Zitat von HierUndJetzt:Liebe tsukiko,
liest du hier eigentlich noch mit?
Ich frage, nicht weil ich denke, dass man rund um die Uhr online sein muss,
sondern weil ich mich frage, ob dir all das hier noch weiterhilft...
Weiterhin alles Gute!
Entschuldigt meine Inaktivität, aber ich habe es aus beruflichen Gründen erst jetzt geschafft, die mittlerweile 9 Seiten durchzulesen.
Ich muss wohl noch einige Dinge erklären. Das hilft eventuell dem Verständnis und der besseren Einschätzung.
1. In der Vergangenheit wurde ich sehr, sehr oft ausgenutzt und belogen. Ich bin sehr großzügig, freundlich und vertraue Menschen manchmal zu schnell. Dadurch bin ich immer an sehr berechnende, narzisstische Persönlichkeiten geraten. Ich wurde häufig über Monate hingehalten oder habe Männer erlebt, die sich nicht fest binden wollten. Da war ich dann die F+ oder die gute Bekannte, während ich mich in einer festen Beziehung gesehen habe. Diese Männer waren völlig zufrieden damit, mich alle 4 Wochen mal zu sehen und standen in der Öffentlichkeit nicht zu mir. Das hat mich sehr verletzt und geprägt.
2. Ich kann nicht einfach ein Auto kaufen und zu ihm fahren, da ich körperlich eingeschränkt bin. Aus diesem Grund benötige ich ein spezielles Auto und die Krankenkasse stellt sich aktuell quer. Allein finanzieren kann ich das Fahrzeug leider nicht. Meinen Freund stört mein Handicap nicht, er hat selbst eines. Wir haben uns darüber kennengelernt.
3. Ich mache meinem Freund keinen Druck. Das Thema habe ich bisher 2 x angesprochen. Warum sollte ich das auch tun? Damit würde ich ihn nerven und das Gegenteil erreichen. Ich möchte ihn nicht zwingen, nicht überreden und ganz bestimmt nicht unglücklich machen. Und auf Diskussionen habe ich auch keine Lust.
4. Ich habe Verlustängste. Vor einigen Jahren bin ich schwer erkrankt und seitdem haben sich fast alle meine Freunde von mir distanziert. Auch mein leiblicher Vater hat den Kontakt abgebrochen. Bis auf meine Eltern und meinen Freund habe ich fast niemanden mehr. Ich sitze an den meisten Tagen in meiner Wohnung und bin einsam. Vielleicht möchte ich deshalb die gemeinsame Wohnung. Ich habe Angst, meinen Freund auch noch zu verlieren. Und irgendwie bilde ich mir ein, dass eine gemeinsame Wohnung ein wichtiger Schritt in Richtung Sicherheit ist.