Zitat: Zitat von Käptn Nemo:
Vielleicht bin ich da echt unfair, aber so kann ich das echt nicht sehen. Da sträubt sich bei mir alles, denn sie hatte ja die Wahl. Sie hat sich für diesen Weg entschieden. Sie hat sich entschieden zu lügen, betrügen etc.
Mag sein, dass ich in einigen Sachen besser dran bin und ich will auch gar nicht nur das Negative sehen - gewiss nicht. Aber sie hat nicht nur ihr Leben an die Wand gefahren, sondern meines und das meiner Tochter gleich mit.
Leider ist die gemeinte Intention und Ziel, offenbar nicht so recht rübergekommen. Mein Post bezieht sich auf
die Gemengelage wie sie jetzt ist und war der Versuch über eine Gesamtsicht dir aufzuzeigen, wie durch
etwas veränderte Sichtweisen deine Situation nicht mehr so erdrückend auf dich einwirkt. Das was war,
kannst du nicht ändern, aber wie du damit nun umgehst sehr wohl. Und genau das war, im positiven Sinne,
gemeint.
Halten wir daher fest:
1. Sie hat vor allen Dingen ihr eigenes Leben vor die Wand gefahren und sie kann sich aus der Lage, in die sie
sich selber gebracht hat, kaum noch oder nur sehr schwer befreien.
-sie ist bei dir rausgeflogen und hat sich danach eine vielleicht noch mögliche Chancen sich selbst verbaut
-sie hat kein eigenes Dach über dem Kopf,
-sie hat kein eigenes Einkommen und muss sich jetzt durchschlagen
-sie wird sich sehr wahrscheinlich juristisch verantworten müssen.
-ohne fremde Unterstützung wird/könnte es bei ihr noch zu einem viel schlimmen Fiasko kommen
-ihre Zukunftsaussichten sind mit Kleinkind als Alleinerziehende und Vorleben eher nicht gut
-ihr AM hat sie mit Kind aus seinem Haus herausgeworfen
-die Lügen und die falschen, böse Anschuldigungen und Verleumdungen werden ihr früher oder später vor die
Füße fallen mit für sie möglichen gravierenden Auswirkungen.
-sie hat keine Macht mehr über dich. Es sei denn, du gibst oder bietest ihr das.
Sie wollte ganz sicher nicht mit ihren Entscheidungen in die für sie schlimme Lage - aus ihrer Sicht - kommen.
Sie wollte wohl beides, Rosinen rauspicken und bei dir den sicheren Hafen und versorgt sein. Schwanger
werden und bei dir rausgeschmissen zu werden war sicher nicht eingeplant, sondern eine Folge ihrer fatalen
Entscheidungen.
Ich vergleiche mal, um das was ich meine etwas besser verständlich zu machen:
-du hast ein eigenes Dach über dem Kopf (eigene Immobilien) - sie nicht -
-du musst die Justiz nicht fürchten - sie schon -
-du hast dein eigenes Einkommen - sie nicht -
-du musst dir finanziell keine Sorgen machen - sie schon -
-du kannst dir einen sehr guten Fachanwalt leisten - sie nicht -
-du könntest mit deinen finanziellen Mitteln woanders dir gut und schnell etwas aufbauen - sie nicht -
-du hast keinen sicheren Boden unter den Füßen verloren - sie schon -
-du hast dir nichts juristisches zuschulden kommen lassen - sie schon -
-du kannst, da das Kind nicht von dir ist, sie komplett und dauerhaft aus deinem Leben schmeißen - sie hat
keine Chance mehr daran noch etwas ändern zu können -
-du kannst dein Leben nun so gestalten, wie du das möchtest - das kann sie nur noch bedingt bzw. nicht -
-du hast nichts zu befürchten, wenn die Wahrheit für alle sichtbar ans Licht kommt - sie schon -.
Damit möchte ich in keiner Weise das klein reden oder verharmlosen was dir passiert ist. Das wünscht man
seinem ärgsten Feind nicht. Sondern lediglich aufzeigen das es leichter sein kann damit umzugehen, wenn
man seine Sichtweise etwas verändert und sieht - trotz allem - ihre selbst geschaffene Situation ist bedeutend
schlechter als deine und du kannst/könntest dich viel besser als sie daraus befreien. Mit im bisherigen Denk-
muster zu verharren, wird das negative unnötig lange zementiert und man ist darin verfangen. Ein guter
Therapeut kann dir helfen den Weg daraus zu finden. Aber auch du kannst von dir aus anfangen mit posi-
tivem Denken, etwas veränderten Sichtweisen und Bewertungen deine Lebensqualität Schritt für Schritt zu
verbessern.
Ich hoffe, ich konnte mit dieser Erläuterung meine Gedanken besser darstellen und erklären. Besser kann
ich das leider nicht beschreiben. Für mich wäre das ein möglicher Weg und Ziel mit der bescheidenen, hoch-
belasteten Situation etwas besser umgehen zu können. Wenn sich das für dich nicht richtig ist, bitte einfach
verwerfen.