Hola15
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Ich denke, ich weiß was ihr zum Ausdruck bringen wollte, wenn ihr die Themen Hochbegabung und Förderung ansprecht.
Diese beiden Dinge sind natürlich nicht außer Acht zu lassen. In der Realität sieht es leider sehr oft so aus, dass an Kindern gezogen und gezerrt wird um sie zumindest in die Regelschule oder höher zu bekommen. Für Eltern ist es wohl oftmals zu schambesetzt, dass die eigenen Kinder nicht mit den Standards der Gesellschaft mithalten können und auch zu belastend, dass sie wohl nicht die Chancen haben werden können, die "normal begabte" Kinder haben.
Aber dieses Geziehe und Gezerre ist meist ganz furchtbar. Die Kinder merken doch genau, dass sie nicht nur in vielen Bereichen nicht mithalten können, sondern insbesondere im -für sie wichtigsten Bereich- den Ansprüchen ihrer Eltern nicht gerecht werden. Das geht unmittelbar aufs Selbstwertgefühl.
Ich frage mich oft, ob Eltern sich klarmachen was für sie oberste Priorität hat: Das sie Kinder haben die "glücklich" sind ... oder sie Kinder haben auf die sie stolz sein können/ mit denen sie angeben können ... oder zumindest die nicht negativ auffallen und somit auch das eigene Ansehen nicht runterziehen.
Der Weg der AKZEPTANZ , dass die eigenen Kinder anders sind ist zugegebenermaßen nicht einfach. Aber wenn man will, dass es Kindern gut geht, dass sie stabil ihren Weg gehen können, auch wenn er anders aussehen mag- dafür ist es nötig diese Akzeptanz zu entwickeln und die Kinder in ihrem Wesen und in ihren Fähigkeiten anzunehmen! ... zu lieben und im Rahmen IHRER Möglichkeiten zu fördern.
Nicht jedes Kind wird die Regelschule schaffen, nicht jeder wird auf dem 1.Arbeitsmarkt bestehen können. Das steht einem lebenswerten Leben nicht im Wege!
Kinder sollen nicht leiden um den Selbstwert ihrer Eltern zu stabilisieren.