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Es ist wieder passiert

W
Zitat von Scrawled:
ein Kind mit 8 Jahren hat dieses Kopfkino nicht, wie wir.
Ich habe hier den Eindruck, dass das Leid des TE auf das Kind projektiert wird.
Ob sie nie Kontakt mit dem "Bruder" haben wird weißt noch keiner?


Das ist halt immer die Frage: Was schaut aus den Augen heraus und was schaut man selber in die Augen hinein.
Hier scheint mir das, ehrlich gesagt, ganz eindeutig zu sein.
Abgesehen davon, dass ein Kind kaum Resilienz entwickeln kann, wenn alles Ungemach möglichst von ihm ferngehalten wird.

Da halte ich das Argument des TEs, er halte es in dem Haus nicht mehr aus und wolle deshalb weg, schon für wesentlich stichhaltiger. Denn ein Kind, das mit einem womöglich über Jahre unglücklichen, vielleicht sogar verbitterten Elternteil lebt, wird selber entsprechende Abfärbungen mitbekommen, und das ist sicher nicht gut. Auch wenn dasselbe ebenso in nicht wenigen "gut funktionierenden" Ehen vorkommt.

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KäptnNemo
Moin,

Zitat von Scrawled:
An deiner Stelle würde ich es mir ganz gemütlich im Haus machen, und mir die Schau im Haus nebenan anschauen.

Zitat von Scrawled:
Das erste Mal wird schockierend sein für sie. Das zweite Mal weniger und irgendwann wird es normal sein für sie

Sorry, ich hab die ganze Zeit darüber nachdenken müssen und hab hin und her überlegt, ob meiner Tochter es vielleicht irgendwann verstehen würde - ich bin da immer noch bei einem "Nein". Wie soll ein Kind verstehen, dass auf einmal ihre Lieblingsmenschen nebenan wohnen und nix mehr von ihr wissen wollen? Ich glaube auch nicht, dass es irgendwann "normal" sein wird für sie. Sie hat diese Menschen doch verloren, obwohl sie noch leben!

Zitat von Scrawled:
Es kommen Menschen in unseren Leben, manche bleiben, manche aber nicht.

Das ist so! Und glaub mir... wenn eine das weiß, dann ist es meine Tochter. ABER (!) hier ist es doch eine komplett andere Situation. Von außen kannst Du vielleicht locker flockig sowas raushauen, weils Deine Meinung ist - ich möchte Dich aber mal ernsthaft erleben, ob DU das hier dann wirklich noch genießen könntest und ob Du Deinem Kind diese "Show! wirklich antun möchtest.

Zitat von Scrawled:
Ich habe hier den Eindruck, dass das Leid des TE auf das Kind projektiert wird.

Was ein paar Zeilen so alles ausmachen können. Du interpretierst vielleicht auch in manche Sätze zu viel rein, manchmal schreibe ich auch einfach wirr, weil mein Gedankenwirrwarr nicht weniger wird und ich ja auch irgendwie immer wieder erklären muss warum/wieso/weshalb. Nochmal: ICH alleine kenne meine Tochter! ICH alleine weiß welche Situationen pures Gift für sie wären! Und Du läufst eben in Deinen Schuhen, aber nicht in meinen! Ich will auch gar nicht mehr zur Wohnsituation sagen, aber wenn Du sehen würdest wie "hautnah" das hier alles passiert, dann wärste vielleicht auch nicht mehr ganz so locker mit Deinen Aussagen.

Zitat von Scrawled:
Ob sie nie Kontakt mit dem "Bruder" haben wird weißt noch keiner?

Natürlich weiß das keiner! Aber andersrum weiß es eben auch Niemand! Ex und "Bruder" nebenan beim AM, das erkläre mal Deinem Kind... da kannste noch so oft sagen "Menschen kommen, Menschen gehen"

Zitat von Scrawled:
Ich weiß nicht, ob Nemo es sich in dem Haus gemütlich machen kann. Ich denke nicht, weil er es ja auch schreibt. Ich könnte es.

Das könnte ich wohl auch so schnell sagen, wenn ich nicht in der Situation stecken würde. Aber könntest Du es am Ende wirklich? Ich kenn Dich nicht, aber ich bezweifel es ehrlich gesagt.

Zitat von whynot60:
Abgesehen davon, dass ein Kind kaum Resilienz entwickeln kann, wenn alles Ungemach möglichst von ihm ferngehalten wird.

Alles halte ich nicht von ihr fern! Meine Tochter ist ein sehr starkes, taffes Mädchen. Sie ist selbstbewusst und weiß sich zu behaupten, auch kann sie sich vor ihren Freundinnen durchsetzen. Mit Kummer kann sie auch umgehen - es gibt halt 1,2 Dinge die aufgrund ihrer Geschichte immer wieder auftauchen. Ansonsten lebt mein Kind wie jedes andere auch, fällt hin, steht wieder auf etc.
Hier aber ist es eine andere Situation - was ist also das Richtige?! Bleibe ich hier und löse vielleicht in meiner Tochter viel mehr aus - gerade aufgrund ihrer Geschichte - oder gehe ich weg?
In dem Punkt wünschte ich echt, dass es mir jemand zu 100% sagen könnte, dass würd vieles einfacher machen...

Zitat von whynot60:
ielleicht sogar verbitterten Elternteil lebt, wird selber entsprechende Abfärbungen mitbekommen,

Naja, verbittert werde ich nie, da bin ich mir schon ziemlich sicher. Nicht mal, wenn ich hier im Haus bleiben würde - jaaaa ich weiß, sagt sich immer so schnell, is aber so!

x 13 #5582


A


Es ist wieder passiert

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Heffalump
Man merkt es wird Weihnachten, Spekulatiuskekse!

Zitat von whynot60:
Abgesehen davon, dass ein Kind kaum Resilienz entwickeln kann, wenn alles Ungemach möglichst von ihm ferngehalten wird.

Also es ist ein deutlicher Unterschied, ob ich fern halte, weil Nemo´s Tochter Situation, wenn Ex drüben wohnt und dich ignoriert, als Fakt im Raum steht - oder wenn ich umziehe und Tochter vor exakt dieser Situation schütze. Damit das Kind ohne diesen menschlichen Müll in Ruhe erwachsen werden kann.
Zitat von whynot60:
Denn ein Kind, das mit einem womöglich über Jahre unglücklichen, vielleicht sogar verbitterten Elternteil lebt, wird selber entsprechende Abfärbungen mitbekommen


Wo ist er verbittert? Nicht immer das "Eigene" auf Andere übertragen, bitte!

x 2 #5583


T
Bei einigen Kommentaren hier kann man nur hoffen, dass die Ersteller dazu keine eigenen Kinder haben, bei so wenig Empathie. Das Kind ist 8 Jahre alt. 8 (!) sie weiß gerade mal selbst seit ein paar Jahren, dass sie ein eigenständiger Mensch ist, kam gerade zur Schule, hat hier so viel Neues lernen müssen, das Leben hat einen großen Sprung gemacht. Dann die komplette Schwangerschaft mitbekommen, sich auf ihren Bruder gefreut, ihn im Arm gehalten, mit ihm gekuschelt, ihn auf der Welt begrüßt und in der Ex eine Bezugsperson gefunden.

Nun soll sie zum einen verstehen (und alleine daran schon nicht zerbrechen), dass diese Personen kein Teil ihrer kleinen Welt mehr sind (und für sie ist diese Welt riesengroß, die nahen Bezugspersonen sind für sie Anker und Hafen) und dass die Menschen nebenan wohnen und sie aber wortwörtlich nur Zaungast sein darf, die Erwachsenen aber erwarten, dass sie sich dem stellt und damit einfach klar kommt?

Sie soll also lernen, dass sie es auszuhalten hat, wenn ihre komplette Welt aus den Fugen gerät? Und dass Papa nichts dagegen macht, sondern ihr sagt: "Tja Kind, lerne mit Enttäuschungen umzugehen und halte sie einfach aus!" So dass aus ihr eine erwachsene wird, die sich Hilf- und Machtlos in solchen Situationen fühlt?

Das wäre definitiv nicht das, was ich mir für meine Tochter wünschen würde!

x 21 #5584


Wollie
@Timeconsumption ..du sprichst mir aus der Seele...lese ja die ganze Zeit still mit und bin auch mitunter etwas überrascht von einigen Aussagen hier, möchte diese aber nicht kommentieren.
Ich habe auch schon einiges durch, was Umzüge, Abbrüche und Neuanfänge angeht und kann daher TE nur raten (was er ja auch selbst so geschrieben hat), dass er auf Dauer aus dieser für ihn und seiner Tochter toxischen Umgebung raus muss. Haus verkaufen und in einen anderen Stadtteil ziehen, so dass seine Tochter nach wie vor die gleiche Schule bzw. Freunde hat, aber ein gesundes Umfeld bekommt. Ich würde dies meinem Kind nicht zumuten wollen, dass Ex und ihr AM und (Ex)bruder nebenan wohnt und sie dass mitbekommt und in ihrer Welt nicht mehr versteht bzw. verstehen kann.

x 10 #5585


T
Zitat von Wollie:
@Timeconsumption ..du sprichst mir aus der Seele...lese ja die ganze Zeit still mit und bin auch mitunter etwas überrascht von einigen Aussagen ...

Wie soll sie das denn auch verstehen? Wie kann man von einem Kind erwarten, etwas zu verstehen, was selbst uns erwachsenen mit all unseren Erfahrungen schwer fällt? Selbst ich verstehe nicht, wie Menschen sowas wie die Ex tun können. Ich verstehe es partout nicht. Und ich habe in meinem Leben genug gesehen/gehört/mitgemacht. Aber selbst ich würde dort nicht wohnen wollen.

kleines Beispiel: Kinder verstehen es nicht mal, wenn die ehemals beste Freundin aus dem Kindergarten in der Schule nun ihren Freundeskreis erweitert und auch mal mit anderen spielt, selbst da sind die Kinder traurig und verstehen die "Zurückweisung" erstmal nicht. Das lernen sie aber. Ganz natürlich und DAS gehört dazu.

erwachsene sind für Kinder aber die, die alles richtig machen, die immer wissen, was zu tun ist. An denen sie sich orientieren und denen sie vertrauen. Macht also ein erwachsener sowas, gerät die Welt wortwörtlich aus den Fugen. Der Halt, den das Kind kannte, ist plötzlich weg. Das allein wäre schlimm genug. Aber so soll sie die beiden täglich sehen? Ich bin ehrlich - ich wäre weg, bevor sie das überhaupt mitbekäme, dass die beiden nebenan wohnen. Die Pflicht eines Elternteils ist einfach der Schutz der Kinder. Nicht, zu entscheiden, dass sie das jetzt auszuhalten haben und da eben durchmüssen.

x 11 #5586


C
Zitat von Gast2000:
Der andere Teil ist, was lebst du deiner Tochter vor?

Kann es nicht sein das sie geprägt wird davon vor großen Problemen - die noch nicht einmal selbst
verursacht wurden - aufzugeben und wegzuziehen aus dem eigenen Haus?

Das ist möglich. Vielleicht lebt @käptn Nemo ihr auch vor, dass es manchmal besser sein kann sich aus der Schusslinie zurückzuziehen, als neben einer Bombe zu leben, die jederzeit wieder explodieren kann ?

Ich bin grundsätzlich auch deiner Ansicht und hätte im "Normalfall" auch anders reagiert, aber hier in diesem Fall bin ich anderer Meinung, besonders wegen möglicher Langzeitfolgen, deren sie und Nemo ausgeliefert sein könnten.

Ich hatte es schon angedeutet und war nicht weiter darauf eingegangen weil ich nicht noch zusätzlich Öl ins Feuer giessen wollte, dennoch wäre das für mich ein wichtiger Aspekt in der Entscheidung : Gehen oder Bleiben, egal ob Ex und/oder Nachbar innerhalb kurzer Zeit wegziehen sollten oder nicht.

Sollte es zu einer strafrechtlichen Verhandlung kommen ist diese allgemein öffentlich gehalten, so wie ich es hier herausgelesen habe lebt Nemo in einer Kleinstadt mit annähernd dörflichem Charakter, sofern rauskommt weshalb Nemo angeklagt wurde kann sich das nachhaltig wie ein Lauffeuer verbreiten, auch wenn Nemo von den Anschuldigungen freigesprochen wird.

Etwas davon wird immer in einigen Köpfen hängen bleiben. Die Auswirkungen können verheerend sein, besonders für die Tochter, denn Kinder können grausam sein und sie damit konfrontieren.
Eltern können möglicherweise verhindern wollen, dass ihre Kinder mit ihrem "Kopf-Kino-Täter" und dessen Kind in Kontakt treten.
So habe ich es hier schon 2x in ähnlicher Kleinstadtlage mitbekommen, es bliebt etwas anhaften, selbst eine öffentliche Rücknahme der Anschuldigung konnte das in deren Köpfen nicht ausradieren, alles zusammen würde mich zum Schutz meines Kindes veranlassen, es aus so einer möglichen Situation herauszunehmen, vorbeugend.
Ich glaube auch, dass Nemos Kleine das später einmal verstehen kann, auch wenn ein Wechsel jetzt erstmal wieder eine schmerzliche Erfahrung für sie ist.
Nemo wird wissen wie er ihr da heraushelfen kann, auch mit Hilfe von Fachleuten.

x 3 #5587


L
Bestimmte Erfahrungen müssen Kinder machen, um daraus zu lernen. Und ja, dazu gehört auch, dass manche Menschen kommen und wieder gehen. Aber um Himmels Willen, solche Erfahrungen müssen auch für ein Kind altersspezifisch zu bewältigen sein. Wenn die Kindergartenfreundin in ein anderes Viertel zieht und man sich eben nun seltener sieht, das kann ein Kind verkraften und daran wachsen. Aber bei dieser Lage, da kann ein achtjähriges Kind schon durchaus dran kaputt gehen.

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und können sich nicht mit Phrasen und Denkstrategien solche Situationen schönreden.

Dass Nemo nicht einfach in eine andere Stadt zieht, kann ich auch nachvollziehen. Ich habe selber ein Kind im fast gleichen Alter und da trifft man solche Entscheidungen nicht leichtfertig. Diese Thematik mit der Psychologin zu besprechen halte ich für goldrichtig, denn sie kennt das Mädchen und sie wird berufsbedingt einschätzen können, wann ein Umzug zumutbar ist und wann eher nicht.

Und ehrlich gesagt, würde ich, selbst wenn ich mit der Person abgeschlossen habe, auch nicht direkt nebenan wohnen bleiben wollen. Mein Zuhause soll mein Rückzugsort sein, wo ich mich sicher und wohl fühle. Wo ich abschalten kann. Das könnte ich bei den Nachbarn nicht. Ich könnte mich auch nicht an der vermeintlichen "Show" ergötzen. Erstmal das Viertel zu wechseln kann da schon viel ausmachen und wenn das Mädchen älter ist und alles einigermaßen verdaut ist, kann man immer noch gemeinsam besprechen, wie der weitere Lebensplan aussieht.

x 12 #5588


S
Zitat von Charla:
sofern rauskommt weshalb Nemo angeklagt wurde kann sich das nachhaltig wie ein Lauffeuer verbreiten, auch wenn Nemo von den Anschuldigungen freigesprochen wird.


Leider richtig.
Es bleibt immer etwas hängen und man kann nur hoffen , das es im Vorfeld geklärt werden kann, so das es gar nicht zur Hauptverhandlung kommt.

x 2 #5589


S
Zitat von Käptn Nemo:
Wie soll ein Kind verstehen, dass auf einmal ihre Lieblingsmenschen nebenan wohnen und nix mehr von ihr wissen wollen? Ich glaube auch nicht, dass es irgendwann "normal" sein wird für sie. Sie hat diese Menschen doch verloren, obwohl sie noch leben!

Kinder müssen nicht alles verstehen. Aber sie können sich extrem schnell mit unterschiedlichen Situationen arrangieren.

@käptn Nemo, ich habe gestern auch geschrieben, dass du machen solltest, was sich für dich richtig anfühlt. Ich würde niemals jemandem etwas zumuten, womit ICH nicht umgehen könnte. Was ich hier schreibe ist meine ernst gemeinte Meinung und wie ich mit bestimmten Situationen umgehen würde. Und nein ich würde nicht umziehen.
Siehst du es anders? Dann ist es okay. Setz dich bitte nicht so unter Druck.

x 2 #5590


KäptnNemo
Es ist wirklich nicht einfach da eine richtige Entscheidung zu treffen. Natürlich muss ein Kind nicht alles verstehen und meine Tochter muss auch lernen, dass Menschen kommen und gehen - aber hier ist das so eine schwierige Situation, es ist doch auch für meine Tochter kaum aushaltbar - wie soll sie damit umgehen, dass nun nebenan auf glückliche Familie gemacht wird und Ex + "Bruder" nicht mehr zu ihrem Leben dazu gehören "werden".

Ich hab so viel hin und her gegrübelt, auch in Gedanken geplant die Wand zwischen den Kinderzimmern einzureißen und ihr ein neues Reich zu schaffen. Es ihr so angenehm wie möglich zu machen - aber wie soll das gehen, wenn Ex und Bruder nebenan wohnen? Und ja, vielleicht ziehen sie irgendwann weg, vielleicht zerbricht es auch, vielleicht früher... vielleicht auch später. Aber wie lange kann man denn diese Situation wirklich einem 8jährigem Mädchen zumuten? Am Anfang ging es mir tatsächlich um mich. Es ist alles so erdrückend hier.. und ich hab gedacht, wenn ich nicht hier glücklich werden kann, wie soll es dann meine Tochter schaffen? Aber jetzt geht es eben nur noch um meine Tochter - ich schau da nicht auf meine Gefühle, sondern auf das was es mit ihr macht.
Natürlich denke ich auch zwischendurch drüber nach, dass ich meiner Ex nicht noch mehr "Macht" geben will. Das ich ihr eigentlich zeigen möchte "Nicht mehr mit mir!"...aber meine Tochter wird mit Sicherheit niemals verstehen können, wenn ich hier bleibe und ihr damit ja am Ende auch vorlebe, dass man einfach nur "aushalten" muss...
Ich dreh mich da echt schon wieder im Kreis... eigentlich war ich schon viel weiter 😐

x 7 #5591


L
Hallo Nemo,

Ich verfolge deine Geschichte schon seit längerer Zeit. Wo du jetzt stehst das wünscht man keinen.
Aber wenn du jetzt nur an deine Tochter denkst wirst du innerlich dran zerbrechen. Klar möchtest deine Tochter nicht aus ihren Umfeld rausreißen aber du darfst dich dabei nicht vergessen. Dir wird es nichts bringen wenn du für deine Tochter auf heile Welt machst und aber innerlich zugrunde gehst.
Manchmal muss man im Leben auch was riskieren oder etwas wagen.
Denke Langfristig, kannst du auf Dauer so weiterleben ? Nur deiner Tochter zur liebe ?
Das musst du dich für dich selber Fragen ob du das willst und voralem kannst ...

Wünsche dir trotzdem viel Glück bei deinen Weg den du einschlagen wirst

x 1 #5592


tina1955
Lieber @käptn Nemo , wir alle haben nicht erlebt was Dir in den letzten 2 Monaten passiert ist und viele Mitglieder hier wissen ja nicht um die gesamte Situation. Dies hier ist ein Forum, was zuhört, versucht zu helfen und aus der eigenen Erfahrung heraus und vielleicht mit Emotionen verbunden, wird hier geraten.

DU musst selbst für Dich und Deine Tochter entscheiden, was für Euch 2 das Beste für die nächste Zeit ist .

Es wird immer leicht geraten, was man selbst tun würde, wie man entscheiden würde, aber wir alle waren wohl schon mal in einer Situation, wo wir nicht mehr wussten, wo vorne und hinten ist und uns alles zu viel wurde .

Nemo kennt seine Tochter am besten und weiß seit 8 Jahren wie er mit ihr umzugehen hat und was er ihr zumuten kann.

Und auf heile Welt macht er gegenüber der Tochter nicht, er erklärt kindgerecht.

x 4 #5593


KäptnNemo
@Löwe83
Ahoi!

Zitat von Löwe83:
Aber wenn du jetzt nur an deine Tochter denkst wirst du innerlich dran zerbrechen.

Ja, das ist mir bewusst. Fühlt sich ja jetzt schon ein wenig wie "sterben" an. Ich werde mir definitiv auch noch für mich selbst Hilfe holen, dass ist klar - gehöre aber eben auch zu diesen "Stehaufmännchen", diesmal dauert es halt nur etwas länger...

Zitat von Löwe83:
Dir wird es nichts bringen wenn du für deine Tochter auf heile Welt machst und aber innerlich zugrunde gehst.

Naja, auf heile Welt mache ich ja gar nicht mal. Ich rede schon offen mit meiner Tochter und sage ihr auch, dass ich genauso traurig bin wie sie. Wenn ich eins gelernt hab, dann das ich meinem Kind nicht nur vorspielen darf "das alles in Butter ist".

Zitat von Löwe83:
Denke Langfristig, kannst du auf Dauer so weiterleben ? Nur deiner Tochter zur liebe ?

Mit Sicherheit nicht - aber ich kann nur einen Schritt nach dem anderen gehen!

x 2 #5594


T
Wenn er dort wohnen bleibt und die kleine das eben "aushalten muss" und "sich dran gewöhnen muss, dass Menschen kommen und gehen", wird ihr definitiv mehr zugemutet, als man einem Kind in dem Alter zumuten kann.

Klar lernen sie mit Verlusten umzugehen, die geliebte Erzieherin aus dem Kindergarten, die man jetzt nicht mehr täglich sieht, Oma oder Opa, die vielleicht versterben. Aber das sind alltägliche Dinge, die dazu gehören.

Brüder, die mit dem Nachbarn gezeugt werden haben ganz sicher keinen Mehrwert für ihre Lebenserfahrung.

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A


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