Zitat von Philinea: Uns wurden vor allem zwei Dinge geraten: wir sollten gemeinsam sprechen und sagen, dass wir uns getrennt haben, also nicht einem Elternteil die "Schuld" zuschieben.
Ganz wichtiger Punkt.
Zitat von Philinea: Und wir sollten versuchen, uns zu beherrschen und keine großen Gefühlsausbrüche zeigen, also möglichst nicht weinen o.ä., denn der Focus sollte auf den Kindern und ihren Emotionen liegen.
Es ist für jemanden, der gegen seinen Willen verlassen wird, natürlich eine große Versuchung, die Kinder, die in den seltensten Fällen eine Trennung der Eltern wollen, mit ins Boot zu holen und gemeinsam mit ihnen den Trennungswilligen zu "bearbeiten". Trotzdem sollte man das nicht tun.
Zitat von Manchmal_Hexe: Woher weißt du das, warst du dabei?
Nachdem mich das immer wieder gefragt wird: Nein, ich war nicht dabei, aber natürlich mache ich mir anhand der Texte der TE Gedanken. Sollte ich arg daneben liegen, korrigiert die TE mich hoffentlich.
Zitat von Manchmal_Hexe: Sie wollte ja 600km weiter weg zu ihrem Partner ziehen, obwohl ein Sohn noch minderjährig und zu Hause war.
Was sie ja dann nicht getan hat. Stattdessen ist sie erst bei einer Freundin untergekommen und hat dann eine eigene Wohnung gefunden, in der sie die Kinder besuchen können.
Dass sie gehen musste und der Vater im Haus geblieben ist, passt sehr zum Rest. Das hat den Charakter der "Schlimme Mutter, die alles kaputt gemacht hat" noch unterstrichen, dd ri könnte es in Wirklichkeit einfach der Klügere gibt nach gewesen sein.
Zitat von Manchmal_Hexe: Nein! Den Kindern ihren Schmerz abzusprechen, ist unmenschlich.
Ich habe nicht gemeint, dass sie keinen eigenen Schmerz hatten! Natürlich hatten sie den, aber sie mussten eben zusätzlich noch den Schmerz des Vaters mittragen, weil dieser nicht in der Lage war, den Schmerz der Kinder aufzufangen.
Zitat von Manchmal_Hexe: Ihren Vater vorzuschieben, wird die Kinder nur weiter weg treiben.
Niemand redet von Vorschieben. Die TE soll dahingehend nochmal erinnert werden, dass es, falls die Kinder vom Vater manipuliert werden, eben nicht an den Kindern liegt, dass sie sich so schwer tun, mit der Situation ihren Frieden zu finden. Und das doll sie auch nur als Gedanken haben, nicht mit dem Exmann Diskussionen darüber beginnen oder gar mit den Kindern.