Tee-Freundin
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Zitat von Käptn Nemo:Aber was genau soll sich verschlimmern?
Zitat von Käptn Nemo:Ich hab das ja nun schon öfters gefragt, aber irgendwie auch keine Antworten erhalten, mit denen ich was anfangen kann
Man kann jemandem
-finanziell,
-emotional,
-sozial,
-physisch und
-rechtlich schaden.
Finanziell hatte sie schon.
Rechtlich läuft noch.
Physisch wäre denkbar(?) und Vandalismus.

Sozial hatte sie, ist noch erweiterbar auf ALLE Leute die ihr kennt.
Emotional ist am simpelsten indem deinem Kind Lügen erzählt werden, die Dich als schlechten Menschen darstellen +/- Ex als armes Opfer etc.
Wäre das, was Dich am stärksten träfe, den Geist und die Liebe deiner Tochter zu vergiften.
Was rechtlich und emotiomal kommen kann - frag' Fachleute.
Zitat von Käptn Nemo:Als ihre Mutter damals abgehauen ist, in ihrem Dro. halb untergegangen dann vor der Tür stand und der Meinung war, sie müsse ja jetzt mal um ihr Kind kämpfen... habe ich gewusst, ich halt das nicht lange aus.
Oha.
Heftig.
Da musstest Du auch durch einiges durch.

UND HAST ES VERKRAFTET.
Das zählt.
Zitat von Käptn Nemo:Ex war für sie immer wie eine Mutter, darum macht es mich ja auch so stinkewütend, dass sie nur um mir eins "auszuwischen" meine Tochter so straft. Und dann denke ich wieder... hätte ich sie nicht rausgeworfen, dann würd es meiner Tochter vermutlich besser gehen und wir hätten das ganze Drama nicht...
Wenn solche Abgründe in einem Charakter existieren, jemand zu derartigem Verhalten an sich fähig ist...
glaube ich, dass es eher eine Frage der Zeit ist, wann es sichtbar wird.
Nicht ob.
Zitat von Käptn Nemo:Also... ich weiß nicht mal, ob ich gerade noch wollen würde das Ex Kontakt zu meiner Tochter hat nach allem was nun passiert ist. Ich denke, ich hätte immer Sorge um sie...
Jaaa.

Nachvollziehbar.
Wer sich unberechenbar verhält und voll am Rad dreht, dem traut man für gewöhnlich nicht.
Zitat von Käptn Nemo:Ich lüg sie gewiss nicht an, aber sie muss auch nicht jede Kleinigkeit wissen. Ich rede mit ihr über das was ich für wichtig und richtig empfinde.
Passt doch.
Kleinigkeiten sind irrelevant.
Wenn das Flugzeug gerade abstürzt interessieren die verdreckte Frontscheibe und der abplatzende Lack auch nicht mehr.

Natürlich nimmst Du deine Vergangenheit überall mit hin.
Doch Du @Käptn_Nemo legst fest,
- wie greifbar sie sein soll = wie "da" /
- in welcher Umgebung Du dich mit ihr befasst.
- wann, wie und wie lange.
- ob alleine oder in Begleitung.
Gehen - bleiben... mit welcher inneren Überzeugung
-wachst Du morgens auf?
-sitzt Du beim Frühstück?
-und gehst Du abends zu Bett?
Welcher Blick in die Zukunft lässt Dich weiter atmen?
Welcher führt zu Schnappatmung?
Welcher Ort und welche Distanz bieten mehr reellen Schutz?
Kannst Du das prompt beantworten, weißt Du, was Du willst.

Zitat von Käptn Nemo:Ich war mir auch sicher... eigentlich. Meine Sorge ist, dass ich vielleicht doch nur für "mich" eine Entscheidung treffe, die aber vielleicht am Ende doch nicht gut für meine Tochter ist?!
Nö. halte ich für unbegründet.
Machste nicht.
Du grübelst eher zu lange.
Mal andersherum gefragt:
Was KONKRET BITTE könnte deiner Tochter an einem Umzug schaden?
Was hält sie im Haus?
Liebt sie's?
Frag' sie.
Zitat von Käptn Nemo:Ja, ich weiß.... seufz. Ich sollte tatsächlich mir vielleicht nicht so viele Gedanken drüber machen und erst einmal das Gespräch abwarten, so wie es auch geplant war...

Dann mach' das doch.
Und bis dahin guckste Dir zur Entspannung Fische an und hrchst in Dich hinein.
Nichts hält Dich davon ab deine Meinung beim Wohnenbleiben oder Umziehen zu ändern.
Nicht mal bei schon begonnenem Prozess.
Sei bitte nicht so streng mit Dir @Käptn_Nemo .
Deine persönliche Titanic IST untergegangen.
Das steckt man nicht mal eben weg.
Du bekamst scheibchenweise Informationen und konntest auch nur darauf reagieren.
Konnt' keiner ahnen, dass Ex so drauf ist. Damit rechnet man nicht.
Führ' Dir vor Augen, was Du schon alles in deinem Leben erreicht hast.
Mit was Du schon fertig geworden bist.
Du bist noch da, weder depressiv noch durchgedreht oder sonst was.
Die letzten 8 Jahre hast Du deine Aufgabe als Vater erfüllt.
Damit hast Du genug Übung.
Du schaffst das.
Und wirst wieder glücklich sein.
