Jen87
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hier eine Kurzfassung:
Ich (Single) habe seit Juni eine Affäre. Er liebt mich, ich liebe ihn, seine Frau weiß seit Juli von der Affäre (sie hat Nachrichten gelesen). Es gibt meinerseits zwar keine Zweifel an seinen Gefühlen, aber er hat eine Art "Kindheitstrauma".
Sein Vater hat ihn, seinen Bruder und seine Mutter wegen einer anderen verlassen, als er 5 war. Auch heute ist das Verhältnis zwischen ihm und seinem Vater nicht so, wie es sein sollte. Er sagte, dass er sich zwar von seiner Frau trennen kann, aber nicht von seiner Tochter. Er hat Angst, dass er genauso wird wie sein Vater, dass es immer sein Traum war, seiner Tochter (3) die Familie bieten zu können, die er nie hatte.
Was soll ich machen? Wie gesagt, an seinen Gefühlen gibt es nicht die geringsten Zweifel, es ist einfach so, dass er sich von seiner Tochter nicht trennen kann, er das Gefühl hat, wie sein Vater zu werden und seine Tochter im Stich zu lassen.
Er hat momentan einen Bandscheibenvorfall, sagte aber vor ein paar Tagen, dass er diesen erst in Ordnung bringen wolle und dann zu mir kommt. Ich denke allerdings das es eher eine Aussage "in Not" war, damit ich nicht gehe, denn ich war wieder drauf und dran, das ganze zu beenden. Wie sooft zwischendurch... (Nur um es mal erwähnt zu haben: Wir haben uns nun ein paar Wochen nicht gesehen, der Kontakt besteht momentan nur aus schreiben)
Was soll ich machen? Ich merke, dass dieser "Schwebezustand" keinem von uns beiden gut tut. Soll ich "warten"? Mir ist klar, dass so eine Entscheidung nicht über´s Knie gebrochen werden sollte, dass es eine sehr schwere Entscheidung ist, sein eigenes Kind "zurückzulassen". Es ist nicht so, dass er in eine andere Stadt ziehen würde, er würde sie jeden Tag sehen können, sie vom Kindergarten abholen oder, je nach Arbeitszeit, sie ins Bett bringen könnte.
Danke euch im Voraus!