Zitat von Tyrion:Ich habe mich zu meinem Handeln bekennt und habe mich von ihr getrennt.
Zum eigenen Handeln bekennen bedeutet Klartext reden. Hast Du nicht gemacht. Du hast sie angelogen.
Zitat von Tyrion:Außerdem war es keine Affäre die ich hatte es war ja nicht mal mehr eine Ehe die ich die letzten Jahre hatte.
Natürlich war es eine Ehe. Es ist sogar noch immer eine, sonst würden wir hier nicht über Scheidung reden. Und natürlich war es eine Affaire. Und zwar eine , die über eine ganze Reihe von Monaten ging und mit der Trennung von der Ehefrau endete.
Zitat von Tyrion:Und ich bin froh das ich es da raus geschafft habe.
Sagt ja auch keiner hier, dass Du zurück gehen sollst. Nur - Du redest Dir die Welt wie es Dir gefällt. Mit Bekennen und klar zu den eigenen Handlungen stehen, hat Dein Verhalten nunmal so gar nichts zu tun (siehe oben).
Aber ok - ich will nicht nur meckern, sondern mache jetzt mal ein konstruktiven Vorschlag . Ghosten und Aussitzen als Strategie ist Mist . Wie wäre es , wenn Du den Abschluss sortierter angehst, indem Du eine Begleitung/ Moderation einschaltest. Nicht mit dem Ziel, die Beziehung wieder aufleben zu lassen. Sondern klar mit dem Ziel einer Trennungsbegleitung.
Ein solch moderierter Rahmen bietet Dir und ihr Chancen, besser durch die Trennungszeit zu kommen. Sie hat die Chance dort nochmal ihre Wünsche loszuwerden. Du die Chance Dich ehrlich zu machen und Grenzen auszuhandeln (hier sprechen "Ja" - Post zu mir nach hause "Nein"). Weiter hättet ihr damit einen Dritten mit an Bord, der ggf. für sie als Anker dienen kann. Denn es ist dann ein Profi eingeschaltet, den sie kennt und an den sie sich auch wegen Einzelstunden wenden kann. Sowas könnte für sie eine Erleichterung beim Einstieg in eine weitergehende professionelle Unterstützung sein.