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Entscheidung zwischen Familie oder der Geliebten

S
Zitat von Tara_neu:
In meinen Augen ist es gesund, immer wieder auch auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten und diese dann über das Bedürfnis der anderen zu stellen. Versteh nicht, warum das generell so verteufelt wird.

"Verteufelt" bzw nicht goutiert wird es, wenn Du anderen durch Deine Bedürfnisbefriedigung Schaden zufügst. Du würdest es als Frau mit Kindern ja auch nicht wollen, wenn eine andere in Deine Familie eindringt und versucht, den Mann raus zu schiessen.

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T
Zitat von Seneca22:
"Verteufelt" bzw nicht goutiert wird es, wenn Du anderen durch Deine Bedürfnisbefriedigung Schaden zufügst. Du würdest es als Frau mit Kindern ja ...

Nein. Würde ich nicht wollen. Aber wenn der Mann mich nicht mehr liebt…?! Denn würde er das tun, hätte eine andere keine Chance.

#7112


A


Entscheidung zwischen Familie oder der Geliebten

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T
Zitat von Tara_neu:
Versteh nicht, warum das generell so verteufelt wird.

Weil diese Welt ein noch größerer Haufen Sch.. wäre, wenn wirklich jeder einzelne so drauf wäre, dass er nur auf sich selbst Rücksicht nimmt und sonst auf nichts und niemanden.

Es würde nichts mehr funktionieren.
Ich bin froh, dass nicht jeder so drauf ist.

Und damit meine ich selbstverständlich nicht, dass man in einer unglücklichen Beziehung bleiben müsste oder sollte.
Bitte nicht meine Worte verdrehen!
Ich selbst hätte Playmobil von Anfang an zu einer fairen Trennung geraten!

Mir ging es tatsächlich nur darum, dass für manche Menschen tatsächlich aus Empathie der Egotrip dort aufhört, wo er einem anderen Schmerz und Schaden zufügt. Und das ist gut so.

x 3 #7113


M
Zitat von thegirlnextdoor:
@Milly882 stimmt irgendwie, aber Playmobil liebt seine Frau ja auch nicht mehr wirklich - zumindest nicht auf romantische Weise. Das ist ja nun schon ...

Sehe ich auch so. Dass solche Menschen ihren Partner nicht mehr lieben. Sonst könnten sie ihm niemals Leid zufügen.
Leider behaupten sehr viele Gegenteiliges. Dass sich beides vereinbaren lässt. Sehe ich persönlich nicht so.

x 1 #7114


T
@thegirlnextdoor und was ist zB mit einem Erwachsenen, der ins Ausland geht wegen Job oder Liebe und traurige Eltern zurücklässt?

#7115


S
Zitat von Tara_neu:
In meinen Augen ist es gesund, immer wieder auch auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten und diese dann über das Bedürfnis der anderen zu stellen. ...

So lange die Mittel sauber sind und das fair abläuft, hast Du völlig recht.
Du hast auch völlig recht, mit der Aussage, dass man nie "nie" sagen sollte und die Sache von außen oft leichter aussieht, als wenn man dann drin steckt.
Und dann trifft man eben eine andere Entscheidung als gedacht. Kommt vor. Aber das Zauberwort heißt "Entscheidung". Die kann auch etwas dauern und reifen. Alles menschlich und verständlich.
Aber das hier ist selbstgewähltes Selbstmitleid aus der Highclass.

x 1 #7116


T
Nachtrag: und unterm Strich heißt das auch, dass Eltern sich nie trennen dürfen, da Kinder immer (!) darunter leiden. Und zwar mehr als Kinder, deren Eltern zwar nicht mehr als frisch Verliebte, aber dennoch harmonisch zusammenleben.
Eltern, die sich trennen, stellen ihr Glück immer über das Glück der Kinder. Außer es geht um Gewalt oder so.

#7117


T
Zitat von So-What:
So lange die Mittel sauber sind und das fair abläuft, hast Du völlig recht. Du hast auch völlig recht, mit der Aussage, dass man nie "nie" sagen ...

Und wenn Playmobil gerade im Reifeprozess ist?
Mag sein, dass er das nicht ist. Vielleicht beschönige ich. Keine Ahnung.
Aber wie bereits geschrieben: hätte mein AM in "unserer" Zeit hier geschrieben, hätte er sicherlich Ähnliches wie Playmobil geäußert. Und man hätte dieselbe Zerrissenheit gespürt. Auch er war nicht entscheidungsfreudig und hatte Angst. Wie Playmobil. Das Ganze ging viel länger als ein Jahr. Also war auch er über Monate nicht in der Lage, zu handeln.
Und dennoch hat er dann irgendwann (ja, viel zu spät) gehandelt und ist wieder zu seiner Frau (die er ja nur noch als Freund wertschätzte) zurück.
Und ich bin mir sicher, dass er nicht nur auf ihren Druck hin zu ihr zurück ist. Ich weiß auch, dass er wirklich dachte, sie nicht mehr zu lieben.
Vermutlich war diese Liebe nur verschütt gewesen.
Vielleicht ist es ja bei Playmobil auch so. Wenn da nicht noch irgendwas wäre, wäre er doch schon längst gegangen?!

x 1 #7118


S
Zitat von Tara_neu:
@thegirlnextdoor und was ist zB mit einem Erwachsenen, der ins Ausland geht wegen Job oder Liebe und traurige Eltern zurücklässt?

Kommt drauf an ob er einfach abhaut oder gar so tut als wäre er noch hier oder ob er sich erklärt und verabschiedet. Das ist der feine Unterschied. Darf er ja und seine Eltern dürfen traurig sein, dazu hat jeder sein Recht. Und dann können beide damit umgehen lernen.

x 1 #7119


T
@So-What danke, so sehe ich das auch...

#7120


MissLilly
Zitat von Tara_neu:
und unterm Strich heißt das auch, dass Eltern sich nie trennen dürfen, da Kinder immer (!) darunter leiden.

Kinder leiden unter Heucheleien, Lügen und Eltern die insbesondere emotional bezüglich der Konfrontation mit ihnen flüchten..

x 2 #7121


S
Zitat von Tara_neu:
Und wenn Playmobil gerade im Reifeprozess ist? Mag sein, dass er das nicht ist. Vielleicht beschönige ich. Keine Ahnung. Aber wie bereits ...

Sorry, ich glaube diese Mär von der "Angst" nicht. Hätte jemand Angst beides zu verlieren, würde er wohl gar nix tun und nicht beides gleichzeitig.

Aber das sage ich auch nur aus eigener Erfahrung. Wenn ich Angst vor einer Entscheidung gehabt habe bisher, also ehrliche Angst, habe ich beides "ignoriert" und mich mit mir selbst zurückgezogen. Dann bin ich gelähmt. Das ist jetzt sehr subjektiv.

Ich glaube eben, dass so jemand beides einfach haben will bzw. NICHT abschließend eine bestimmte Person will. Und genau das habe ich auch so erlebt als mein Ex die Affäre hatte.

Ich will keine Diskussion anfangen, wer jetzt mehr geliebt wird, EF oder AF. Weil ich glaube, dass es um keine geht.

x 4 #7122


S
Ich möchte aber damit auch nicht ausschließen, dass ein Paar wieder zusammenfinden kann. Kommt natürlich auf die Rahmenbedingungen an.

#7123


T
@So-What ich denke jetzt auch, dass die Angst vorgeschoben ist.

Er hat das Vorbild seiner Eltern vor Augen. Wo es ja auch geklappt hat, mit dem Betrug und der "zufriedenen" Mutter, die ihr Schicksal akzeptiert hat.

Denke das ist es, was ihn bei der Stange hält und von echten Entscheidungen abhält...
Er meint, seine Frau wäre so oder so gut dran solange er bei ihr ist. Das ist das Problem.

#7124


T
Zitat von So-What:
Sorry, ich glaube diese Mär von der "Angst" nicht. Hätte jemand Angst beides zu verlieren, würde er wohl gar nix tun und nicht beides ...

Ja. Das mag sein.
Ich glaube, viele hätten gerne die Zukunft mit der Affäre (neu, verliebt) und eine einvernehmliche Trennung von der Frau. Friede, Freude, Eierkuchen und alle haben sich lieb.

x 1 #7125


A


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