Hallo ihr Süssen
da bin ich ja froh, dass es euch gut geht!
@herz: Super! Weg damit was einen nervt. Ich hätt zwar spontan verbrennen vorgeschlagen, aber vielleicht auch eine zu aggressive Geste. Das könntest du allerdings mit deinen Fotos machen.
Wenn ich mich im Guten trennen konnte (und in den gesunden Beziehungen klappte das) habe ich gerne die gemeinsamen Erinnerungen aufbewahrt. Aber erstmal aus dem Sichtfeld verbannt. Solange bis das Herz nicht mehr weh tat.
Aktuell fällt mir genau das auch nicht so leicht. Ich miste gerade etappenweise aus. Erst WhatsApp-Chat gelöscht. Zigmal Nummer gelöscht und wieder gespeichert, hin und her. Dann SMS gelöscht. Wohnung umgeräumt, vor allem das Schlafzimmer.
@wolke: Solange dir beim drüber sprechen neue Erkenntnisse kommen, und immerwieder etwas hoch kommt, was noch nicht ausgesprochen war ist es gut und richtig und wichtig für die Verabeitung. Hilft es dir denn drüber zu sprechen? Fühlst du dich danach besser? Offensichtlich reagieren die Gesprächspartner genervt. Entweder du suchst weitere oder andere Gesprächspartner, um die bisherigen zu entlasten, oder du schreibst es dir vielleicht einfach von der Seele?
Wenn du anfängst dich im Kreis zu drehen, und immer und immer wieder dasselbe zu erzählen, verarbeitest du nicht mehr sondern klammerst an der Erinnerung und hältst damit auch den Schmerz fest. Jedes Wort über ihn löst in deinem Gehirn die Erinnerung an ihn aus und die Gefühle die damit verbunden sind. Momentan ist es wohl nur noch Schmerz.
In einem anderen Forum habe ich das hier gefunden, das hilft beim loslassen:
Zitat:Ich ziehe meine Bilanz…!
- Was haben Wir in unserer Partnerschaft in der letzten Zeit zusammen verwirklicht?
- Habe ich meinen Partner/ in wirklich vertraut...?
- War ich bereit, meinen Partner/in so zu akzeptieren, wie er ist? Oder wollte ich ihn doch ändern...?
- Hat Dein Partner/in Dich so akzeptiert wie Du warst...?
- Hattet Ihr gemeinsame Interessen, Hobbys und Lebenseinstellungen?
- Konnten wir über Konflikte und unterschiedliche Meinungen reden?
- Konnte ich mich persönlich frei entfalten?
- Hatten wir gemeinsame Freunde?
- Einigten wir uns bei unterschiedlichen Ansichten auf Kompromisse?
- Konnte ich mich auf den Partner verlassen?
- Erlaubten wir uns gegenseitig Zeit, für uns alleine zu sein?
- Wenn wir ärgerlich aufeinander waren, sprachen wir darüber, versteckten wir den Ärger oder versuchten wir, uns gegenseitig zu verletzen?
- Fühlte ich mich den überwiegenden Teil der Zeit in der Partnerschaft wohl?
@autsch: er bemerkt die änderung, wunderbar. bleib dir selbst treu, wenn du liebevoll sein willst, bleib es. wenn du kühl sein willst, gut. innerlich musst du du bleiben. nach aussen hin aber grenzen setzen. also nicht springen wenn er pfeift.
wenn er relativ normal ist (wäre) grummelt er nur etwas, merkt dann aber, dass er wohl aktiver werden muss, um dich bei sich zu haben.
wenn er borderliner ist, dann ist er jetzt eingeschnappt, dass du ihm das entziehst, was ihm seiner meinung nach zusteht. lass ihn eingeschnappt sein. begegne ihm mit seinen eigenen worten.
"wir sind ja nur freunde. was also erwartest du wie eine freundin auf diesen gefallen reagieren sollte? wenn du mir mehr geben möchtest, als nur diese gefälligkeit, bist du herzlich eingeladen es einfach zu tun. aber wenn nicht, dann nicht."