@Sommersonne1
Ich lese aus deinen Beiträgen auch sehr viel Unsicherheit raus. Verständlich. Die Vergangenheit kann man jetzt nicht mehr ändern, aber irgendwie solltet ihr es schaffen, euch in Zukunft wieder anzunähern. Was nicht heißt, dass ihr wieder dieselbe Nähe wie früher habt. Ich fürchte, von dieser Vorstellung musst du als erstes Abstand nehmen.
Zitat von Sommersonne1: Ich habe immer wieder Angebote für Kontakt gemacht, habe ihm gesagt, komm doch mal vorbei, habe ihm geschrieben, ihn eingeladen, manchmal ist er da gewesen, öfter nicht.
Hier ist es wichtig, dass du auf deinen Sohn zugehst. Nicht sagen, komm doch mal vorbei, wenn du Lust hast, sondern ihn aktiv besuchen. Bewusst Zeit mit ihm verbringen, außerhalb der eigenen Wände.
Zitat von Sommersonne1: Ich gehe auf keine Veranstaltung in unserem Ort mit meinem neuen Partner zusammen, bei der auch meine Kinder da sein könnten.
Hier wirkt deine Haltung nicht klar genug. Du hast dich entschieden, das Haus deiner Familie zu verlassen, um mit dem neuen Mann eine Beziehung einzugehen. Ich würde dir jetzt empfehlen, auch in der Öffentlichkeit dazu zustehen. Es ist nun mal das Risiko, auf Bekannte zu treffen, das lässt sich nicht vermeiden. Auch werden deine Kinder nicht erfreut darüber sein. Aber es war deine Entscheidung und die darfst du auch nach außen hin zeigen. Was nicht heißt, dass er bei aktiven Treffen mit deinen Kindern dabei sein muss. Aber ihr führt eine Beziehung, egal auf welche Weise sie entstanden ist.
Zitat von Sommersonne1: An meinem Geburtstag habe ich einfach mal mit meinen Freunden und meinem Partner zusammen sein wollen. Ich kann ja nicht immer ausschließen und habe das dann so gemacht.
Ich kann deinen Wunsch verstehen, aber auch deinen Sohn. Aber du wusstest, dass er sich nicht wohl fühlen wird, wenn dein Partner dabei ist. Er muss auch der Einladung nicht folgen, wenn er nicht will. Auch hier hast du dich entschieden, deinen Partner einzuladen mit dem Risiko, dass deine Kinder nicht kommen werden. Er war dir wichtig. Deine Erwartungen waren vielleicht zu hoch, da ihr noch nicht so weit seid, ein normales Miteinander zu leben.
Zitat von Sommersonne1: Zu meinem jüngsten Sohn, ja er ist bei seinem Vater geblieben. Die Trennung war 4 Monate vor seinem 17 Geburtstag.
Er ist nicht bei seinem Vater geblieben, sondern in seinem Zuhause. Du hättest ihn auch regelmäßig besuchen können und Zeit mit ihm verbringen, ohne ihn aus seinem gewohnten Umfeld zu reißen. Nicht der Sohn muss kommen, die Eltern sind verantwortlich für den Umgang.
Zitat von Sommersonne1: Ich habe meinem jüngsten Sohn aber immer gesagt, wenn er mit mir kommen möchte finden wir irgendeine Lösung.
Was heißt möchte? Die Lösung finden die Eltern, nicht die Kinder.
Bitte verstehe meine Beiträge nicht als Verurteilung. Ich hoffe, du findest hier Ansätze, um eine gute Lösung mit deinen Kindern zu finden. Ich kann dir auch empfehlen, klarer in deiner Haltung zu werden. Du hast dich so entschieden, jetzt geht es darum, eure Gegenwart und Zukunft zu gestalten. Verstecken brauchst du dich nicht. Aber zeige Verantwortung für deine Entscheidungen statt Erklärungen und Selbstvorwürfe.