Zudem, habe ich das noch nie zu einer Frau gesagt. Ich glaube nicht, dass ich das nur sage, um sie bei Lust & Laune zu halten. Bei ihr, kann ich meine wahren Gefühle zeigen.
2.
Auf der anderen Seite, wird der " mögliche Kinderwunsch " , den meine Kollegin sich offen lässt, immer zwischen uns stehen. Sie möchte einen Partner an ihrer Seite haben, der es wenigstens nicht ausschließt, eine Familie zu gründen. Und ich habe für mich erkannt, dass zwei Kinder mir reichen.
Zudem weiß ich, dass der Alltag mit meiner Kollegin wesentlich anstrengender und komplizierter wäre. Nein, wir hatten noch kein Alltag. Wir leben in unserer Traum bzw Parallelwelt. Aber ich weiß, wenn wir zusammen ziehen würden, und es um ( dreckige Wäsche, Haushalt, finanzielle Dinge oder Anschaffungen) gehen würde, es total anders wäre. Ich rede hier nicht davon, dass sie mir nicht die Boxershorts bügelt. Sondern, dass sie auch ihre Eigenheiten bzw ist in manchen Sachen, sehr festgefahren ist.
Zudem würde mich die Entfernung bzw Trennung zu meinen Kindern, mich sicherlich zerreißen. Abends mit meiner Kollegin kuscheln und parallel ein Videotelefonat mit meinen Großen führen, wo er mir sagt, wie er mich vermisst. Vielleicht weint er. Das würde ich doch nicht aushalten. Ich wäre traurig und sie könnte meine Traurigkeit sicherlich nicht auffangen.
Aus finanzieller Sicht, wäre es auch Selbstmord.
Gestern, war ich noch für 2 Std bei meiner Kollegin. Es sind viele Tränen gefloßen. Am Abend schrieb sie mir noch folgende Nachricht:
Es tut mir unendlich weh... Einerseits so unendlich berührt von deinen Worten zu sein und andererseits zu spüren, wie weit weg ich von uns bin ... 💔
Als ich es vorhin ausgesprochen habe, ist es mir erst richtig bewusst geworden ... du hast monatelang gesagt, wovor du Angst hast, was alles schwierig und nicht gut wäre, wenn du bleibst, wie ungewiss deine Verfassung und deine Haltung mir gegenüber dann sein könnte. Eine Familie mit mir hast du die meiste Zeit nicht sehen können, wegen deiner Jungs. Und auch jetzt vor Kurzem hast du mehrmals gesagt, du wärst schon immer wechselhaft gewesen, immer auf der Suche nach dem nächsten Kick ... ich glaube dir all deine Liebe, ich kann sie sehen und spüren und liege so gerne in deinen Armen... aber deine Sorgen sitzen extrem fest und tief jetzt auch in mir ... und so sorgenvoll kann und sollte kein Leben, keine Beziehung starten. Es blockiert mich auch einfach... und ich kann gerade auch keinen Weg aus der Blockade sehen. Es macht mir große Angst, wenn du sagst, ich soll mitkommen oder du musst bleiben, wenn mir die Situation so widersprüchliche und verhärtete Gefühle aufgezwungen hat ... 💔 verunsichert und ängstlich kann ich nicht mit dir sein, für dich da sein, uns sehen ... 😢
Jetzt, seid ihr wieder auf den Neusten Stand.