gast65657
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Zitat von froschweg:Hallo @gast65657 ,
Zunächst tut es mir leid, inwelchen emotionalen Ausnahmezustand du die letzten Wochen geraten bist. Die meisten User standen/stehen dir, wie du es meiner Meinung auch schon selbst durchaus wertschätzend bemerkt hast, unterstützend zur Seite. Einige User-Kommentare haben mich irritiert und sprachlos gemacht. Ich kann nicht nachvollziehen, warum das sein muss...Du scheinst dich da weitgehend gut abzugrenzen. Ich spreche es trotzdem an, weil ich merke, wie du zunehmend um die richtigen Worte geringt hast und dabei latent in Rechtfertigungsposition gerutscht bist.
Ich erzähle dir nichts Neues, wenn ich den Eindruck habe, dass Eurer sehr Beziehungspflänzchen etwas zu viel Dramatik erleben musste, um in Ruhe zu wachsen. Wenn du dich nun nicht nur vom Verstand her, sondern jetzt auch innerlich abgrenzt, klingt das für mich gesund. Du lässt im Moment noch alles offen und lässt sacken, bevor du eine voreilige Entscheidung triffst. Das finde ich völlig ok
Es hat soviel gepasst, sagst du. Dass was hier nicht passt, bzw. schief läuft ist aus meiner Sicht dennoch nicht zu unterschätzen.
Wow! Ich danke dir für diese konstruktive, wertfreie Einschätzung der Situation.
Ich wollte trotz meiner inneren Eskalation und Rechtfertigungsposition hier niemandem auf den Schlips treten.
Es war nur in der Tat so, dass mich die unterschiedlichen Meinungen, Einschätzungen und vor allem Angriffe gegen meine Person zunehmend verunsichert haben, so dass ich nicht mehr auf mein Bauchgefühl hören und vertrauen konnte.
Dass er und ich in der Konstellation zusammen nicht einfach sind und hier viele Ängste und Bedürfnisse aufeinander prallen, die für ordentlich Probleme und Reibungen sorgen, war von Anfang an klar. Und klar, da darf man das auch für eine zukünftige Beziehung nicht unterschätzen. Ich bin jetzt an einem Punkt, an dem ich unsere Probleme nicht mehr auf gegenseitige anfängliche Unsicherheit schieben kann. Ich dachte wir wären über diesen Punkt hinaus, weil es die letzten Wochen gut zwischen uns lief. Daher hat mich unser Streit am Dienstag auch so erschüttert und zurückgeworfen. Klar habe auch ich viele Fehler gemacht. Es war aber immer und ausschließlich nur Thema, dass ich an mir arbeiten muss. Nur irgendwann ist auch mal gut und der Andere muss sich auch einbringen, wenn er will, dass es läuft. Er hätte ja auch zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit gehabt auszusteigen. Das wollte er ja nicht. Wenn er es immer noch nicht wollen sollte, wovon ich allerdings nicht ausgehe, dann müsste jetzt auch mal Bereitschaft zur Reflexion von ihm kommen und etwas mehr Offenheit hinsichtlich seiner Gefühle. Ob das bei meiner emotionalen Lage noch was nützt weiß ich nicht. Aber daher nehme ich mir jetzt auch die Zeit zu überlegen, was ich will und ob ich noch was fühle. Die Zeit kann er ja genauso für sich oder für uns nutzen, wenn ihm etwas daran liegt. Aber das erwarte ich nicht mehr. Ich erwarte und erhoffe mich gar nichts mehr.
Danke nochmal!
