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Eure Lebenserfahrung bezüglich Beziehungen

Nur-ein-Mensch
Zitat von Ragna:
Am besten geht keiner von beiden hin. Ich habe meinen Sohn "verboten" sein Leben für eine Idiologie oder Vaterland zu opfern.

Ich hoffe er hält sich dran.🙏

Würde es meinem auch empfehlen.

x 2 #91


Liv225
Zitat von Ragna:
Am besten geht keiner von beiden hin

Söhne hab ich drei. Die würden auch nicht. Der jüngste ist 15, da ist das dann neu mit der Musterung. :/


„Meine Söhne geb ich nicht“

Gänsehautlied,
hat der große schon auf Konzerten (Uni) gespielt… geht unter die Haut.

x 2 #92


A


Eure Lebenserfahrung bezüglich Beziehungen

x 3


Liv225
„Es ist an der Zeit“… kennt ihr das (Hannes Wader, Reinhard Mey , Konstantin Wecker)
… da denke ich auch : nie wieder Krieg. ://

Aber OT

x 1 #93


Nur-ein-Mensch
Zitat von Liv225:
Söhne hab ich drei. Die würden auch nicht. Der jüngste ist 15, da ist das dann neu mit der Musterung. :/ „Meine Söhne geb ich nicht“ ...

Ja,das mit der Musterung steht meinem auch bevor.

Das Problem ist,er ist Call of Duty Fan,steht übelst auf Scharfschützen und weiß das man das beim Bund mach kann.😬

Ich hoffe,er reift bis dahin,um sich davon nicht bleneden zu lassen.

x 2 #94


M
Zitat von Nur-ein-Mensch:
Mit den jungen Männern ,wenn es gut läuft ,kann man eine Beziehung führen ,aber keinen Krieg gewinnen.

Aus meiner Perspektive würde ich sagen, dass es auch schwierig ist mit ihnen eine Beziehung zu führen, denn viele lernen trotzdem nicht mit ihren Gefühlen und Emotionen umzugehen. In einer Zeit, wo Frauen unabhängiger werden und selbst berufliche Karrierewege gehen, ist die emotionale Verfügbarkeit umso wichtiger, weil es eben nicht käuflich ist. Vielen fällt auch die Verbindlichkeit schwer und wenn es schwieriger wird im Leben oder in der Beziehung, wird die Partnerin dann auch ausgetauscht, weil man sich dadurch Leichtigkeit erhofft.
Ich kann hier aber nur von meinen Erfahrungen und die meines Umfelds sprechen und möchte nichts verallgemeinern.

x 2 #95


Liv225
Zitat von Nur-ein-Mensch:
Ja,das mit der Musterung steht meinem auch bevor. Das Problem ist,er ist Call of Duty Fan,steht übelst auf Scharfschützen und weiß das man das ...

Ohhh, meiner fliegt nur immer durch den Weltraum und entdeckt neue Welten.

Hoffentlich besinnt sich Deiner

x 2 #96


Blind-Meg
Zitat von Ragna:
Obwohl mir noch keiner schlüssig erklären könnte was das den sein soll, emotional Verfügbar.

Mach ich gern, wenn es dich wirklich interessiert.

#97


Blind-Meg
Zitat von Ragna:
sollen Frauen doch Frauen heiraten, dann haben sie vielleicht den perfekten Partner

Ich habe nach meiner Trennung durchaus sehr bedauert, dass ich nicht auf Frauen stehe. Mit einer Partnerin wäre vieles einfacher, dachte ich. Jetzt hab ich ja Glück mit dem passenden männlichen Partner, aber derer gibt es nunmal wirklich nicht viele.

#98


ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Mach ich gern, wenn es dich wirklich interessiert.

In der Tat - würde auch mich echt interessieren ..............

#99


Ragna
Zitat von Blind-Meg:
Ich habe nach meiner Trennung durchaus sehr bedauert, dass ich nicht auf Frauen stehe. Mit einer Partnerin wäre vieles einfacher, dachte ich. Jetzt ...

Gleichgeschlechtliche Partnerschaften scheinen auch nicht die Lösung zu sein, Scheidungsrate bei Frau - Frau ist da sogar am höchsten. Hier kann es dann ja nicht an mangelnder emotionaler Verfügbarkeit hapern.

x 3 #100


Ragna
Zitat von Blind-Meg:
Mach ich gern, wenn es dich wirklich interessiert.

Danke für dein Angebot wenn man so im Internet schaut folgendes ...

Selbstwahrnehmung: Wissen, was man fühlt und dieses Gefühl auch benennen können.
- > von dem Partner immer zwingend alles mitteilen zu müssen, steht hier nichts

Offenheit: Über eigene Bedürfnisse, Wünsche und Ängste aufrichtig sprechen können.
-> denke Bedürfnisse hinten anstellen, keine Alleinstellungsmerkmal der Männer, wird doch eher den Frauen zugeschrieben

Präsenz: In schwierigen oder intimen Momenten nicht direkt "dichtmachen" oder das Thema wechseln.
-> Problem liegt hier eher in der Tatsache, das Frauen sprechdenkend Probleme, möglichst mit viele Menschen besprechen wollen, Männer erst einmal im Stillen eine Lösung suchen, mit etwas Verständnis und Kenntnis dieser unterschiedlichen Herangehensweisen, eigentlich zu handeln?!

Empathie: Die Gefühle des Partners oder der Partnerin wahrnehmen und validieren, ohne sie abzuwerten.
-> in meiner Ehe, lief das eher folgendermaßen, wenn ich Probleme, Ängste und Gefühle angesprochen habe, bekam ich als Rückmeldung, hab ich dir sich schon längst gesagt, warum kommst du erst jetzt damit um die Ecke, also Vorwürfe kein Verständnis. Umgekehrt war ich immer bereit mir die Probleme und Emotionen der Ex anzugehören ohne zu werten oder unnötige Ratschläge zu erteilen. Mal im Umfeld herum gefragt, haben viele Männer ähnliche Erfahrung gemacht.

x 2 #101


Liv225
Klingt doch gut.

Offenheit ist wichtig.
Dass der andere nicht erst raten muss wie die Befindlichkeit ist.
Dann kommt es oft zu Missverständnissen.

Und jede Sicht hören und sehen.
Kein „besser“ oder „schlechter“.

Manche laufen vor ihrem eigenen Innenleben weg ( m/w egal)

Vorwürfe sind kontraproduktiv.
Das hat nichts mit auf Augenhöhe sein und bleiben zu tun.

Für mich muss ich sagen, dass ich immer dachte: ich kann mich gut einfühlen, das kann jeder.
Mit der Erfahrung der letzten Jahre :
Nein, da gibt es große Unterschiede.

x 1 #102


Ragna
Zitat von Liv225:
Offenheit ist wichtig.
Dass der andere nicht erst raten muss wie die Befindlichkeit ist.
Dann kommt es oft zu Missverständnissen.

Ja natürlich, aber meine Partnerin ist halt auch nicht für alle meine Bedürfnisse zuständig. Was die Befindlichkeit angeht, meine schlechte Laune aus dem Büro in die Familie mitzushleppen oder dort auf die Partnerin zu externalisieren, keine Option, bin erwachsen und kann das balancieren.
Was nicht bedeutet, wenn ich mich mit dem Gedanken plage, ggf den Arbeitsplatz zu wechseln um Rat und Unterstützung zu fragen.
Immer wieder den doofen Chef oder Kollegen zu zitieren, sich zu ärgern, das immer wieder zu besprechen, keine Lösung und ermüdend, kostet Energie und zieht Energie beim Partner ab.
Die kann man doch für qualitative hochwertige Paarzeit nutzen und besser das nächste WE planen.

x 2 #103


Liv225
@Ragna

Natürlich nicht. Jeder Erwachsene sollte seine Gefühle schon selber händeln können.
Aber gut zu wissen ist doch, dass der andere da ist, wenn man Unterstützung braucht.
So meinte ich das auch.


Ist doch schon bei den Kindern total unterschiedlich. Die einen kommen aus der Schule und plappern über alles, was passiert ist. Die anderen wollen komplett ihre Ruhe und gar nicht reden.

Wie der Partner tickt, sollte bekannt sein, um auch nichts Falsches zu interpretieren.
Und wenn es Offenheit gibt, dann weiß man: der andere kommt… oder der andere ist da…

x 1 #104


Blind-Meg
Also, emotionale Verfügbarkeit bedeutet für mich:

Umgang mit den eigenen Gefühlen und Bedürfnissen: sie wahrnehmen können, sie ernst nehmen, ihnen Beduetung bemessen, mehr als 15 Wörter für Gefühle kennen und aktiv anwenden, Gefühle auseinanderhalten können, sie ausdrücken, bei Entscheidungen berücksichtigen, aktiv damit umgehen statt sie nur auszuhalten, Fähigkeit seine Gefühle zu regulieren

In der Partnerschaft: all das auch für die Gefühle und Bedürfnisse der Partnerin beherrschen, ihre Gefühle ernst nehmen (genauso ernst wie die eigenen), auf gar keinen Fall die Gefühle anderer Menschen bewerten (Todsünde bei mir), über Gefühle sprechen, über Gefühle sprechen ohne die Absicht etwas "lösen" oder verändern zu wollen, auf Gefühle der Partnerin konplememtär reagieren.

Beziehungsgespräche führen auch wenn es gerade kein "Problem" gibt, im Austausch sein, sich für die Partnerin interessieren, Rückfragen stellen, sich Dinge merken die sie erzählt. Die Bedürfnisse der Partnerin genauso wichtig nehmen wie die eigenen. Kompromissfähigkeit. Aufeinander eingehen, Rücksicht nehmen, aber auch auf die eigenen Bedürfnisse achten. Dies alles offen kommunizieren.

Sowas halt.

x 1 #105


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