[url=/post2912078.html#p2912078]Zitat von Hesekiel[/url]
Wenn dich das interessiert kann ich dir dazu auch paar Quellen nennen. Den meisten geht es aber darum, den Glauben an Gott ins negative zu ziehen.
Ein ehrlich gemeintes "Danke" aber lass mal. Gab mal eine Zeit, da glaubte ich in jugendlichem Wahnsinn ebenfalls an eine höhere Macht. Die Zeiten sind vorbei. Ich hab zwar keine Erklärung für die Dinge, die vor dem Urknall geschahen aber etwas wie einen Gott, der uns nach seinem Ebenbild etc. geschaffen hat...nein, da bin ich mittlerweile raus. Ersetze deinen Frieden oder deine Ruhe durch "Gott" mit durch "mich", also mit der Besinnung ausschließlich auf sich selbst, und wir sind ganz bei meiner Weltanschauung.
Zitat von Hesekiel: Ich erlebe durch den Glauben einen inneren Frieden ganz gleich, was im Außen passiert. Für mich ist das logisch erklärbar dadurch dass wir in seinem Abbild erschaffen wurden und auf die Beziehung zu Gott hin geschaffen wurden.
Grundsätzlich ist das eine feine Sache für dich wenn du dadurch deinen Frieden findest oder wenn andere Menschen durch den Glauben die Angst vor dem Tod meinetwegen verlieren.
Viele, und so auch ich, sehen das nur eben anders. Die Theorie, dass wir auserkoren sind, diesem Gott nach seine Ebenbild geformt zu sein und uns die Welt untertan machen dürfen halte ich per se für egoistisch und absolut grenzüberschreitend. Schon da beginnt für mich die Abartigkeit.
Unserer Spezies ist es evolutionär schlicht gelungen aus dem Wasser heraus den aufrechten Gang zu erlangen und ein Bewusstsein zu entwickeln, welches anderen Spezies versagt geblieben ist.
Um dem irdischen Dasein einen Sinn zu geben kann man sich natürlich den zweitausend Jahre alten Überlieferungen aus einer Epoche, die nicht gerade mit wissenschftlichen Erkenntnissen gepriesen war, hinwenden, oder eben einfach hinnehmen, dass alles einfach nur Chaos ist. Entstehung und Zerstörung. Reine Willkür. Das bleibt jedem selbst überlassen was er für realistischer hält.
Zitat von Hesekiel: Das Loch im Herzen durch fehlende Gottesbeziehung füllen Menschen gerne mit anderen Menschen, Materiellem, Dro. oder sonstigem
Und ich denke eben, dass es nix mit fehlender Gottesbeziehung sondern mit fehlender Beziehung zu sich selbst zu tun hat. Sei im Reinen mit dir. und akzeptiere, dass alles endlicht ist. Das reicht.
Zitat von Hesekiel: Den einzigen Frieden habe ich nicht in dieser materiellen Welt gefunden, sondern in der Stille und im Gebet.
Das unterscheidet uns halt voneinander. Während du vermutlich dieses irdisches Leben für eine Prüfung hälst und bei Bestehen auf einen Einzug in ein ewiges Leben glaubst, halte ich dieses meinige Leben auf dem Planeten Erde für eine Fügung des Schicksals. Einem Chaos auf das ich kaum Einfluss habe und eben endlich ist. So wie alles im Universum, welches aus dem Nichts entstand und im Nichts wieder enden wird. Damit kann man sich abfinden oder halt nach etwas Höherem suchen.
Wie gesagt, wenn dir das für innere Ruhe und Wohlbefinden hilft...toll, dass es dir hilft. Ich halte die ganze Geschichte von Adam und Eva über Kain und Abel bis hin zu Jesus und seinen zwölf Aposteln für absoluten Humbuk. Ein Märchen, dass mit unterstützung eines Machtgierigen Kirchenorgans bis in die heutige Zeit überdauert hat.
Und davon ab...da das Universum bewiesenermaßen 14 Mrd Jahre alt und entsprechend groß ist und mit Millionen von Galaxien, mit Milliarden von Sonnen, welche von Milliarden von Planeten umkreist werden...also echt riesig ist...was ist denn das für eine Platzverschwendung? Wie egoistisch sind wir denn, anzunehmen dass wir hier auf diesem ollen Planeten die einzigen, von Gott ach so geliebten Lebewesen sind?