Vorab - ich glaube mit der kollektiven Euphorie, dass bei Dir endlich mal was bewegt, habe ich als selbstverständlich angenommen, dass Du Dich jetzt auf die Trennung bewegst.
Wahrscheinlich war es noch viel zu früh so zu denken?
Noch bist Du nicht so weit, oder täusche ich mich?
Das mit dem Reden und mit dem Klären habe ich so gemeint, damit die Trennung menschenwürdig über die Bühne geht.
Folgendes habe ich damit ganz sicher nicht gemeint:
Zitat von RoteKatze:Reden...ich bin mir sicher wenn ich drohe zu gehen dann sagt er ich solle es nicht tun.
Und was soll ich sonst sagen? Ich habe so oft geredet. So oft gebettelt. Ich habe auf Knien vor ihm gehockt und habe gebettelt er möge mich trösten und reden.
Ich habe Dich aufmerksam gelesen und mir ist nichts entgangen. Weder euer Kleinkrieg noch dass Du sehr agressiv warst und Dich mehrmals in psychiatrischer Behandlung begeben musstest.
Wäre noch interessant zu erfahren wie Eure Kommunikation und sein Umgang mit der Tochter in den 12 Wochen, wo er weg war, verlief.
Aber wohin das alles auf diese Art und Weise bringt siehst Du ja jetzt.
Vielleicht wäre eine andere Art, besonders bei einem Trennungsgespräch einige Wunder bewirken?
Denn, eine Kommunikation ist ein ping-pong oder wie man so schön sagt - wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus.
Seinen Anteil will ich hier nicht kleiner oder größer machen, denn hier geht es um Dich und ebenso Du musst jetzt handeln.
Ich bin jedoch der Ansicht, dass der Mensch mit dem Fremdverlieben nicht automatisch zum Monster wird.
Auch er ist somit einer Extremsituation ausgesetzt, weiß oft nicht besser und handelt tut er auch im Rahmen der Möglichkeiten, die von dem Partner sehr oft zu UNmöglichkeiten gemacht werden.
Und gerade deswegen entstehen solche Kriege und Dramen.
Ich wünsche Dir alles alles Gute!
