Zitat von Sleipmir:Er hat einen Termin beim Therapeuten und bei einem Schuldnerberater ausgemacht.
Muss er nur noch hingehen, sich selbst stellen. Sich selbst im Spiegel wieder ansehen können. Und er bleibt gefährdet, für solches Handeln. Sein Fluchtinstinkt ist stark ausgeprägt.
Ja der Weg wird lang und hart, er muss ihn gehen - um wieder auf die Beine zu kommen, so wohl als auch.
Zitat von Sleipmir:Nachdem er alles offen gelegt hat ist er nun der Meinung das niemand mehr was mit ihm zutun haben will.
Dieses von sich auf andere schließen, ist Teil dessen, welchem sich der Therapeut annehmen sollte.
Ich verstehe, das dir alles zu viel wird, der Berg, der sich vor dir auftürmt, ist großer als jedes Hindernis, welches du bisher bewältigen durftest. Du kannst ihm zur Seite stehen, als Freund, aber versuche nicht seine Probleme lösen zu wollen, du tust weder ihm noch dir einen Gefallen.
Du schreibst, seine Familie hat dich mit offenen Armen empfangen, dich behandelt - wie Dich noch nie wer behandelt hat. Nimm es mit, dieses Warme, Weiche, Wohlbefinden.
Aber verliere Dich dort nicht. Auch du hast einiges zu bewerkstelligen. Auch Du hast Baustellen, die nun in Angriff genommen werden dürfen. Vielleicht hab ihr beide die Chance euch neu zu finden, wenn ihr beide da durch seid. Im schlimmsten Fall bleibt euch beiden eine gute Freundschaft, weil ihr beide einen besonderen Weg miteinander teilt.