Zitat von LeTigre: Ganz oft denken sie nämlich zu Beginn der Therapie, sie würden mich von Wichtigerem abhalten, sie würden mich nerven oder belasten, mir meine Freizeit oder gar anderen den Platz wegnehmen
Ok, aber wir schreiben hier ja alle. Ganz freiwillig, auf Kosten unserer Freizeit.
Zitat von LeTigre: Naja, eigentlich selbst erklärend, wenn der Arzt Tavor aufschreibt.
Für mich nicht. Bisher war sie "nur" bei ihrem Hausarzt, meines Wissens. Aber danke, für die Aufklärung (ernsthaft).
Ich lese was ich lese. Nicht zwischen den Zeilen. Ich kommuniziere im Übrigen auch immer so. Ich sage nicht "Nein", wenn ich "Ja, bettle aber ein bisschen" meine, als Beispiel.
Isabella_W ist verwirrend, ambivalent und widersprüchlich. Mag sein, dass das für ihren Zustand normal, aber das kann ich nicht riechen. Hier ist ein öffentliches Forum zum Thema Beziehungen. Davon habe ich etwas Ahnung. Und von den Dynamiken mittlerweile auch. Es ist kein passwortgeschütztes Forum für depressive Menschen und deren Ärzte.
Zitat von LeTigre: Mit folgendem Ergebnis:
1. Freundin wird dir nie wieder etwas anvertrauen.
2. Die Freundin könnte sich schlicht weigern.
3. Die Klinik würde sie nicht aufnehmen, denn so lange keine Gefährdung anderer oder gegenüber sich selbst vorliegt, kannst du nicht einfach Leute gegen ihren Willen da abladen, wie es dir gefällt.
4. Hinzu müssen bestimmte Dinge vorher geklärt sein (Arbeit, Versorgung der Haustiere, verfügbare Plätze, Dringlichkeit etc.) und nicht jeder AG hat Verständnis für ausgearteten Liebeskummer.
Ich habe schon eine Freundin in eine Klink verfrachtet. Und ich kenne zwei, die sich selbst eingeliefert haben. Meines Wissens dürfen Kassenpatienten nicht abgelehnt werden. Ist im Kassenarztrecht verankert.
Ich kenne Menschen mit Depressionen,... noch mal. Mehrere. Ich kenne einen ganz schweren Fall, dem niemand helfen kann, tausende von Untersuchungen und Tests, der Gedanken hegt in der Schweiz und so weiter....und sich für eine Studie im Kopf hat operieren lassen, weil er Besserung erhofft hat. Ich kenne seine ganze Familie, aber ich gehöre nicht zu ihrem engeren Kreis. Es sind Bekannte. Aber ich weiß aus erster Hand, was sie täglich durchmachen, seit bereits fast zehn Jahren. Medikamente helfen nur bedingt.
Man sollte sich in Behandlung von Fachärzten begeben. Hier war bisher nur vom Hausarzt und von einer "Trennungstherapie" gemeinsam mit ihrem Ex die Rede, ...auch noch mal.
Und ich muss @Felica zustimmen. Depressionen sind Ar...l*cher, werden aber auch TEILWEISE sehr inflationär benutzt. Damit will ich nicht sagen, dass die TE keine hat.