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T
Thegirlnextdoor Gast
Zitat von MissLilly:
Meinen Beobachtungen zu Folge suchen sich viele Menschen die in beständigen und "unaufgeregten" Verhältnissen aufgewaschen sind, oftmals Partner die in eher unbeständigen, "aufgeregten" oder gar "chaotisch wechselhaften" Konstrukten groß geworden sind und umgekehrt
Passt bei uns auch nicht... ist aber auch psychologisch-wissenschaftlich so nicht wirklich haltbar. Da gilt immer noch: in der Regel (es gibt immer Ausnahmen!) sucht man sich das, was man "kennt".
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x 1#9196
MissLilly Mitglied
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Zitat von Trust_him:
Also bei uns passt die Theorie nicht.
ja...ich schrieb ja "oftmals" und nicht "immer"
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x 1#9197
A
Entscheidung zwischen Familie oder der Geliebten
x 3
MissLilly Mitglied
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Zitat von thegirlnextdoor:
Da gilt immer noch: in der Regel (es gibt immer Ausnahmen!) sucht man sich das, was man "kennt".
Das sehe ich persönlich genauso, aber was man kennt findet man sowohl in "beständigen" als auch "unbeständigen" Vorprägungen gleichermaßen..
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x 2#9198
N
Name Gast
Zitat von MissLilly:
Letztlich ist es die Intensität der Ausprägung die darüber entscheidet, ob es sich damit bis ans Ende seiner Tage glücklich "aushalten" lässt oder eben nicht
Mal sehen ob der Player hier seine Familie kurz vor Weihnachten verlassen wird oder ob es nette Tage im gekauften Haus mit der Familie geben wird... Und wenn ja ob die Kollegin im 2023 die Schattenfrau bleibt.
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#9199
T
Thegirlnextdoor Gast
Zitat von MissLilly:
Das sehe ich persönlich genauso, aber was man kennt findet man sowohl in "beständigen" als auch "unbeständigen" Vorprägungen gleichermaßen..
Ok, das stimmt... da hast du Recht!
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x 1#9200
M
Milly882 Gast
Zitat von thegirlnextdoor:
Und warum beendest du es dann nicht ?
Fehlende Empathie.
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#9201
Fliesentisch Mitglied
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Zitat von playmobil:
denke mir dann:" Was hast Du da bloß für eine sch. verzapft " bzw " Ich habe es zu weit getrieben ".
Es gäbe eine ganz einfache Lösung, die zumindest einer der beiden ihr Leiden erträglich macht. Dazu müsstest du aber mal deinen Rücken gerade machen und klare Verhältnisse schaffen. Obig zitiertes ist ein wenig so, als ob du deine Hand lachend in die Kreissäge hältst und von den schockierten Blicken der Umstehenden betroffen wärst, während du die Hand noch ein bisschen tiefer reinsteckst.
DU hast es doch in der Hand, Veränderung herbeizuführen. DU hast dich, wissentlich oder unwissentlich, für den Status Quo und dessen Beibehaltung entschieden. Und da steht es dir, wenn ich ganz ehrlich bin, nicht zu, Mitleid oder gar Selbstmitleid in diesem Konstrukt zu verteilen. Affaire hin, Familie her, du hast alle Fäden in der Hand, eierst aber seit munteren 600 Seiten (und sieben Monaten) stringent in eine Richtung, die dir alle Vorteile sichert und beide Frauen in Wartestellung hält. Du kannst sowas von froh sein, dass beide dir offenbar glauben möchten, ansonsten wärst du, dein Leben, deine Familie und deine Karriere schon längst durch den Fleischwolf gedreht. Und solange du nicht selbst Entscheidungen triffst, so lange wird dieses Szenario wie ein Damoklesschwert über deinem Haupte schweben. So lange leidest du. Oder auch nicht. Leiden ist da eher eine Charakterfrage. Oder eben des Fehlens eines solchen.
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x 3#9202
Shum Mentorin
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Also die aller einfachste Lösung ist, genauso weiter zu machen, wie bisher auch.
Eine Trennung für AF von PM (Playmobil) wäre ein kalter Entzug, der so richtig schmerzhaft wäre, da sich beide immer bei der Arbeit sehen.
Eine Trennung für EF von PM wäre ein kalter Entzug auch für das Gehirn, denn auch hier würde diese Trennung erst eine Entgiftung, dann eine Entwöhnung und später irgendwann eine Adaptionsphase bedeuten.
Eine Trennung für PM von EF wäre ein Entzug mit sofortiger Suche nach einem richtig starken Methadon, also einem Ersatz, um bloß nicht die Entzugserscheinungen ertragen zu müssen. Der Bezug zur AF wirkt auf mich wie H., wohingegen die EF nur schwaches Methadon ist.
Den Vergleich ziehe ich auch für EF und AF, dass PM für beide eher wie H. ist.
Wie man es dreht und wendet, keiner der drei will aus deiner Abhängigkeit raus, denn das würde einen starken Entzug über viele, viele, viele Monate bedeuten. Und während so einer unangenehmen Phase wird vieles realisiert, mit sich selbst auseinandergesetzt, es kann nichts Negatives mehr verdrängt werden, sondern man muss durch dieses Dixiklo der Gefühle durchtauchen und sie vollumfänglich erleben.
Aber wer will das schon? Ins Abseits schieben, verdrängen, betäuben und vergessen, sich in dieser guten, angenehmen Wonne geborgen suhlen ist der einfachere Weg. Für alle drei.
Denn die EF forscht scheinbar nicht nach, kontrolliert nicht die netten, schönen, aber vermeintlich leeren Worte vom PM. Vertraut ihm stattdessen. Verschließt die Augen. Tut sich den Schmerz der Realität nicht an. Betäubt sich. Ist eben einfacher.
Die AF geht nicht direkt zur EF, um sie zu informieren. Um PM vor vollendete Tatsachen zu stellen. Sie nimmt lieber ihr H, auch wenns dawischen wehtut. Die nächste Dosis - in Schäferstündchen - kommt schon wieder.
Aso? Nix. Ist'n Kreis. Die Ausfahrt für jeden von den Dreien ist zu schmerzhaft, weil Methadon halt nicht H. ist.
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x 2#9203
DieSeherin Mentorin
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Zitat von Shum:
Also die aller einfachste Lösung ist, genauso weiter zu machen, wie bisher auch.
war auch mein vorschlag - dann aber bitte ohne rumgeheule!
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#9204
Shum Mentorin
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Zitat von DieSeherin:
war auch mein vorschlag - dann aber bitte ohne rumgeheule!
Ja, gehört doch aber zum Prozess dazu. Machen, freuen, bereuen, Ziele setzen, verwerfen, viel reden, Fehler erneut begehen and repeat.
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#9205
M
Milly882 Gast
Ernst gemeinte Frage: Ist eine Beziehung zu 3. völlig ausgeschlossen?
Du wärst jedenfalls nicht der erste, der so eine Beziehung führen würde.
Ich selbst war auch schon einmal in der Situation, wo das für mich in Ordnung gewesen wäre. Wollte nicht egoistisch sein und jemandem etwas wegnehmen (egal ob AM oder der EF), ohne das er nicht leben will.
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#9206
Shum Mentorin
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@Milly882 Solange alle Beteiligten damit einverstanden sind. Aber PM will doch seine AF nicht teilen, sagte er mehrfach. Gehört "ihm".
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#9207
N
Name Gast
Zitat von Shum:
Also die aller einfachste Lösung ist, genauso weiter zu machen, wie bisher auch. Eine Trennung für AF von PM (Playmobil) wäre ein kalter Entzug, ...
Problem ist nur, dass die Kollegin mehr will. Sie will genau das Leben, das er mit seiner Familie führt.
Aber PM will doch seine AF nicht teilen, sagte er mehrfach.
und seine frau auch nicht und sagen will er das der frau auch nicht, was er müsste, wenn er ein "offenes drreieck" haben wollen würde... probleme über probleme 😁
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#9209
MissLilly Mitglied
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Das Dreieck und somit der Konsum wird solange weiterlaufen bis irgendeiner mit ner Überdosis H. am Boden liegt ..