Zitat von Yoffi: Ich finde es so schade, dass du den Unterschied zwischen einer destruktiven und toxischen Beziehung und einer Gewaltbeziehung, wie sie hier vorliegt
Ich finde es schade, dass Du einen Unterschied zwischen Mann und Frau machst und psychische Gewalt nicht klar deklarieren möchtest. Der von mir benannte Faden beinhaltet psychische Gewalt und Gaslighting in einer Form, sodass der TE in Selbstzweifel gerät und in eine Therapie geht. Ihm wurde ein ums andere Mal eingeredet, er sei der Fehler. Nicht, dass er Fehler mache, sondern der Fehler sei. Das muss man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen.
Des Weiteren hat sie ihm immer wieder gesagt, er wäre in Zukunft ein schlechter Vater, hat ihn mit Silent Treatment bestraft und hat mit Nähe-Distanz Gewalt ausgeübt.
Jetzt führ Dir bitte das alles vor Augen und dann stelle Dir vor, TE wäre eine Frau... Dann würdest Du ganz andere Worte wählen als destruktiv...
Zitat von Yoffi: nicht akzeptieren kannst, dass häusliche Gewalt immer noch hauptsächlich von Männern gegenüber Frauen stattfindet, weil das Patriarchat diese Männer schützt
Ich halte das nach wie vor für einen Trugschluss. Die Dunkelziffer ist bei Männern ungleich höher und psychische Gewalt kommt leider so gut wie nie zur Anzeige.
Zitat von Yoffi: dass sie zum einen keinen guten Zugang zu ihren Gefühlen und damit auch zu einem gesunden Umgang mit ihren Gefühlen haben, und zum anderen mit dem Selbstverständnis aufwachsen, über der Frau zu stehen. Während gleichzeitig Frauen immer noch in die Anpassung hinein erzogen werden.
Das ist ein Witz, oder? In der heutigen Zeit?
Das liest sich für mich wie das üblich, lästige Thema rundum Gleichberechtigung, bei dem Frauen in der heutigen, westlichen Welt das Gefühl haben auf die Strasse zu müssen, um gegen den alten, weissen, CIS-Mann zu demonstrieren. Sorry, ich finde das lächerlich, zumal die Ungleichbehandlung eher auf die andere Seite kippt... Ich kann Dir nicht genau sagen, wie es in Deutschland ist, aber in der Schweiz sind in vielen Bereichen Männer im Nachteil, rechtlich wie gesellschaftlich...
Zitat von Yoffi: Wir wären so viel weiter, wenn man diese Fakten nicht ständig diskutieren müsste, als würde man sich das ausdenken.
Vieles davon ist leider nicht die Realität, leider. Während ich aber Gewalt in jeglicher Form ablehne und keinen Unterschied mache, ob ein Mann zuschlägt oder eine Frau, die ihren Mann psychisch missbraucht, so sehe ich das bei dir nicht. Ganz grundsätzlich ist bei dir der Mann unter Generalverdacht, sodass Du einem Mann keine eigene, differenzierte Meinung zugestehst.
Zitat von Yoffi: Das heißt zum einen ist der von dir benannte Strang schonmal grundsätzlich in seiner Dynamik ein komplett anderer und zum anderen haben Frauen es auch einfach satt, dass Beziehungen wie in diesem Strang immer noch stattfinden und diese eben überwiegenden Männer vom System und Menschen wie dir, die dieses System nicht durchschauen wollen, geschützt sind.
Na, dann erklär mir mal die Unterschiede? Ich nenne dir die Gemeinsamkeiten, beide Stränge sind überladen mit psychischer Gewalt. Hier wird sie als solche deklariert, beim Thread des Mannes wird einfach auf destruktive Beziehung plädiert. Und nochmals, der Mann geht in Therapie, weil er glaubt er sein ein Fehler. In diesem Thread, wird auf den Mann eingedroschen, was ich auch tue (Ar..sch...), beim anderen wird dem TE geraten zur Ruhe zu kommen...
Und nein, ich schütze nicht das von dir beschriebene, sagenumwobene Patriarchat, das schon längst der Vergangenheit angehört. Ich verurteile jegliche Form von Gewalt, unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht gleichermassen. All das verabscheue ich zutiefst. Nicht wenige Damen finden das Patriarchat in Ordnung, wenn es zu ihrem Vorteil ist. Beispielsweise beim Rentenalter, das bis vor einem Jahr in meiner Heimat ungleich war (Männer 65, Frauen 64) oder in Krisensituationen, Wehrpflicht und Wehrpflichtersatzzahlungen (gilt aussliesslich für Männer) und und und...
Ich stehe für Gleichberechtigung und zwar in sämtlichen Bereichen des Lebens...