Zitat von mokka_23:Dieses sich "getäuscht haben" ist ein wichtiger Teil des Loslassens. Es kann sein, dass dir dein Ex nie zeigte, wer er wirklich war bzw. wie er fühlte, es kann sein, dass du dir ein Idealbild von ihm gebastelt hast. Lass die Ent-täuschung zu. Sie wird dir helfen loszulassen und dich nicht mehr über ...
Ja, glaube ich auch. @bifi07: Vielleicht gehst du einfach jetzt diesen letzten Schritt des Loslassens, das ist wichtig und richtig.
Hier war es ja so, dass der Ex seine Affäre schon ein gutes Jahr nach seinem Warmwechsel geheiratet hat (ging, weil wir nicht verheiratet waren). Wir waren über 23 Jahre zusammen und haben drei gemeinsame Kinder. Allerdings war diese Frau immer irgendwie "präsent" - er hat sie etwa zu dem Zeitpunkt kennengelernt, als wir zusammenkamen.
Mir war schnell klar, dass die Art und Weise, wie er sich von mir getrennt hat (inklusive dieser schnellen, schon etwas demonstrativen Wiederheirat), deutlich macht, dass er nicht (mehr?) zu mir passt, auch wenn mir selbst Heiraten nie wichtig war.
Etwas länger habe ich über die Frage nachgegrübelt, ob er "schon immer" so war, also, ob das de facto nie wirklich gepasst hat mit uns (da unterschiedliche Werte) oder ob er sich wirklich verändert hat. Die Antwort darauf werde ich wohl nie bekommen und vermutlich ist sie auch nicht ganz schwarz-weiß sein - es ist wohl von beidem ein bisschen was. Jetzt, nach mehr als drei Jahren, ist es mir auch nicht mehr wichtig. Es ist, wie es ist - es hat damals für mich (!), soweit ich das aus meiner Sicht beurteilen kann, gepasst - und wenn es das für ihn nicht der Fall war, dann kann ich das auch nicht ändern.