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Er hat sich getrennt - wie schaff ich das? :(

Thorpedi
Guten Morgen ihr lieben, trotzdem war das meine große Liebe..ich hab ihm so vertraut..

#1201


G
Guten Morgen,

und wieder startet ein besch.issener Tag.

Ich war doch auf so nem guten Weg - warum fällt man wieder zurück? Das ist einfach nicht fair. kopf gegen die wand

bin müde, ausgelaugt und will in mein Bett.

Heute nach der Arbeit fahr ich zu IKEA mit einem Kollegen. Hoffe das tut mir gut.

Lotta, was du geschrieben hast, jedes Kind bekommt die richtige Mutter.... Damit geh ich nicht konform. Meine Mutter hat mich schwerst mißhandelt, aus meinem Leben fehlen mir komplett 2 Jahre, die trotz damaliger Therapie nicht aufgedeckt werden konnten..... Ich glaube, das hatte/habe ich nicht verdient.... Kein Kind hat das....

#1202


A


Er hat sich getrennt - wie schaff ich das? :(

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Thorpedi
Guten Morgen Grace,

Sich da selbst raus zu helfen ist glaube ich schwer.
Du kannst nicht loslassen. Du hast sicher auch alles getan damit es deinem Ex gut ging. Man quält sich selbst. Weil man denkt. Man habe was falsch gemacht. Ich kann dich gut verstehen.drück dich ganz doll...

#1203


G
Zitat von Thorpedi:
Guten Morgen Grace,

Sich da selbst raus zu helfen ist glaube ich schwer.
Du kannst nicht loslassen. Du hast sicher auch alles getan damit es deinem Ex gut ging. Man quält sich selbst. Weil man denkt. Man habe was falsch gemacht. Ich kann dich gut verstehen.drück dich ganz doll...


doch, ich habe los gelassen. Ich will keinen Kontakt zu ihm, würde auch echt untergehen wenn wir welchen hätten. Ich könnte das jetzt einfach nicht.

Ich quäle mich auch nicht mehr mit diesen Gedanken. Eigentlich hab ich diesbezüglich überhaupt keine Gedanken, da ich sie momentan nicht zulassen kann; dass wird sicher erst in der Therapie möglich sein. Davor habe ich große Angst.

Danke fürs drücken. trost spenden

#1204


Thorpedi
ich hab soviel gemacht... Und trotzdem geht es mir diesesmal wieder ebenso..ich kann das alles nicht verstehen..

#1205


G
Such dir professionelle Hilfe, allein wirst du das nicht schaffen. trost spenden

#1206


Jeanny80
Guten Morgen

Diese Frage stelle ich mir auch, warum kann man nicht auf der Stufe stehen bleiben, auf der man schon mal war? Warum geht es immer wieder einen Schritt zurück?
Ich kann zwar viel besser schlafen, wenn ich ins Bett gehe, dann schlafe ich direkt ein, zwar immer noch mit Video oder Hörbuch, aber wenigstens liege ich nicht mehr so ewig lange wach und grüble.
Die Träume lassen auch etwas nach, und wenn ich träume, dann sind es auch oft Dinge von der Familie oder ganz wirrer Zeug, aber nicht speziell Situationen mit ihm.

Aber morgens! Ich hab seit der letzten Woche das Gefühl morgens durchzudrehen.
Dies Anflüge von Panik, wenn ich die Augen aufmache. Fragen: Geht es weiter, wenn ja, wie geht es weiter? Werde ich jemals einen Zustand erreichen, in dem ich sagen kann, ich bin zwar nicht glücklich aber es geht mir gut?!
Wie soll ich das noch lange aushalten...?

Und dann stehe ich auf, funktioniere wieder wie ein Roboter. Auf Arbeiten hab ich keine Lust und auch überhaupt keine Motivation. Ich mach es einfach, weil man es mir beigebracht hat, mein Pflichtbewusstsein meldet sich dann.
Also zur Arbeit, den Tag umbringen... und dann immer Gedanken in meinem Kopf. Heute zB. hab ich mich gefragt, ob ich den Anderen nicht einfach nur tierisch auf den Keks gehe und ob ich mich zurückziehen soll. Würden sie es merken, oder einfach froh sein mal nicht jeden Abend am Handy hängen zu müssen um mich irgendwie ein bisschen aufzubauen?
Versuche ich mich krampfhaft abzulenken? Obwohl ich eigentlich nicht das Gefühl habe jede Minute meines Tages zu verplanen.

#1207


Jeanny80
Liebe Grace,

wie ist denn im Moment der Gedanken an deine Therapiestunde?
Immer noch so sehr Angst, oder ist da auch ein kleines bisschen Zuversicht?

#1208


G
Zitat von Jeanny80:
Guten Morgen

Diese Frage stelle ich mir auch, warum kann man nicht auf der Stufe stehen bleiben, auf der man schon mal war? Warum geht es immer wieder einen Schritt zurück?

Jeanny, wenn man das wüsste.... Ich verstehe das auch nicht.... Ich habe mich nicht "gut" gefühlt, aber immerhin einigermaßen stabil und jetzt kommen mir so viele Gedanken/Erinnerungen an die guten Zeiten hoch, dass ich mich heulend über den Schreibtisch werfen könnte....

Ich kann zwar viel besser schlafen, wenn ich ins Bett gehe, dann schlafe ich direkt ein, zwar immer noch mit Video oder Hörbuch, aber wenigstens liege ich nicht mehr so ewig lange wach und grüble.
Die Träume lassen auch etwas nach, und wenn ich träume, dann sind es auch oft Dinge von der Familie oder ganz wirrer Zeug, aber nicht speziell Situationen mit ihm.

Ich kann auch nur mit TV an schlafen - und nur auf der Couch. Was ich träume weiß ich gar nicht, hab morgens keine Erinnerung, aber wirklich "super" ist es auch noch nicht; auf der Couch schlafen - wie doof ist das denn?!?

Aber morgens! Ich hab seit der letzten Woche das Gefühl morgens durchzudrehen.
Dies Anflüge von Panik, wenn ich die Augen aufmache. Fragen: Geht es weiter, wenn ja, wie geht es weiter? Werde ich jemals einen Zustand erreichen, in dem ich sagen kann, ich bin zwar nicht glücklich aber es geht mir gut?!
Wie soll ich das noch lange aushalten...?

Ich finde deine Panik vergleichbar mit meiner Couch. Ich schaffe es nicht im Bett zu schlafen; absolute Blockade. Das ist wohl meine Art der Panik. Die, die du fühlst. Ich denke, wenn wir irgendwann ein Stück weiter sind, dann können wir (ich im Bett, du ohne Panik) wach werden und aufstehen.

Und dann stehe ich auf, funktioniere wieder wie ein Roboter. Auf Arbeiten hab ich keine Lust und auch überhaupt keine Motivation. Ich mach es einfach, weil man es mir beigebracht hat, mein Pflichtbewusstsein meldet sich dann.

Kenn ich. Hätte ich nicht die Kinder, für die ich aufstehen müsste, ich würde liegen bleiben. Pflichtgefühl....

Also zur Arbeit, den Tag umbringen... und dann immer Gedanken in meinem Kopf. Heute zB. hab ich mich gefragt, ob ich den Anderen nicht einfach nur tierisch auf den Keks gehe und ob ich mich zurückziehen soll. Würden sie es merken, oder einfach froh sein mal nicht jeden Abend am Handy hängen zu müssen um mich irgendwie ein bisschen aufzubauen?

Ja, es würde auffallen wenn du dich nicht mehr melden würdest und sie wären nicht "froh", sondern würden dich kontaktieren um nachzufragen wie es dir geht. Sei froh das du deine Freunde hast! So hart es grade klingt: laber sie voll bis zum geht nicht mehr. Dafür sind Freunde (auch) da; nicht nur in guten Zeiten!
Versuche ich mich krampfhaft abzulenken? Obwohl ich eigentlich nicht das Gefühl habe jede Minute meines Tages zu verplanen.

Das frage ich mich auch - lenke ich mich krampfhaft ab? Ich denke nein, das tun wir beide nicht. Wir sind nur überfordert mit der Situation und versuchen einen Weg zu finden damit irgendwie klar zu kommen.

#1209


G
Zitat von Jeanny80:
Liebe Grace,

wie ist denn im Moment der Gedanken an deine Therapiestunde?
Immer noch so sehr Angst, oder ist da auch ein kleines bisschen Zuversicht?


Gemischt liebe Jeanny. Das trotzige kleine Kind in mir stampft mit den Füßen auf und sagt sich "Nein, ich will da nicht hin, ich will mich den Dingen nicht stellen".

Die erwachsene in mir weiß was auf mich zukommt und fühlt Panik.

#1210


Jeanny80
Zitat von Grace_99:
Zitat von Jeanny80:
Liebe Grace,

wie ist denn im Moment der Gedanken an deine Therapiestunde?
Immer noch so sehr Angst, oder ist da auch ein kleines bisschen Zuversicht?


Gemischt liebe Jeanny. Das trotzige kleine Kind in mir stampft mit den Füßen auf und sagt sich "Nein, ich will da nicht hin, ich will mich den Dingen nicht stellen".

Die erwachsene in mir weiß was auf mich zukommt und fühlt Panik.


Die klein trotzige Grace nehme ich dann virtuell an die Hand und bringe sie, egal wie sie sich wehrt, dort hin. Denn ich weiss es wird gut tun und irgendwann wird das auch dieser Teil in dir begreifen.

Das du Panik verspürst, kann ich gut verstehen. Ich kenne das in Situationen, in denen ich weiss was auf mich zu kommt und ich das eigentlich gar nicht möchte.

Aber du wirst hingehen und ich denke deine Therapeutin wird beim ersten Treffen sehen wie es dir geht und nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.

Fühl dich ganz doll gedrückt.

#1211


Jeanny80
Wo sind eigentlich die Anderen?

Was ist los bei euch? Wie geht es euch?

Meldet euch doch mal.

#1212


G
Zitat von Jeanny80:
Zitat von Grace_99:
Zitat von Jeanny80:
Liebe Grace,

wie ist denn im Moment der Gedanken an deine Therapiestunde?
Immer noch so sehr Angst, oder ist da auch ein kleines bisschen Zuversicht?


Gemischt liebe Jeanny. Das trotzige kleine Kind in mir stampft mit den Füßen auf und sagt sich "Nein, ich will da nicht hin, ich will mich den Dingen nicht stellen".

Die erwachsene in mir weiß was auf mich zukommt und fühlt Panik.


Die klein trotzige Grace nehme ich dann virtuell an die Hand und bringe sie, egal wie sie sich wehrt, dort hin. Denn ich weiss es wird gut tun und irgendwann wird das auch dieser Teil in dir begreifen.

Das du Panik verspürst, kann ich gut verstehen. Ich kenne das in Situationen, in denen ich weiss was auf mich zu kommt und ich das eigentlich gar nicht möchte.

Aber du wirst hingehen und ich denke deine Therapeutin wird beim ersten Treffen sehen wie es dir geht und nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.

Fühl dich ganz doll gedrückt.


Ja bitte, begleite mich. Es wäre in real sogar richtig schön wenn du dabei bist....

Ich weiß ja das sie mich nicht "umhauen" wird; aber, es wird erstmal um das "wegrennen" bei mir gehen (was sie ja bereits am Telefon sagte) und darum, was in den letzten 3 Jahren war; sie muss ja das Gutachten für die KK erstellen und da muss sie ja aufnehmen warum eine Therapie genehmigt werden soll.

Aber selbst das macht mir schiss. Ich mag nicht hinschauen was in den letzten 3 Jahren war. Ich möchte nur ausblenden, vergessen, mich verkriechen.

#1213


G
Zitat von Jeanny80:
Wo sind eigentlich die Anderen?

Was ist los bei euch? Wie geht es euch?

Meldet euch doch mal.


Schließe mich an. trost spenden

#1214


Jeanny80
Zitat von Grace_99:
Zitat von Jeanny80:
Zitat von Grace_99:
Zitat von Jeanny80:
Liebe Grace,

wie ist denn im Moment der Gedanken an deine Therapiestunde?
Immer noch so sehr Angst, oder ist da auch ein kleines bisschen Zuversicht?


Gemischt liebe Jeanny. Das trotzige kleine Kind in mir stampft mit den Füßen auf und sagt sich "Nein, ich will da nicht hin, ich will mich den Dingen nicht stellen".

Die erwachsene in mir weiß was auf mich zukommt und fühlt Panik.


Die klein trotzige Grace nehme ich dann virtuell an die Hand und bringe sie, egal wie sie sich wehrt, dort hin. Denn ich weiss es wird gut tun und irgendwann wird das auch dieser Teil in dir begreifen.

Das du Panik verspürst, kann ich gut verstehen. Ich kenne das in Situationen, in denen ich weiss was auf mich zu kommt und ich das eigentlich gar nicht möchte.

Aber du wirst hingehen und ich denke deine Therapeutin wird beim ersten Treffen sehen wie es dir geht und nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.

Fühl dich ganz doll gedrückt.


Ja bitte, begleite mich. Es wäre in real sogar richtig schön wenn du dabei bist....

Ich weiß ja das sie mich nicht "umhauen" wird; aber, es wird erstmal um das "wegrennen" bei mir gehen (was sie ja bereits am Telefon sagte) und darum, was in den letzten 3 Jahren war; sie muss ja das Gutachten für die KK erstellen und da muss sie ja aufnehmen warum eine Therapie genehmigt werden soll.

Aber selbst das macht mir schiss. Ich mag nicht hinschauen was in den letzten 3 Jahren war. Ich möchte nur ausblenden, vergessen, mich verkriechen.


Ich würde dich zu gerne begleiten, och Menno diese doofe Entfernung.

Das ist ja in etwa das wo wir drüber gesprochen habe. Das wir zur Zeit nicht mal über unsere Exen reden wollen.
Ich will mich diesen Gedanken auch nicht stellen.
Aber es geht auch um uns unserer Gefühle und Gedanken der letzten Zeit. Warum haben wir wie gehandelt, was hat das mit unserer Erziehung, unserem Erwachsen werden zu tun.
Ich werde dich sicherlich löchern, wie der Tag war und auch alle weiteren.
Aber erzähl bitte nur das was du wirklich möchtest. Fühl dich nicht gedrängt, ich bin ein sehr neugieriger Mensch Smile

Sag mal, geht es dir auch so, dass du Angst davor hast ein gefühlskalter, egoistischer Mensch zu werden, der keine Gefühle mehr zulassen will und kann aus Angst wieder so verletzt zu werden?
Ich hab ja schon geschrieben, dass für mich eine Beziehung immer den grössten Stellenwert im Leben hat / hatte. Aber ich habe Angst davor, dass wenn ich es geschafft habe mein Leben wieder neu auszurichten, dass ich dann von nix und niemandem mehr etwas wissen will.
Dann kann ich zwar nicht nach dem eigentlichen Sinn meiner Lebens leben, aber ich hab die Gewissheit, dass mir nie wieder ein Mensch das antun kann...

#1215


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