Urmel_
Mitglied
- Beiträge:
- 10858
- Danke erhalten:
- 17371
- Mitglied seit:
Zitat von Leila88:Leider herrschte aufgrund der Anfangssituation immer ein Ungleichgewicht bei uns. Er hat Start an der Beziehung festgehalten, während ich immer wieder zweifelte. Im letzten halben Jahr wurden die Streitereien immer öfter und heftiger.
Die Situation, dass er sich nicht aufraffen konnte mit mir zusammenzuziehen und immer nur meinte, er kann es sich grundsätzlich vorstellen, hat sehr an mir genagt.Vergangene Woche nach einem Streit wollte ich ihn nach drei Tagen Kontaktsperre meinerseits zur Rede stellen, mit der festen Absicht, die Beziehung zu beenden, wenn er keine deutliche Aussage zum zusammenziehen machen kann.
Ist das nicht im Endeffekt eine Vermischung von zwei problematischen Ansätzen?
- Auf der einen Seite ein Paar, welches nicht so richtig gut zusammen harmoniert und viel Streit in der Luft liegt, dazu eine Frau, die den Mann nie als perfekten Partner gesehen hat.
- Und auf der anderen Seite eine Frau, die nun um die 30 das konkrete und sehr reale Problem hat, dass wenn Haus und Kind in trockene Tücher gebracht werden sollen, dafür ganz schnell ein geeigneter Partner an Land gezogen werden muss?
Und die Frage die ich mir dabei stelle ist, sind Deine Ängste und die Zurückweisung, samt dem innigen Wunsch mit dem mann nochmals einen Anlauf zu unternehmen, nicht nahezu ausschließlich darauf basiert, dass die TE in so kurzer Zeit sich keinen Partner aus dem Hut zaubern kann?
Und spielt man das Spiel mal weiter und bekommt die TE den Mann zurück und dann kommt recht schnell das Kind, wie sieht es dann weiter aus, wenn sich der Staub der Angst, keine Optionen zu haben, sich gelegt hat, mit dem Fortbestand der Partnerschaft aus? Die dann ja wieder auf die Anfangsdynaik, nämlich, dass die TE wenig Bock auf den Partner per se hat, zurückgeworfen wird? Da ist doch die Trennung ein bis zwei Jahre nach dem Kind praktisch vorprogrammiert.
Oder sehe ich das falsch?