Zitat von Vicky76: Auch Mütter, können ihr Leben selbst gestalten, erst Recht, wenn sie ihren Erziehungsauftrag, erfüllt hat.
Ja, aber

Ich denke nicht, dass man bei einem 15 jährigen davon sprechen kann, dass man seinen Erziehungsauftrag erfüllt hat.
Außerdem klingt das, als hätte man eben seine Schuldigkeit getan und wer das so sieht und so handelt, braucht sich über das Ergebnis nicht wundern. ( damit meine ich nicht die TE, das hat sie ja nicht gesagt)
Natürlich kann, darf, soll sie ihr Leben gestalten, aber, zumindest mAn, hat mal als Eltern die Aufgabe, dies so zu tun, dass man dabei auch seiner Verantwortung als Elternteil gerecht wird.
Soll hier heißen, dass es im Rahmen der Trennung eben Prio gewesen wäre, zu überlegen, wie kann die Elternebene mit dem Ex EM bestmöglich erhalten bleiben. Was braucht jedes der Kinder um damit gut klar zu kommen.
Muss man alles nicht, auch klar. Aber dann muss man auch damit klar kommen, dass man umgekehrt auch keinen Anspruch auf Verzeihen und eine gute Beziehung hat.
Das ist jetzt alles rum und zu spät. Und jetzt wird es eben entsprechend schwieriger das Verhältnis wieder zu reparieren und dafür wäre v.a. im Hinblick auf den Jüngsten wahrscheinlich Unterstützung gut.
@Sommersonne1 Ein Start könnte zB eine moderierte Mediation sein. Und an irgendeiner Stelle, werden, auch wenn für dich unschön, die Verletzungen der Kinder ihren Raum brauchen, von dir gesehen und anerkannt werden müssen, wenn es Heilung geben soll.
Von Dir wird es Geduld und Durchhaltevermögen brauchen, um das Vertrauen wieder herzustellen.