Zitat von Butterblume63: Ich verurteile nicht die Therapie sondern,dass die Allgemeinheit dafür bezahlt falls dem so ist.
Das bezahlt aber nicht die Allgemeinheit sondern die KK, in die er selbst seit vielen Jahren als Berufstätiger einzahlt!
Er ist doch kein Sozialhilfeempfänger!
(Und auch dem steht selbstverständlich eine Therapie zu wenn es ihm schlecht geht...)
Sorry, auf dem Ohr bin ich auch ein bisschen empfindlich. Wir zahlen hier im Jahr eine Unsumme KK (fast 20.000 Euro), und ich bin auch chronisch krank und muss so vieles selbst zahlen obwohl es Kassenleistung sein müßte! Da es sich um eine seltene chron. Erkrankung handelt und vieles off label ist, wird es aber anders gehandhabt. Ändert sich hoffentlich mal, aber gut.
Von unseren Beiträgen bekommen wir pro Jahr jedenfalls quasi einen winzigen (!) Bruchteil raus (wir sehen uns immer die Abrechnungen an)... da könnte ich viel Therapie machen... und die KK hätte immer noch satte Überschüsse von unseren Beiträgen.
Die paar Stunden Therpie jetzt hat Playmobil mit seinem Job locker selbst eingezahlt. Wenn die KK sie bewilligt kann er sie nehmen und fertig, es ist sein Geld.
Die Frage ist mehr ob die Therapieform geeignet ist, um der Problematik auf die Spur zu kommen oder nicht... viele VT machen es sich gerne einfach und sagen "ändern Sie mal Ihr Verhalten" - leider ändert das für den Klienten meist nicht viel...
Gute Therapeuten, die tiefenpsychologisch arbeiten, gibt es heute aber nicht mehr viele.