Zitat von Sommersonne1: Was kann ich noch tun? Ich bin unendlich traurig, dass auch nach drei Jahren unsere Beziehung noch schwierig ist.
Ich habe meine Tochter gefragt, ob ich in all den Jahren vor der Trennung irgendetwas falsch gemacht habe, Sie sagte, nein das hast du nicht,
Ich weiß, dass ich sie sehr verletzt und enttäuscht habe, aber ich liebe sie über alles und hoffe einfach darauf, dass die Zeit doch vieles heilt. Aber trotzdem bin ich sehr unglücklich, und habe immer Angst, dass sie mich nicht mehr lieben
Guten Morgen

Nichts. Du bist schon am tun und das ja nicht wenig. Du machst alles, was dir möglich ist und das ist gut so.
Gugg Mal, ich habe weder Auto, noch konnte ich sonst irgendwie meinen Sohn spontan was grösseres kaufen oder sonst was, gerade in der Trennungszeit fing ich von NULL an.
Aufgrund meiner Erkrankungen, die damals noch schlimmer waren, waren mir auch so oder so die Hände gebunden.
Ich habe in den 9 Jahren damals gelernt bzw lernen müssen, dass man Liebe nicht damit kaufen kann und dass ich meinen Sohn nicht regelmässig holen kann (sein Vater war gesetzlich nicht verpflichtet, mir meinen Sohn zu bringen und das hat er (leider) auch nicht gemacht).
Die Kirche half mir für kurze Zeit Mal, um meinen Sohn zu holen.
Ich gab nie auf, schickte ihm ab und zu ein Päckchen, meldete mich über Whatsapp. Hatte Kontakt zu Lehrern der Schule, hatte ja ganz normal auch geteiltes Sorgerecht.
Mehr konnte ich auch nicht machen. Weil mein Leben eingeschränkter ist, als bei vielen anderen Menschen.
Familienberatung und dieses Elternforum, was ich dir mitteilte, hat mir oft geholfen in der ganzen schwierigen Zeit.
Für mich ist ganz klar und den Rat gebe ich dir:
Gebe einfach nicht auf. Sei nicht aufdringlich, aber biete immer an, dass du da bist, lade die Kinder ein, egal was, vielleicht auch Mal nen gemeinsamen Urlaub (ohne deinen Freund jetzt) anbieten, wenn möglich. Einfach da sein

Wenn sie ja sagen supi und wenn nein, auch oke, aber sie wissen, du gibst dir Mühe

Wie gesagt, du hast doch Kontakt, zu einem mehr zum anderen weniger, aber genau das ist gut so.
Manche Väter zb haben zu ihren Kinder gar keinen Kontakt auch weil sie den Fehler machen, dass aufgeben und sagen: Ach, ich bin den Kindern eh egal, was soll ich da noch gross machen.
Und es gibt auch viele Väter, die verzweifeln, weil sie ihre Kinder nicht sehen können, aufgrund Manipulation zb auch. Das ist schlimm sowas.
Du stehst also wirklich noch gut da und ich auch damals, obwohl es bei mir ja viel schwieriger war, meinen Sohn sehen zu können.
Also: Lass weiterhin die Zeit arbeiten, vielleicht auch Ereignisse, die ein Umdenken der erwachsene Kinder mitbringt.
Du machst alles völlig richtig.
Wenn du eine böse Mama wärst, würden die Kinder zu dir gar keinen Kontakt wollen. Aber das bist du nicht

Sie sind da, der eine weniger, der andere mehr.
Nur weil du dich getrennt hast, aus fehlender Liebe innerhalb euch als Paar, bist du keine schlechte Mutter.
Du bist fremdgegangen und hast dich getrennt - finde ich konsequent.
Viele bleiben trotz fremdgehen in ihren Ehe, haben Angst, neu anzufangen.
Und da dein Exmann so oder so nie gesprächsbereit war, was konntest du da noch retten, nix mehr

Paarebene hat mit Elternebene Mal gar nichts zutun
Du bist weiterhin Mama, auch wenn ihr nicht mehr zusammenseid und zusammenwohnt
