Zitat von Anna86: dass ich zu viel war. das hat er mich ja auch immer spüren lassen. Ich habe manchmal (sehr oft ehrlich gesagt) einfach nur sein Ohr gebraucht, keinen Rat oder so, einfach, dass er auch an den schwierigen Seiten meines Lebens teilnimmt. Aber irgendwann war seine Antwort nur noch, er könne das nicht mehr. es zieht ihn runter, er muss sich um seine Kinder kümmern, ich soll mich zusammenreißen. Es gäbe wichtigeres als meine "Befindlichkeiten". Das hat mir sehr wehgetan. ich halte mich nicht fü eine Frau, die meckert oder sich im Leid suhlt, weil es Spaß macht
Das ist mir beim Lesen des Eingangsposts schon aufgefallen. Du hast ihn als emotionalen Ankerplatz benutzt, wenn Dir etwas zu viel wurde. Und das bei einer Fernbeziehung mit 6 Stunden Distanz. Ein Partner merkt das und das kommt sehr negativ rüber.
Ihr hattet nie eine richtige Beziehung, wann denn? Und irgendwann wurde es ihm zu viel und zu belastend. Kann man nachvollziehen, keiner will als persönlicher "Krisenmanager" in einer Beziehung benützt werden.
Schau Dir mal Deinen unübersichtlichen Eingangspost an (Absätze machen das Lesen leichter!) und vergleiche wieviel Du über die positven und negativen Aspekte geschrieben hast. Da ist ein krasser Unterschied. Ein paar Zeilen zum Guten und ungleich mehr zum Schlechten.
Da davon zu sprechen, dass es perfekt war, ist schon blauäugig.
Du solltest künftig dahin kommen, einen Mann nicht mit Deinen Problemen und Befindlichkeiten zu überfrachten. Er hat sein eigenes Leben, seine eigenen Baustellen, mit denen er zurecht kommen muss und dann noch mit Weinen und Klagen überfallen zu werden, ist dann doch zu viel.
Ich glaube, Du siehst eine Beziehung weniger unter dem Aspekt eines gleichmäßigen Gebens und Nehmens, sondern Du nimmst vielleicht mehr als Du gibst.
Du keine Kinder, er drei - wie soll das gehen? Ist doch klar, dass er wenig Zeit hat, andere Belastungen, andere Probleme.
Jetzt hat er sich mal schnell anderweitig verliebt, weil es mit der Neuen natürlich (noch) einfach ist. Wie lange das Bestand hat, ist fraglich. Spielt aber für Dich keine Rolle.
6 Stunden Distanz, Du vorgeschädigt (therapeutische Behandlung), er vermutlich auch, 3 und 0 Kinder und dann eine On/off-Beziehung. Da passte doch von Anfang an nichts zusammen.
Du bereust es jetzt, wie Du vorgegagen bist, aber es ist zu spät und der Typ über alle Berge. Und beim nächsten Partner fällst Du trotz guter Vorsätze wieder ins alte Muster zurück und wirst dieselben Fehler wieder machen.
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