Zitat von Emma75:Das Lügen ist der Knackpunkt und ich verstehe immer noch nicht, was es für diese Typen als Lustgewinn bringt, die Frauen so zu hintergehen, wenn sie es doch auch ehrlich haben könnten. Wenn ich einem F+ Liebe vorgaukle, die gar nicht da ist und er sich dann in mich verliebt, fühlt sich das doch schrecklich an. So wenig man auch mit jemandem außerhalb vom Bett zu tun hat, will man ihn doch ganz bestimmt nicht verletzen!
@Emma75 .
Hallo.
Das Lügen ist die einzige Möglichkeit für Menschen, die in eine Affäre gehen, um hinter dem Rücken ihres Partners einen anderen Menschen zu schnackseln. Die Affärenfrauen, die mit mir intim sind/waren, bekamen dieses ja eben nicht in ihren Schlafzimmern oder vier Wänden oder es gab Gründe, warum sie es nicht wollten. Die hatten und die haben alle kein Problem damit, ihre Partner zu belügen, um sich auswärtig ein wenig körperliche Ertüchtigung abzuholen.
Ich hatte da auch schon die eine oder andere Freundschaft plus-Affäre dazwischen, aber es geht nie um Liebe und Freundschaft bei mir. Ich kommuniziere das auch von dem ersten Kontakt an, da ich meistens via Internet Frauen kennenlerne, eben mit dem Profil, dann auch noch einmal mit der ersten Email beziehungsweise Nachricht. Wenn dieses bei der betreffenden Frau nicht ankommt (und ich bemerke es) ,wird sofort alles beendet. Dann ist sie raus. Ich will mich nicht verlieben, es geht nur um den Austausch von Intimitäten. Und sollte Verliebtheit ins Spiel von Seiten der Affärenfrau kommen, bin ich auch sofort raus.
Was sie davor und oder danach mit möglichen vorhandenen Partnern machen, ist mir egal. Es gibt nur safer 6 und nur dieses, nichts mehr. Keine tiefgründigen abgründigen Gespräche, keine gemeinsamen weiteren Freizeitaktivitäten, sonstige Treffen oder was man sich sonst noch so vorstellen kann. Ich bin nicht das Trostpflaster in anderen laufenden Beziehungen und spreche mit ihnen über Probleme oder sowas, dafür habe ich meine Freunde. Diese Frauen bezeichne ich nicht als Frauen, sie sind nur Affären. Sie werden auch nie mehr werden.
Daher kann von vornherein auf gegenseitiger Basis kein Verletzen passieren, nur wenn eine Seite die Regeln bricht. Aber dann ist die andere Seite halt in der Pflicht, sofort die Reißleine zu ziehen. Bisher war das niemals in zig Jahren ein Problem oder Gegenstand einer Diskussion oder ähnliches, darauf lege ich keinen Wert, dazu lasse ich es erst gar nicht kommen.
Wenn ich mir vorstelle, ich würde einer AF Liebe vorgaukeln ... das muss ja in einer Katastrophe enden. Darum halte ich auch absolut nichts von festen Beziehungen. Irgendwann kommt meistens eigentlich immer der Tag, wo Schluss ist. Und meistens geht das mit einer anderen Liebe einher oder man wechselt direkt von ein Schlafzimmer in das nächste oder hat schon jahrelang einen, den eigenen Partner, betrogen. Davon habe ich mich freigemacht, ich betrüge niemanden, ich bin nicht gebunden und werde es nie wieder sein. Wenn mein Gegenüber jemanden betrügt- sorry, das ist nicht mein Problem und ich mache es auch nicht zu meinem Problem. Und die Affärenfrauen, mit denen ich bisher aktiv bin beziehungsweise war, die sind in dieser Hinsicht auch sehr abgekühlt und abgebrüht. Die halten an ihren Partnern fest, aber nicht aus Liebe oder weil sie sich hinterher schämen. Sondern weil meistens gehobene, wichtige und wohl situierte Existenzen damit einhergehen, auf denen diese Frauen nicht verzichten wollen. Mir sind diese Umstände egal. Ich hole mir nur das, was sie auch wollen und das ist eben nur 6. Alles andere tangiert mich nicht.
Ich denke, dass unterscheidet mich von anderen Affärenmännern, die ihre eigenen Frauen betrügen und der jeweiligen betreffende Affärenfrau einen auf Liebe vorgaukeln. Wer das glaubt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Ist einem Menschen, der sich fair verhalten will und sich vielleicht mal fremdverliebt ( dass kann durchaus passieren, dass kann ich mir vorstellen) der eigene Partner oder die eigene Partnerin wichtig, dann kann sich diese Person immer vorab trennen, weil sie auch mit allen Konsequenzen leben wird und dieses akzeptiert. @ Emma, sei Dir sicher, diese AF, die ich habe/hatte, sind da ganz anders aufgetreten und wollten niemals, ich wiederhole es gerne, niemals auf all das verzichten, was ihr toller Partner doch alles daheim anschaffte, machte und erledigte. Also gerne noch einmal ganz deutlich: Wenn sich ein Mensch auf eine Affäre einlässt, ist es niemals Liebe, sondern nur Triebbefriedigung - oder einfach ausgedrückt: Der reguläre Partner hat in diesem Bereich schlicht versagt. Das tut wahrscheinlich jetzt sehr weh, das so deutlich auf dem Präsentierteller serviert zu bekommen, aber so verhält es sich. Ausnahmen mag es geben, wir wollen ja alle nicht nur pauschalisieren, aber sie sind eben auch "nur" Ausnahmen. Die Mehrheit und die Regel sieht entsprechend anders aus.
Wie es der TE auch ergangen ist: Ich erfahre auch meistens erst im Nachhinein von vorhandenen Ehemännern, Partnern und Freunden. Im Grunde rechne ich immer damit und mich schockiert es auch nicht. Ich bin da wohl schon zu abgezockt, abgebrüht und abgestumpft. Kaum eine Affärenfrau kommt beim ersten Kontakt damit heraus, dass sie eigentlich gebunden ist. Das passiert meistens nach den ersten 6-Treffen, wenn ich mal ganz ungeniert gefragt habe: "Und morgen wieder?" Dann wird meistens geantwortet:"Geht nicht, mein Mann ist da" oder ähnliches. Wenn ich dann "erstaunt" nachfrage."Ach, Du hast einen Freund/Mann?", wird mir nur müde lächelnd entgegnet:
"Ja, das ist doch für Dich kein Problem, oder?" Nein, ist es nicht. Ich betreibe nur safer 6, also nichts ohne Gummi. Und mir ist es egal, was die AF außerhalb meines Dunstkreises macht, hat, tut und treibt.
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