Zitat von Balu85: Es gibt Menschen die kann man 24/7 alles möglich machen und dennoch haben sie den Eindruck das man es nicht tut. Teils mag es gewohnheit sein, teils selbstverständlich, teils wird es gar nicht wirklich "geschätzt" weil es von der falschen Person kommt.
Ich glaube, in diesem Fall, dene es vermutlich sehr häufig gibt, liegt ss am ehesten daran, dass das, was Person A für Person B tut, nicht das ist, was Person B sich von Person A wünscht.
Habe heute erst gehört von einem Mann, der verheiratet ist, neugeborene Zwillinge mit seiner Frau hat, und gerade eine Firma gekauft und übernommen hat, für die er jetzt 14h am Tag außer Haus ist ind rotiert. Tut er damit richtig viel für seine Familie? Ganz sicher. Tut er damit das, was seine Frau sich von ihm wünscht? Ich denke nicht. Haben die beiden das gemeinsam so beschlossen? Unklar.
Ich denke, oft gehen Partner von falschen Voraussetzungen aus, "geben" für den Partner das, was sie selbst gern hätten, was sie für passend halten oder was sie am besten können. Und sprechen dabei gar nicht darüber, was man jeweils braucht, sich wünscht oder lieber hätte. Und dann haben da irgendwann 2 Menschen das Gefühl, "alles" gegeben zu haben, und nichts davon wird wahrgenommen.
Hier war doch letztens die Rede von der fehlenden Dankbarket von Frauen gegenüber ihren Männern. Ich glaube, die Frage, wofür die Dankbarkeit erwartet wird, ist bis heute offen geblieben. Hat vermutlich Gründe.
Zitat von Balu85: Ich denke das kennst du auch.
Ja, aber anders. Ich habe etwas für meinen Ex gemacht, er hat es abschätzig kommentiert. Ich habe nächstes Mal etwas anders gemacht, er hat es belächelt. Ich habe ihn gefragt, was er möchte, und bekam die Antwort "Entscheide das doch mal alleine". Js witzig. Irgendwann habe ich dann aufgehört noch was zu machen. Dafür kam dann der Vorwurf, ich würde mir ja nie was einfallen lassen.