Zitat von opie:Es wird hier oft vom "inneren Kind" geschrieben ... dabei geht es um um radikale Akzeptanz und Wertschätzung dessen was gerade ist, so habe ich es zumindest verstanden. Jetzt bin ich so wie ich bin, und dann kommt -> sei nicht so selbstmitleidig, sei kein Trauerkloß, sei nicht so ... sei nicht so ... mit anderen Worten, die Rückmeldung die kommt lautet: "Du bist nicht ok, so wie Du bist!". Also lege ich den Rückwärtsgang ein, beiße die Zähne zusammen und sage nichts mehr. Das ist aber auch nicht richtig. Und dann kommt die Mitteilung aus meiner Umwelt: "Erst wenn Du so und so bist, dann bist Du liebenswert!".
hallo opie
das innere-angepasste kind - ist für mich ein anteil in mir der geprägt ist von den frühen erfahrungen, unbewusste seelische anteile in mir, etwas unverarbeitetes in mir, was ständig meine handlungen und gedanken wiederholt, mich in situationen bringt, die mir nicht gut tun. es hat sich mal angepasst weil es allein nicht überlebensfähig war - das ist heute ja anders und deshalb kann ich diese anpassung auch ändern - zu meinem besten wohle.
es gibt verschiedene kind-ich, das natürliche, freie kind, voller freude, neugierde, kreativität oder das angepasste kind-ich - das ist das, was uns später im leben immer wieder in situationen bringt, die uns nicht gut tun. das angepasste kind hat meist das strafende eltern-ich übernommen, es bestraft sich später immer wieder selbst - so wie es seine frühen bezugspersonen auch taten - mit liebesentzug und fühlt sich deshalb allein - abgetrennt von allem ...
du passt dich immer noch an - nur um von allen gemocht zu werden, aus angst vor den alten alleingelassensein-gefühlen. aber dafür verräts du dich jedesmal selbst.
ja, es gilt vollkommene annahme meiner selbst und der situation und wenn ich selbst genügend liebe in mir habe - fühle ich es auch so - alles ist ok - obwohl ich nicht immer damit einverstanden bin und ich sage es.
du bist unfrei und in deiner opferrolle geblieben, machst dich abhängig vom verhalten anderer dir gegenüber - das kommt nicht gut - weder für dich - noch für andere, die zeigen dir irgendwann wie du selbst von dir denkst - sie sind dein spiegel!
ich fühle mich mit meiner einstellung auch nicht als aussenseiter, davon bin ich frei - wer mich und meine gefühle nicht achtet und respektiert - passt nicht zu mir - er tut mir nicht gut und von solchen menschen halte ich mich fern - sie haben keine bedeutung für mich - weil ich mich selbst lieben gelernt habe - kann ich sie so lassen wie sie sind - ich brauche sie nicht. ich habe nicht die erwartung das jeder mich mögen muss - und ich fühle mich deshalb auch überhaupt nicht einsam, im gegenteil weil ich jetzt menschen an meiner seite habe, die ähnlich sind und mit denen ich mich viel wohler fühle. mein ganzer früherer freundeskreis hat gewechselt, einfach weil er nicht mehr zu mir passte - und das war gut so - etwas besseres konnte mir nicht passieren.
weil ich mich (überwiegend) so annehmen kann wie ich bin - lasse ich es auch nicht zu dass die anderen mich runterziehen können - ich lasse nicht zu, dass sie mich verletzten können weil ich inzwischen genügend eigenliebe entwickeln konnte - was heilt ist die liebe.
natürlich bin ich darin auch noch nicht perfekt, es gelingt mir auch nicht immer so zu handeln, einige wunde punkte kenne ich wohl auch noch nicht - aber es wurde im laufe der zeit immer besser - mein ganzes leben hat sich zum positiven geändert und ich "arbeite" weiter an mir.
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Zitat:Also erst wenn du dich selbst lieben kannst, dann können dich auch andere lieben. Und das ist für mich kompletter Schwachsinn bzw. wenn das eine "Gesetzmäßigkeit" ist, dann muss die für alle Menschen gelten, und nicht für a,b,c und für d,e,f gilt aber etwas anderes. Ich kenne in meinem Umfeld mehrere Leute, die eine Beziehung nach der anderen haben, und die sich selbst nicht lieben, nicht mal ansatzweise. Und wenn eine Beziehung in die Brüche geht, dann wird auch nicht lange getrauert, sondern dann geht es weiter.
beziehungen und S. kannst du an jeder ecke haben - das sind oberflächliche geschichten, die wenig bedeutung haben und grösstenteils wird es so gelebt weil diese menschen angst davor haben wirklich ihr herz zu öffnen und sich wieder bereit fühlen evtl. neu verletzt zu werden, dazu gehört mut und risikobereitschaft. wenn sie beziehungen eingehen sind sie vom ego geprägt und mit erwartungen verknüpft und dann verhalten sich diese menschen auch wie du es beschrieben hast : reiss dich zusammen, usw. es zeigt ihre unfähigkeit wirklich mit-gefühl für den anderen zu haben - mitgefühl kann ich nur haben wenn ich selbst genügend liebe in mir habe, denn mitgefühl ist ein aspekt der liebe.
Zitat:Die Bestätigung, dass ich nicht liebenswert bin, das bringt mir dieser Kontakt wahrscheinlich. Sie hat einen neuen Typen, und wenn das mit dem nicht funktioniert, dann bin ich überzeugt davon, dass sie ruckzuck wieder jemanden findet. Und sie liebt sich nicht selbst, ganz im Gegenteil.
ja, genauso läuft es dann - sie ist dein spiegel - sie liebt dich nicht - weil du dich nicht liebst und wechselt und wechselt und wechselt - und kann sich so wie du die bestätigung holen - keiner liebt mich - alle hassen mich, die welt ist schlecht - ist doch klasse - so braucht keiner sich ändern - das steht dahinter !
angst vor veränderung.
du hast dir einen menschen ausgesucht, der selbst nicht genügend eigenliebe aufbringen kann - darin seid ihr euch gleich - ihr braucht es beide immer wieder die bestätigung zu bekommen nicht liebenswert zu sein - deshalb könnt ihr beide auf eurer weltanschauung behaarlich verbleiben und das schlimme ist, ihr schadet euch nur selbst damit und das leben ist kurz ! das ist selbsthass und selbstbestrafung in einem - aus einem schuldgefühl heraus - nicht gut genug und minderwertig zu sein, gefühle von scham und schuld stehen dahinter.
Zitat:Ich glaube nicht an dieses Konzept der Selbstliebe. Klar macht es erst mal Sinn, aber Liebe hat nichts mit Logik zu tun.
Worauf soll ich hier noch warten? Dass sich etwas ändert? Es wird sich nichts ändern, ich habe die meiste Zeit meines Lebens alleine verbracht, warum sollte sich daran etwas ändern? Mich haben Frauen schon mit 14-15 abgelehnt, das ist jetzt mit 39 auch nicht anders. Ich bin nicht attraktiv genug, ich habe nicht genug Kohle, und vielleicht bin ich menschlich betrachtet das letzte A.loch. Who knows? Fakt ist, ich bin alleine und mir geht es damit nicht gut, schon lange nicht mehr. Was soll das für ein Leben sein, in dem man sich ständig schlecht fühlt? Ein Geschenk Gottes? Da kann ich gut drauf verzichten!
andere spiegeln dir nur, das du dich selbst ablehnst und wofür du dich selbst hälst, das müssen sie auch, damit du erkennst und begreifst ! klar zieht du genau aus diesem grunde menschen in dein leben, die dir immer wieder zeigen, was du von dir selbst hälst.
Zitat:Genau das meine ich. Was bringt es mir jetzt zu sagen: "Es ist grad alles gut so wie es ist, und ich akzeptiere mich in diesem Moment voll und ganz!"? Ich merke an den Reaktionen meiner Umwelt, dass es nicht ok ist, so zu sein! Wer setzt sich hier noch mit mir auseinander? Außer Dir schreibt hier niemand mehr, und Du wirst auch bald nicht mehr schreiben, genau wie alle anderen auch.
Und erst, wenn ich fröhlich bin, unbeschwert und was weiß ich alles noch, erst dann bin ich liebenswert und interessant für andere Menschen. Oder auch nicht.
ein mensch kann nur fröhlich, unbeschwert, glücklich sein wenn er liebe für sich fühlen kann, nur dann ist er frei sich auch zu freuen, reichtümer, materielle dinge machen nicht glücklich, das ist eindeutig erwiesen, es sei den diese menschen haben liebe in sich, dann können sie sich wirklich darüber erfreuen und im grunde brauchen sie dann den übertriebenen mammon nicht, sie fühlen sich auch mit weniger zufrieden und glücklich.
du schreibst das hier nur wenige schreiben und du dich auch hier bald alleine fühlen wirst - auch hier ist dein spiegel. es gibt menschen, die können es nicht aushalten und miterleben wenn sich ein mensch selbst so niedermacht wie du es hier tust! wir alle sind nicht perfekt, haben unsere stärken und schwächen - vielen gelingt es sich so anzunehmen - glücklich kann ich mich erst mit mir fühlen wenn ich auch meine schatten integriere - sie gehören zu mir. ich kann meine positiven seiten versuchen zu verstärken und meine schatten zu akzetieren - nur dann kann ich mich Eins mit mir fühlen - als ganzes - nicht abgetrennt.
Zitat:Zitat von Alena-52:du hast dich selbst im stich gelassen - kehre zu dir zurück!
Das Leben hat mich im Stich gelassen!
ich möchte nicht mit dir streiten - und bleibe dabei - du hast dich selbst im stich gelassen - weil du dich selbst ablehnst, nicht wertschätzen, nicht lieben und akzeptieren kannst wie du bist - du bist opfer geblieben, abhängig von anderen, verleugnest und verachtest dich. da ist traurig - eine selbstzerstörerische verhaltensweise.
du kannst nochsoviele seminare oder nochmal 15 jahre therapie machen, solange du nicht bereit bist es mal mit akzeptanz und eigenliebe zu versuchen wird sich in deinem leben nichts ändern können - alles wird so weitergehen wie bisher. du wirst unglücklich bleiben und die welt dafür verantwortlich machen.
es liegt an dir ob du das halbleere glas sehen willst oder das halbvolle - der inhalt bleibt der gleiche - aber die anschauung und damit das lebensgefühl, ist anders. es fühlt sich besser an.
lerne dich zu fühlen und gestehe dir ein, das es nicht wahr ist, was du so negativ über dich und damit auch über andere denkst, das haben -irgendwann- nur andere dich mal glauben und spüren lassen, spüre in dich hinein, dann weisst du es besser!
am anfang war der geist und deshalb ist es wichtig unsere geisteshaltung zu überprüfen - überprüfen ob das überhaupt wahr ist was wir denken - meine gedanken manifestieren sich ... und erschaffen mein leben - ich betrachte die welt mit den augen meiner (alten) erfahrungen - und überprüfe nicht, ob das stimmt was ich JETZT da "sehe", denke, fühle.
wenn meine gedanken gefühle wie schmerz in mir auslösen, sind sie nicht wahr, dann überprüfe ich sie - bis es sich gut in mir anfühlt und ich meine wahrheit gefunden habe.
schönen abend!