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Erfahrungen mit Borderline?

althea

althea


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keine frage ..es gibt welche die sollte man meiden sonst geht man unter ...aber das ist unter den "normalen" nicht anders... warum wird man borderliner ? weil vermeintlich normale (in den meisten fällen die eltern) die bezugspersonen waren ..die jenige denen sie vertraut haben ihen sehr weh getan haben.

..ja ..eine schlechte erfahrung gibt nicht das recht selber zum a***** zu werden ...keine frage

und bei solchen fällen hilft nur fallen lassen ..wie bei Alk. ...die kommen sonst nicht drauf!

also ja für 8 1/2 jahre von den 9 bist du grösstenteils selber schuld ...sie konnte nicht wach werden weil sie glaubte ihr handeln ist richtig

aber es freut mich das du den absprung geschafft hast und es dir wesentlich besser geht
ganz liebe grüsse

06.10.2017 22:01 • x 1 #46


Phasepunch

Phasepunch


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Selten einen so guten Beitrag gelesen wie den von E-Claire.

Vielen Dank dafür.

07.10.2017 03:38 • x 2 #47



Erfahrungen mit Borderline?

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poller


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Per Zufall wieder in diesem Thread gelandet und ich muss sagen, der Beitrag von @E-Claire trifft es genau. Es ist großartig wie in diesem Beitrag die Perspektive genutzt wird für eine durch Logik nicht heilbare und erklärbare Krankheit. Am Ende sind alle Opfer.
Diesen Beitrag muss man ausdrucken und an die Wand hängen.
Vielen Dank.

24.11.2017 14:53 • #48


E-Claire

E-Claire


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@Phasepunch & @poller

Danke.
Es ist sicherlich in all den Beiträgen, die ich geschrieben habe, der, an welchem mir am meisten gelegen ist. Und gleichzeitig einer meiner persönlichsten.

24.11.2017 22:34 • x 3 #49


Wiesenblume


Altena
Diese Meinung kann man nur vertreten wenn man nie mit so einem Menschen verhandelt war !

09.12.2017 01:44 • #50


Wiesenblume


E Claire
Und was soll ich als beschädigte damit anfangen ?
Oh er konnte nicht anders !er ist Borderliner ?
Super und das was ich an Schäden genommen hab!selbst dabei gewesen?
Erst Mal lernt man einen Menschen kennen und dann !schon hat man die rege Verletzung weg
Oh Bord.. Alles klar und dann?

09.12.2017 01:54 • #51


E-Claire

E-Claire


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@wiesenblume,
lieber Gast,

Zitat von Wiesenblume:
Und was soll ich als beschädigte damit anfangen ?
Oh er konnte nicht anders !er ist Borderliner ?
Super und das was ich an Schäden genommen hab!selbst dabei gewesen?


Es tut mir sehr leid, daß Du Schäden davon getragen hast. Wirklich sehr. Es tut mir darüber hinaus auch leid, wenn Du meinen Beitrag als Verteidigungsschrift für Bordis aufgefasst hast.
Darum ging es mir weniger, es ging mir darum aufzuzeigen, daß jeder einzelnen in einer solchen Konstellation leidet.
Ich kann nicht beurteilen, wie es bei Dir dazu gekommen ist, sich in einer solchen Beziehung wiederzufinden. Manchmal gibt es Eigenanteile, manchmal reine Unkenntnis.

Gerade im Hinblick auf die Unkenntnis wünschte ich mir eine offene Debatte. Eine die aufklärend wirkt. Die die Bordis nicht verteufelt, sondern versucht, sie ernstnehmend darin zu bestärken, Verantwortung zu übernehmen.
Aber auch eine Debatte, die Ex-Partner dazu auffordert, sich den Fragen zu stellen, die an dieser Stelle nun mal gestellt gehören. An welcher Selle wurde aus erster Unkenntnis ein Nicht-sehen-wollen und an welcher Stelle gab es womöglich ein Marginalisieren der Erkrankung zu Gunsten der eigenen Hoffnung, endlich die (!) Liebe gefunden zu haben.

Borderline ist eine hoch-komplizierte, ernstzunehmende Persönlichkeitsstörung. Die jedenfalls im Moment bestenfalls gemanagt aber zumeist nicht geheilt werden kann. Sie tritt in unterschiedlicher Intensität auf und es gibt Borderliner, die übernehmen Verantwortung und stellen sich der Erkrankung. Denen gilt mein höchster Respekt.
Es gibt Borderliner, die schaffen es -mit Hilfe- stabile Bindungen einzugehen, Beziehungen zu führen und mit viel Kraft und Anstrengung so etwas wie ein normales Leben zu leben.
Diese sollten nicht stigmatisiert sondern massiv unterstützt werden.
Aber ja, es gibt auch andere.

Zitat von Wiesenblume:
Oh Bord.. Alles klar und dann?

Es ist eben nicht alles klar. Diagnose kann Erklärung sein, ist aber kein Freifahrtschein. Aber das ist kein borderline-spezifisches Problem. Diese Auseinandersetzung läßt sich genauso bei Suchterkrankungen führen.

Ich befürchte, worauf Du hinaus willst, ist die Frage der Schuld. Die aber gibt es nicht. Es sind alle Opfer, auch Du. Es gibt allerdings die Frage des Verantwortungübernehmens.

Es tut mir sehr, sehr leid, daß Du das Gefühl hast, daß Du mehr leidest, Deine Schäden größer wären, als die der Gegenseite. So hört es sich zumndest an.
Zunächst ist auch das nicht unbedingt bordelrine-spezifisch. Dieses Gefühl stellt sich in vielen Beziehungsenden bei der einen oder anderen Seite ein. Wenn man das Gefühl hat, daß die eigenen Verluste deutlich größer sind, dann tut das extrem weh.
Allerdings sind die Verluste, wenn eine Suchterkrankung oder Persönlichkeitsstörung hinzukommt, deutlich massiver.

Wenn Du mich fragst, oh Borderline, alles klar und dann?
Ist die einzige Anwort, die ich für Dich habe, such Dir Hilfe. Es gibt Selbsthilfegruppen, spezifische Foren und natürlich Therapie.

Ist das fair? Es ist grundsätzlich nicht fair, daß nachdem man schon Opfer geworden ist, man nun derjenige sein muß, der dies aufarbeitet. An dieser Stelle trifft das auf alle Opfer zu.

In der Borderlinekonstellation gibt es nur Opfer. Das ist das unendlich traurige, das katastrophale und tragische.

Es ist nur so:
Selbst, wenn sich "Dein" Bordi morgen Hilfe holen würde, hart arbeitet und Veränderung erzielt, würde es Deine Verletzungen nicht ändern. Davon würde es Dir nicht besser gehen.
Selbst, wenn "Dein" Bordi morgen abstürzen würde, es ihm schlechter gehen würde, würde das nicht machen, daß es Dir besser ginge.

So sehr das Bedürfnis nach Genugtuung nachvollziehbar ist, es heilt nicht. Es mag Dir einen schönen Moment verschaffen, aber ändert nichts an den tiefen und schweren Verletzungen und es ändert auch nichts an den Fragen, denen man sich stellen muß.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen viel Kraft und hoffe, daß Du gute Hife findest.

09.12.2017 11:15 • x 6 #52


Butterkrümel

Butterkrümel


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@e-claire, ich finde deine Beiträge zum Thema sehr aufschlussreich und auch schön, dass du beide Seiten verstehst und nicht schwarz/weiß malst.

Allerdings ist es sehr schwer für den Ex-Partner oder die Eltern, Geschwister, Kollegen, eines Borderliners, die an den Folgen dieser toxischen Beziehung zu tragen haben, nachzuvollziehen, warum sie nun auch noch Mitleid und Verständnis mit dem Borderliner haben sollen, der natürlich nichts für seine Erkrankung kann aber, zumindest nach meinem Empfinden, die Verantwortung für sein Handeln - oder fehlendes Handeln trägt - wie alle Menschen.

Wenn ein diagnostizierter Borderliner von seiner Erkrankung weiß, sich jeder Therapie widersetzt, seine Erkrankung erst nach monatelanger oder gar jahrelanger Beziehung offenbart, wenn der Partner schon viel zu tief drin steckt (wie intensiv Borderline-Beziehungen sind, ist ja gerade typisch dafür), dann finde ich, kann man schon von vorsätzlichem Schädigen eines Menschen sprechen.

Und an diesem Punkt hört mein Verständnis auf. Die Entschuldigung, er ist doch krank, er kann nicht anders und er hatte eine schwere Kindheit, die ihn krank gemacht hat, sind ab dem Zeitpunkt der Kenntnis eben jener Persönlichkeitsstörung keine Erklärung für mich mehr. Denn ab da kann er sehr wohl anders, nämlich in Therapie gehen.

Hätte ich für dieses Verhalten Verständnis, dann müsste ich auch Verständnis für den Gewalttäter haben, der als Kind geschlagen wurde und den Vergewaltiger, der als Kind missbraucht wurde. In dem Moment, wo diese Personen aber merken, Moment, ich habe das Bedürfnis ebenfalls zu schlagen und zu vergewaltigen (und wissen, wie verheerend das für die Opfer ist, denn sie haben es ja am eigenen Leib erfahren), mit oder ohne schwerer Kindheit, und sogar entsprechende Störungen diagnostiziert werden, besteht auch für diese Menschen, wie auch für jeden gesunden Menschen, Verantwortung für sein Leben und Handeln zu übernehmen.

Und es gibt genug Fälle von diagnostizierten Störungen, bei denen sich die Betroffenen in Behandlung begeben haben, Verantwortung dafür übernommen haben, dass sie eben nicht anderen Leid zufügen. Vor diesen Menschen habe ich höchsten Respekt, Verständnis und auch Mitgefühl. Und für diese Borderliner schließe ich mich dir an und habe Verständnis aber eben nicht alle Borderliner generell, weil es eine Krankheit ist und insbesondere nicht für jene, die die Erkrankung als Freibrief für eigenes Verhalten hernehmen.

Nur weil bei einem Borderliner die verursachten Schäden nicht (ausschließlich) körperlich sind, sind sie doch m.E. für die Opfer - die Ex-Partner, Familie, Eltern, Freunde - genauso schlimm.

09.12.2017 11:45 • x 1 #53


E-Claire

E-Claire


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Zitat von Butterkrümel:
Allerdings ist es sehr schwer für den Ex-Partner oder die Eltern, Geschwister, Kollegen, eines Borderliners, die an den Folgen dieser toxischen Beziehung zu tragen haben, nachzuvollziehen, warum sie nun auch noch Mitleid und Verständnis mit dem Borderliner haben sollen, der natürlich nichts für seine Erkrankung kann aber, zumindest nach meinem Empfinden, die Verantwortung für sein Handeln - oder fehlendes Handeln trägt - wie alle Menschen.


Ja, das ist es. Es geht auch nicht um Mitleid, sondern um Mitgefühl. Das Verständnis, was ich zudem versuche, brauchbar zu machen, ist keins, daß da heißt, armer, armer Bordi, sondern ein verstehen (!), was eigentlich passiert (oder passierte). Ich habe zunächst nur mal versucht aufzuzeigen, warum diese Konstellation so toxisch ist.

Und wenn wir über Verantwortung reden, dann müssen wir eben auch darüber reden, daß alle, die Du obern aufgezählt hast, erwachsene Menschen sind, von denen jeder einzelne sich entscheiden kann, die eigene Verantwortung wahrzunehmen. Nochmal, jeder in dieser Konstellation ist Opfer, jeder in dieser Konstellation entscheidet sich dafür oder dagegen Verantwortung zu übernehmen.

Zitat von Butterkrümel:
Wenn ein diagnostizierter Borderliner von seiner Erkrankung weiß, sich jeder Therapie widersetzt, seine Erkrankung erst nach monatelanger oder gar jahrelanger Beziehung offenbart, wenn der Partner schon viel zu tief drin steckt (wie intensiv Borderline-Beziehungen sind, ist ja gerade typisch dafür), dann finde ich, kann man schon von vorsätzlichem Schädigen eines Menschen sprechen.


Vorsätzlich? Ist das nicht doch auch nur wieder Schuldfrage? Schau mal, das Problem daran ist, daß dies eine Argumentation ist, die womöglich (!) zwischen (Ex-)Partnern aufgemacht werden kann, aber gehen wir doch mal von einer anderen Konstellation aus.

Stell Dir vor, Du bist Kind einer solchen Verbindung. Wer schädigt dann das Kind vorsätzlich? Der Borderliner, der keine Verantwortung für die Erkrankung übernimmt oder der (Ex-)Partner, der die Schuld-Frage, dem Borderliner zuweisen will? Kein Kind geht aus einer solchen Verbindung unbeschadet hervor, dennoch muß auch dieses sich im Erwachsenenalter für oder gegen Verantwortungsübernahme entscheiden. Was meinst Du, wem das Kind dann die vorsätzliche Schädigung zuweist?

Noch mal: es sind alle Opfer. Jeder einzelne in der Konstellation muß Verantwortung für Traumatisierung übernehmen, deren Opfer er geworden ist. Den Gegenüber zwischenzeitlich als Täter wahrzunehmen, ist dabei normal, aber führt nicht zur Heilung. Die eigenen Verletzungen werden nicht dadurch geheilt, daß es dem anderen (vermeintlichen Täter) besser oder schlechter geht.
Die Anerkennung von Verantwortung mag in der einzelnen Konstellation für den Gegenüber heilsam sein, aber davon gehen die Verletzungen trotzdem nicht einfach so weg.

Zitat von Butterkrümel:
Nur weil bei einem Borderliner die verursachten Schäden nicht (ausschließlich) körperlich sind, sind sie doch m.E. für die Opfer - die Ex-Partner, Familie, Eltern, Freunde - genauso schlimm.

Zunächst, in vielen Borderlinesystemen bleibt es nicht nur bei psychischem Missbrauch. Die extreme Gefühlsamplitüde und vor allem der kurzfristige Abbau dieser, führt oft genug auch zu Kurzschlussreaktionen, die sich physisch entladen. Zum einen in Selbstverletzungen, zum anderen in Verletzungen Dritter.
Und ich habe zu keinem Zeitpunkt behauptet, daß das eine weniger schlimm als das andere ist.

Allerdings ist es symptomatisch für den Umgang mit Borderline: es wird ständig ein mehr oder weniger, ein schlimmer oder weniger schlimm, eine Opfer-Täter Frage aufgemacht.

Alle sind Opfer.

Wer meine Beiträge als Inschutznahme von Borderlinern verstehen will, kann das natürlich tun, überliest aber vielleicht den einen oder anderen Satz. Wer meine Zeilen, so liest als wäre ich Außenstehende oder aber selbst Borderlinerin mit Reflexionsmöglichkeit, der möge sich die Frage stellen, inwieweit er Projektion betreibt.

Wir können aber gern noch einmal über Aufklärung reden: So lange es noch sehr viele Therapeuten gibt, die einem nach Hilfe suchenden Borderliner sagen, tut mir leid, die Störung behandle ich nicht. So lange es haufenweise (Ex-)Partner gibt, die tatsächlich erst Jahre später darauf kommen, in welcher Konstellation sie gelandet sind. So lange andere Borderliner als Teufel, Hexen oder Klapperschlangen wahrnehmen.

So lange stimmt der Dialog nicht.

Und weißt du warum mir der Dialog so wichtig ist?

Liebe/r @Butterkrümel
Aus persönlicher Betroffenheit. Ich habe unendliches Mitgefühl für jeden in dieser Konstellation. Weißt Du warum, weil ich Teil davon bin.
Wenn es einen besseren gesellschaftlichen Dialog gegeben hätte, wäre meine Kindheit eine andere gewesen, vielleicht jedenfalls.

Du willst drüber reden, wer vorsätzlich schädigt?
Wie unfassbar gemein es ist, Verantwortung zu übernehmen, obwohl man nichts dafür kann?

Du glaubst,
Zitat von Butterkrümel:
Die Entschuldigung, er ist doch krank, er kann nicht anders und er hatte eine schwere Kindheit, die ihn krank gemacht hat, sind ab dem Zeitpunkt der Kenntnis eben jener Persönlichkeitsstörung keine Erklärung für mich mehr. Denn ab da kann er sehr wohl anders, nämlich in Therapie gehen.


Das glaube ich auch, nur dann bleibt es bei einem Satz: ALLE SIND OPFER.

Und deshalb braucht es einen Dialog und keine Schuldzuweisungen oder die Frage, wer mehr Schuld hat.
Aus persönlicher Betroffenheit heraus, gibt es immer jemanden der vermeintlich mehr Schuld hat.

Es ist nur so, das nützt nix. Nicht mal, wenn Du nur Kind warst.

09.12.2017 13:36 • x 6 #54


SehWolf

SehWolf


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Zitat von Karina11:
Der Borderliner lügt, täuscht, manipuliert, demütigt, verletzt, diskutiert stundenlang vor allem nachts. Das sind die Symptome, die einen Borderliner ausmachen!


Ich bin beim stöbern hierüber gefallen. Ich hatte eine halbjährige Beziehung mit einer Borderlinerin vor langer Zeit.
Nach meiner aktuellen Trennung vor 3 Tagen besinne ich mich meiner ehemaligen Beziehungen.

Wie Du habe ich die Dinge auch gesehen, nach gebührendem Abstand würde ich das wie folgt werten:

Ein psychich kranker weiß phasenbedingt nicht was seine Gehirnchemie mit ihm anrichtet, damit kann er nicht :


Lügen, er hat krankheitsbedingt seine alternative Wahrheit! Er empfindet sich als wahrhaft.

Täuschen, er sucht eine Möglichkeit Ruhe vor sich selbst und seinem Schmerz zu finden. Er empfindet für sich gradlinig.

Manipulation, er versucht seinen Partner so zurecht zu biegen das er sich wohl fühlt.

Demütigt, grundsätzlich fühlt er sich unwohl und sieht die Fehler in seinem Partner und sagt seine Sicht der Dinge.

Verletzt, er versucht seinen Schmerz umzuleiten wohin auch immer, hauptsache seine Schmerzen werden gelindert.


Ein Borderliner ist krank! Eine Partnerschaft mit einem kranken erfordert erheblichen Aufwand seines Gegenüber.
Es liegt in dem gegenüber wie leidensfähig er ist. Ich war es nicht. Ich habe meine expartnerin als einen ganz liebenswerten Menschen kennengelernt. Die Krankheit in ihr war furchtbar. Ich habe mich für mich entschieden und bin gegangen.
Im Bewusstsein ihrer Krankheit habe ich Ihr verziehen. Verletzungen heilen...irgendwann. Das möchte ich hier bestätigen.

09.12.2017 13:55 • x 2 #55


E-Claire

E-Claire


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Lieber @SehWolf

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für Deine jetzige Trennung. Und bedanke mich gleichzeitig für Deinen Beitrag.

Alles Liebe!
Ach und naj, Kopf hoch. Jetzt grad ist schwer, ich weiß... sehr. Aber Du kannst das!
Regenbogen erscheinen, wenn Trauer (Regen) auf Frohsinn (Sonne) trifft, hiermit schicke ich Dir einen.

09.12.2017 14:24 • x 2 #56


SehWolf

SehWolf


2089
4
1651
Zitat von E-Claire:

Regenbogen erscheinen, wenn Trauer (Regen) auf Frohsinn (Sonne) trifft, hiermit schicke ich Dir einen.


Das ist ja mal ein schöner Wunsch...

Jetzt habe ich einen Punkt mehr der mir gefehlt hat bei der Dame meiner Wahl:
Einfühlungsvermögen, das schreibe ich recht oben in meine Liste. Danke.

09.12.2017 14:41 • x 1 #57


Killian

Killian


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Nicht vergessen, die Partner von BPS-Betroffenen kämpfen um das eigene emotionale Überleben und versuchen auch sich abzuspalten vom kranken Partner. Oft auch mit radikalen Worten und Taten weil sie dazu gezwungen werden aus Selbsterhaltungstrieb und der gestörte Partner auch eine bessere Reaktion nicht ermöglicht siehe normale Kommunikation und Verständnis. Geht bei dieser Störung nicht. Da gibt es nur Extreme zu denen man auch manipuliert wird. Verständnis für diese Menschen, die sich das auch nicht ausgesucht haben, endet da wo ich nicht schlage und austicke aus Achtung vor dem Leben selbst und mehr kann man nicht erwarten und fordern.

09.12.2017 14:53 • #58


Playingwithfire

Playingwithfire


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Zitat von Phasepunch:
Selten einen so guten Beitrag gelesen wie den von E-Claire.

Vielen Dank dafür.


Auch von mir ein Danke für diesen fundierten schon fast professionellen Beitrag!
Kann dem zu 100% zustimmen

09.12.2017 14:59 • x 2 #59


E-Claire

E-Claire


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Zitat von Killian:
Verständnis für diese Menschen, die sich das auch nicht ausgesucht haben, endet da wo ich nicht schlage und austicke aus Achtung vor dem Leben selbst und mehr kann man nicht erwarten und fordern.


Unter Maßgabe dessen, daß ich Deine Beiträge zumeist nicht verstehe, oder sie für BS halte, was nicht heißt, daß Du mehr oder weniger Existenzberechtigung hast.

BS von jemandem, der an drei oder waren es vier Borderliner geraten ist. Du glaubst nach wie vor, daß der einzige Beitrag, den Du leistet irgendso eine Ritter-Geschichte ist.

Daß Du nur geschädigt worden bist, weil Du eigentlich helfen wolltest.

Das ist nachvollziehbar, aber ist und bleibt Enabler.

Zitat von Killian:
Oft auch mit radikalen Worten und Taten weil sie dazu gezwungen werden aus Selbsterhaltungstrieb


Nochmal das ist Symptomatik. Einem Kranken vorzuhalten, er würde jemanden anders zwingen, zu welchen Verhaltensweisen auch immer, ist und bleibt, Verweigerung von (eigener) Verantwortungsübernahme.

Wer dieses tut, nimmt Borderline nicht ernst und nimmt sich selbst nicht ernst.

Du bleibst verhaftet in Kinderdenken.

Nachvollziehbar, aber nicht ziehlführend.

Es tut mir sehr leid, daß Du dies erleben mußtest. Sehr!
aber es bleibt die Vorwurfshaltung an die Analphabeten-Mutter vom Kind: Mami, warum liest Du mir keine Geschichte vor?

09.12.2017 15:06 • x 3 #60



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