Fulikapo
Mitglied
- Beiträge:
- 27
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 29
- Mitglied seit:
Ich (60) hatte mit meinem Freund (63 J.)krankheitsbedingt (er) 2 schwierige Jahre ohne Sex und Nähe: er hatte mir 2mal erklärt, er könne mir nicht geben (Art Minderwertigkeit), was ich wolle, darauf hin habe ich mich zurückgezogen, dann ist er krank geworden und hat sich sehr nach Zärtlichkeit gesehnt, sich von mir abgelehnt gefühlt, aber nichts gesagt, sich nicht geöffnet. Im Winter hatte er nun eine Kur und ist seitdem mit seinem Kurschatten zusammen, die wohnt in einer Stadt über 500 Km weit weg. Wir haben uns bald nach der Kur über die letzten Jahr ausgesprochen, ich war entsetzt und wollte ihn wiederhaben, da war es schon zu spät. Er wollte nicht an der unserer Beziehung arbeiten, weder jetzt noch später. Er fährt jetzt sporadisch zu dieser Frau, die ihn offenbar neues Leben spüren läßt und will sogar dahin ziehen. Ich hatte eine schlimme Zeit mit viel Reue, neu aufflammender Liebe und Tränen.
Er möchte gerne eine Freundschaft mit mir und ich würde das auch gerne, nach 16 Jahren des Kennens. aber ich bin noch nicht drüber hinweg. Es hat letzte Woche 2 lange Telefongespräche gegeben. Das letzte war sehr schön und entspannt und ich habe deutlich gemerkt, wie froh er war, daß es mit wieder etwas besser geht und ich habe durchs Telefon noch diese Verbindung, die Nähe und Vertrautheit zu ihm gespürt. Ich fühlte danach immer noch diese tiefe Liebe zu ihm in mir, die ich ihm nicht mehr zeigen kann und von der ich glaube, sie nie mehr zu jemand anderem spüren zu können. Das hat mich heute wieder recht traurig gemacht. Ich mache mir immer noch Hoffnungen, das ist klar. Er hat auch gefragt, ob er mir zum Geburtstag einen Blumenstrauß schicken darf, ich hatte nichts dagegen. Gesehen haben wir uns nicht mehr , seitdem er zu dieser Frau gefahren ist, etliche Wochen her.
Ich glaube, ich sollte mir keine Hoffnungen mehr machen, aber wie schaffe ich das. Ich liebe ihn noch. Danke!