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Eure Lebenserfahrung bezüglich Beziehungen

Worrior
Zitat von Liv225:
Stimmt. Und ich erlebe es viel hier um mich rum. Durch meine Kinder, ihre Freunde und Beruf kenne ich wirklich viele junge Leute. Es ist nicht soo ...

Das wäre doch schön wenn Deine Kinder die Pioniere einer neuen Generation sind, welche das Beziehungsthema jetzt ganz anders angehen.
In dem Sinne dass die Geschlechter autonom sind und trotzden mit Respekt und Wertschätzung aufeinander zugehen.

x 2 #136


Liv225
@Worrior
Jaa… ich hab den Gedanken jetzt gerade auch weiter im Kopf…

Woran liegt es, dass es klappt?

Schon auch Erziehung, Vorbild… ihnen mitgeben, dass sie gut sind wie sie sind, dass sie für sich einsetzen, auch auf andere achten, Wertschätzung …
Jungs und Mädchen, alle helfen mit, im Haushalt, Garten… egal wo.

Ich hab mein bestes gegeben und kann nur hoffen, dass sie den „Rucksack“, den sie von daheim mitbekommen haben, gut nutzen.

Ich wünschte mir das für alle …
Leider .. hab ich hier schon iwo geschrieben… sieht’s oft anders aus in Elternhäusern, Schulen.
Das ist was @Nur-ein-Mensch, glaub ich, auch mal geschrieben hat… man müsste es lernen können…

x 6 #137


A


Eure Lebenserfahrung bezüglich Beziehungen

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Worrior
@Liv225
Wenn das Elternhaus auch nicht die Lösung aller Probleme bereithalten kann ist es doch essentiell wichtig durch positive maskuline und feminine Vorbilder das Rüstzeug mitzubekommen wie man mit Krisen und Problemen allgemein umgeht.

x 5 #138


Liv225
@Worrior

Natürlich.
Ich selber hab es versucht, was bei mir als Kind nicht gut lief, besser zu machen.
Tochter macht es bei ihren Kindern ähnlich wie ich es machte, weil sie sehr viel gut fand wie sie aufwuchs.
Auch Schwiegersohn ist da toll.

Ich finde nur schlimm, dass es in Elternhäusern oft nicht klappt… zu viel Stress, zu viel Technik schon für die Kleinen, wenig Zeit und Ruhe wirklich für die Familie …
ergo wenig wirklich gute Vorbilder, um den Platz im Leben zu finden

x 3 #139


Balu85
Zitat von Blind-Meg:
Genau. Und welche Worte stehen da: verstehen, ergänzen, füreinander da sein.... in solchen Dingen haben viele Frauen einfach mehr Übung als Männer.

Den Eindruck habe ich eigentlich nicht, also das es da nennenswerte Unterschiede gibt. In der Art evtl. aber nicht in der Sache an sich. Und dann ist es auf der Paarebene ja auch immer so eine Sache, "das gesehen werden" , "füreinander da sein" usw. Es gibt Menschen die kann man 24/7 alles möglich machen und dennoch haben sie den Eindruck das man es nicht tut. Teils mag es gewohnheit sein, teils selbstverständlich, teils wird es gar nicht wirklich "geschätzt" weil es von der falschen Person kommt.
Und meine Exfrau z.B. hält sich für einen sehr empathischen und einfühlsamen Menschen (ihre Worte)....eine gemeinsame Freundin (als Ergotherapeutin tätig) sieht es ein wenig anders. Um es mal milde auszudrücken. Also allein schon die Selbstwahrnehmung ist manchmal an der realität vorbei und so ist es dann auch mit den Dingen die ander tun...zuhören, helfen wollen, verstehen unterstützen. Es wird auch nicht alles gesehen was man gibt. Ich denke das kennst du auch.

x 8 #140


Blind-Meg
Zitat von Balu85:
Es gibt Menschen die kann man 24/7 alles möglich machen und dennoch haben sie den Eindruck das man es nicht tut. Teils mag es gewohnheit sein, teils selbstverständlich, teils wird es gar nicht wirklich "geschätzt" weil es von der falschen Person kommt.

Ich glaube, in diesem Fall, dene es vermutlich sehr häufig gibt, liegt ss am ehesten daran, dass das, was Person A für Person B tut, nicht das ist, was Person B sich von Person A wünscht.
Habe heute erst gehört von einem Mann, der verheiratet ist, neugeborene Zwillinge mit seiner Frau hat, und gerade eine Firma gekauft und übernommen hat, für die er jetzt 14h am Tag außer Haus ist ind rotiert. Tut er damit richtig viel für seine Familie? Ganz sicher. Tut er damit das, was seine Frau sich von ihm wünscht? Ich denke nicht. Haben die beiden das gemeinsam so beschlossen? Unklar.

Ich denke, oft gehen Partner von falschen Voraussetzungen aus, "geben" für den Partner das, was sie selbst gern hätten, was sie für passend halten oder was sie am besten können. Und sprechen dabei gar nicht darüber, was man jeweils braucht, sich wünscht oder lieber hätte. Und dann haben da irgendwann 2 Menschen das Gefühl, "alles" gegeben zu haben, und nichts davon wird wahrgenommen.
Hier war doch letztens die Rede von der fehlenden Dankbarket von Frauen gegenüber ihren Männern. Ich glaube, die Frage, wofür die Dankbarkeit erwartet wird, ist bis heute offen geblieben. Hat vermutlich Gründe.

Zitat von Balu85:
Ich denke das kennst du auch.

Ja, aber anders. Ich habe etwas für meinen Ex gemacht, er hat es abschätzig kommentiert. Ich habe nächstes Mal etwas anders gemacht, er hat es belächelt. Ich habe ihn gefragt, was er möchte, und bekam die Antwort "Entscheide das doch mal alleine". Js witzig. Irgendwann habe ich dann aufgehört noch was zu machen. Dafür kam dann der Vorwurf, ich würde mir ja nie was einfallen lassen.

x 3 #141


Balu85
Zitat von Blind-Meg:
Ich denke nicht. Haben die beiden das gemeinsam so beschlossen? Unklar.

Tja....wenn du nicht weißt es sie es gemeinsam beschlossen haben ist diese Anakdote wertlos.
Zitat von Blind-Meg:
Ich glaube, in diesem Fall, dene es vermutlich sehr häufig gibt, liegt ss am ehesten daran, dass das, was Person A für Person B tut, nicht das ist, was Person B sich von Person A wünscht.

Das Leben ist aber nunmal kein Wunschkonzert, alles hat seinen Preis. Das Haus was ja viele haben wollen muss bezahlt werden. Entweder BEIDE bringen dafür die Kohle ran, oder einer muss dies allein/vorrangig tun wenn der/die andere es nicht kann/will.
Man kann nicht pusten und das Mehl im Mund behalten, sagte ein Freund immer.

x 2 #142


Blind-Meg
Zitat von Balu85:
Das Leben ist aber nunmal kein Wunschkonzert, alles hat seinen Preis. Das Haus was ja viele haben wollen muss bezahlt werden. Entweder BEIDE bringen dafür die Kohle ran, oder einer muss dies allein/vorrangig tun wenn der/die andere es nicht kann/will.

Ist ja total in Ordnung und kann jeder machen wie er will. Sollte halt nur gemeinschaftlich beschlossen werden, und ich glaube, das wird es oft nicht.
Zu mir hat auch mal ein früherer Ex gesagt, ich wolle doch bestimmt ein Haus. Mir wär lieber gewesen, er hätte gefragt statt das einfach anzunehmen. Ich will nämlich keins; viel zu viel Arbeit und wenn man alt wird kann es eine Last werden. Und als Statussymbol brauch ich das auch nicht.
Viele Männer scheinen davon auszugehen, dass sie alles richtig machen, wenn sie möglichst viel Geld erwirtschaften oder zB dafür sorgen, dass ein Eigenheim.gekauft werden kann.

x 1 #143


Balu85
Zitat von Blind-Meg:
Ist ja total in Ordnung und kann jeder machen wie er will. Sollte halt nur gemeinschaftlich beschlossen werden, und ich glaube, das wird es oft nicht.

Und ich denke das die meisten das schon wollen aber nicht bedenken was da unter Umständen dran hängt. Oder schlight erwarten das der Rest vom Leben so weiter geht.

Zitat von Blind-Meg:
Zu mir hat auch mal ein früherer Ex gesagt, ich wolle doch bestimmt ein Haus. Mir wär lieber gewesen, er hätte gefragt statt das einfach anzunehmen.

Irgendwie muss ich hier schmunzeln. Also ja nicht jeder ist dafür gemacht und nicht jeder möchte es. Hat ja auch nicht nur Vorteile und daher ist es gut wenn man sich selbst da einordnen kann. Aber irgendwie wirkt dein "Entsetzen" über diese Annahme, welche ja je nach Tonfall auch als Frage formuliert und verstanden werden kann, auch arg konstruiert.
Man kann es auch einfach zur Kenntnis nehmen und sagen "Ne Dieter, da täuschst dich...ich möchte kein Haus."

x 5 #144


Ameise_78
Stimme da irgendwo euch beiden zu... es kann so laufen oder auch so. Am Ende wollen die meisten trotzdem etwas anderes als sie sich gewünscht haben - oftmals entpuppt sich so ein Wunsch auch als Rohrkrepierer - eben weil zu anstrengend oder Kräfte zehrend oder das Opfer (das einer oder beide rund um die Uhr arbeiten und das von der Familienzeit abgeht) doch zu groß war.
Aber... man weiß eben auch nicht immer alles vorher... nicht jeder verfügt immer über entsprechende Erfahrungen - gerade wenn man noch jung ist.
So wird das Leben halt vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.

x 3 #145


Balu85
Zitat von Ameise_78:
Aber... man weiß eben auch nicht immer alles vorher...

Nein natürlich nicht...und selbst wenn andere darauf hinweisen, gerade wenn man noch jünger ist, denkt man doch eh das man das schon schaft und alles halb so wild wird.
Zitat von Ameise_78:
So wird das Leben halt vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.

Selbstverständlich, aber rückwärts wird dem anderen die Schuld gegeben.

Zitat von Ameise_78:
Am Ende wollen die meisten trotzdem etwas anderes als sie sich gewünscht haben

hm....ich bin mir manchmal nicht so sicher ob bestimmte Wünsche nicht mehr damit zu tun haben was man nach außen hin darstellen möchte oder was oftmals als "so muss das sein" suggeriert wird. An sich hat @Blind-Meg das für sich richtig entschieden. Ihr macht ein Haus zu viel Arbeit, sie braucht es nicht. Wenn sich jeder nur mal vorher hinsetzt und sich fragt. "Hab ich da wirklich Bock drauf? Um alles muss man sich selbst kümmern...und dann auch noch der Garten, ja ist ja schön wenn alles fertig und gepflegt ist. Aber andauernd Rasen mähen, Unkraut, dann evtl. noch eine Sitzecke bauen....boah. Das macht mir doch alles keinen Spass also was bringt es mir? Und im Winter auch noch selbst Schnee schieben."
Eigentum verpflichtet und wenn einer keinen Bock auf die Arbeit hat, muss es ein anderer machen. Der/die kann das aber nicht zeitgleich zu anderen Dingen.

x 1 #146


Blind-Meg
Zitat von Balu85:
Aber irgendwie wirkt dein "Entsetzen" über diese Annahme, welche ja je nach Tonfall auch als Frage formuliert und verstanden werden kann, auch arg konstruiert.

Es war keine Frage, sondern eine Annahme bzw Unterstellung. Und wo liest du was von Entsetzen?

Worüber reden wir hier eigentlich? Du brachtest den Punkt, einer tut viel und der andere honoriert es nicht und nennst mögliche Gründe. Ich nenne einen weiteren möglichen Grund inklusive "Beleg" aus der eigenen Erfahrung und plädiere dafür, mam möge doch bitte einfach die Erwartungen kommunizieren und abgleichen. Und jetzt sprichst du mir hier ab dass der Ex das doch bestimmt als Frage gemeint hat? Geht es dur jetzt ums Rechthaben? Oder darum, dass doch jeder ein Haus will? Oder verunsichert es dich,, dass hier eine Frau keins will, weil auch du dem Klischee des hart arbeitenden Provider-Mannes aufgesessen bist, der ungefragt Eigenheime generiert? Was ist eigentlich dein Thema gerade?

Ich kenne viele Beispiele für mangelnde Kommunikation in Beziehungen und fehlinterpetierte Erwartungen, nicht nur auf Häuser bezogen. Wäre nett, wenn du das einfach mal zur Kenntnis nehmen würdest.

Zitat von Balu85:
Man kann es auch einfach zur Kenntnis nehmen und sagen "Ne Dieter, da täuschst dich...ich möchte kein Haus."

Was glaubst du wohl,, was ich gesagt habe? Ziemlich genau das. Der arme Mann war reichlich verwirrt. Weil er eben davon ausging, dass doch eigentlich jeder ein Haus will..... merkst was? 😉

#147


ElGatoRojo
Zitat von Blind-Meg:
Worüber reden wir hier eigentlich? Du brachtest den Punkt, einer tut viel und der andere honoriert es nicht und nennst mögliche Gründe. Ich nenne einen weiteren möglichen Grund inklusive "Beleg" aus der eigenen Erfahrung und plädiere dafür, mam möge doch bitte einfach die Erwartungen kommunizieren und abgleichen.

Es ist schon zum Verwundern, wie viel Zeit man mit Selbstverständlichkeiten zubringen kann. Nein - man muss nicht in der Paarsituation täglich im Detail über die Gefühlslage referieren, lieber kann man netteSachen miteinander machen (nicht nur Sex). Aber so diese ganz grundsätzlichen Lebensziele miteinader zu klären, das ist ja nun wirklich kein Hexenwerk. Die unverständliche Sprachlosigkeit mancher Paare ist aber - entgegen mancher Annahme hier - nicht nur ein Problem der männlichen Seite.

x 5 #148


Balu85
Zitat von Blind-Meg:
Es war keine Frage, sondern eine Annahme bzw Unterstellung.

Es gibt einen Unterschied zwischen einer Annahme und einer Unterstellung.
Zitat von Blind-Meg:
Ich nenne einen weiteren möglichen Grund inklusive "Beleg" aus der eigenen Erfahrung und plädiere dafür, mam möge doch bitte einfach die Erwartungen kommunizieren und abgleichen.

Meinst du jetzt den Mann der eine Firma gekauft hat, oder dein Ex? Ersteres wäre ein Beleg für gar nichts weil du nicht weißt wer da was wie beschlossen hat oder wollte. Und bei letzterem...naja....er hat seine Erwartungen kommuniziert oder nicht? Vermutlich falsch, weil es nicht deine Art gewesen war.
Zitat von Blind-Meg:
Und jetzt sprichst du mir hier ab dass der Ex das doch bestimmt als Frage gemeint hat?

Nein, ich sagte das es auch als Frage hätte verstanden werden können. Je nach Tonfall. Verstehendes Lesen?
Zitat von Blind-Meg:
Oder darum, dass doch jeder ein Haus will?

Sagt wer?
Zitat von Blind-Meg:
Oder verunsichert es dich,, dass hier eine Frau keins will,

Och bitte, jetzt wieder die alte Leier der Verunsicherung? Echt jetzt?
Zitat von Blind-Meg:
weil auch du dem Klischee des hart arbeitenden Provider-Mannes aufgesessen bist, der ungefragt Eigenheime generiert?

Das wiederum ist eine Unterstellung, eigentlich sogar 2.

Zitat von Blind-Meg:
Was ist eigentlich dein Thema gerade?

Das sich Männer und Frauen da nichts geben.
Zitat von Blind-Meg:
Was glaubst du wohl,, was ich gesagt habe? Ziemlich genau das. Der arme Mann war reichlich verwirrt. Weil er eben davon ausging, dass doch eigentlich jeder ein Haus will..... merkst was?

Hm...vor allem das du wie so oft die Zusatzinfos erst hinterher bringt. War der arme Mann ebenso verwirrt wie der am Zug der "so entsetzt war das eine Frau einfach losläuft"?
Zitat von Blind-Meg:
Ich kenne viele Beispiele für mangelnde Kommunikation in Beziehungen und fehlinterpetierte Erwartungen, nicht nur auf Häuser bezogen.

Das ist völlig unabhängig vom Thema. Kann auch um den Hamster gehen. Aber bei bestimmten Punkten...Haus, Kinder, Wohnort usw. naja, die sind halt folgenreicher als andere.

x 1 #149


Blind-Meg
Zitat von Balu85:
hm....ich bin mir manchmal nicht so sicher ob bestimmte Wünsche nicht mehr damit zu tun haben was man nach außen hin darstellen möchte oder was oftmals als "so muss das sein" suggeriert wird

Davon bin ich ziemlich überzeugt, dass das einer der Hauptgründe ist, warum Leute Häuser kaufen. Weil man es dann "geschafft" hat. Ein Statussymbol eben, allgemeine gesellschaftliche Anforderung erfüllt, "alles richtig genacht".
Deswegen auch die Irritation, wenn jemand sagt "will ich nicht"

#150


A


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