Survivor12
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Die Beziehung zu ihm und seinem Cousin war auch freundschaftlicher Natur. Alle wohnhaft im selben Ort. Gemeinsam aufgewachsen.
Sie ist 25, keine Kinder- hat aber mit seinem Cousin ein Haus gebaut.
Sie wusste über meinen Kinderwunsch Bescheid. Nach unserer Trennung habe ich sogar noch mit ihr geschrieben, ihr erzählt wie sehr ich leide. Wie sehr ich meinen Mann liebe.
Damals meinte sie - wenn zwei sich trennen, haben vier die Chance glücklich zu sein. Jetzt verstehe ich auch, was sie damit meinte...
Da kommt man sich vor, wie im falschen Film.
Seine Familie hat es auch immer so gedreht, als wäre ich das Problem. Ich hätte zu viel erwartet, hätte mir Dinge gewünscht, die er nicht erfüllen könnte. Er hätte sich entliebt und ich solle das gefälligst akzeptieren.
Basta. Keine Gespräche. Kein Versuch es irgendwie hinzubiegen.
Mein Mann meinte er hätte keine Lust drüber zu reden, er hätte alles versucht (allerdings ohne mich einzubeziehen) und wenn wir drüber sprachen, was denn genau falsch gelaufen ist, ja dann widersprach er sich immer wieder. Aber Hauptsache mich 5 Monate hinhalten, beteuern, dass es niemand in seinem Leben gäbe, er den Kontakt zu mir nicht verlieren wollte, denn ich wäre ihm so wichtig.