Zitat von Tesi: Und der TE macht ihr Druck, ihr Kind wegzugeben.
Der TE macht ihr keinen Druck das Kind wegzugeben.
Zitat von Tesi: Die Frau hat Depressionen und ist schwanger.
Das ist keine einfache Situation und ich wünsche diese niemandem.
Zitat von Tesi: Von der besagten Nacht weiß sie nicht mehr viel.
Das ändert nicht das diese Nacht Konsequenzen mit sich getragen hat und sie Ihre Entscheidungen unabhängig vom TE treffen muss.
Auserdem muss der TE nicht automatisch als Ersatzpapa einspringen. Es ist seine freie Entscheidung Nein zu sagen.
Zitat von Tesi: Wie schlimm muss das alles für sie sein.
Wie schlimm muss das für den TE sein, wenn auf der einen Seite von ihm erwartet und verlangt wird
-sich um 2-3 fremde Kinder zu kümmern
-für die Dame in der Schwangerschaft der Fels in der Brandung zu spielen
- Vollzeit arbeiten zu gehen um finanziell den größeren Beitrag leisten zu können
- ihr den Rücken freizuhalten, weil sie schließlich psychisch krank ist und Behandlung benötigt
- mehr im Haushalt und bei den Kindern einspringen muss, weil die Frau durch die Depressionen phasenweise ihren bisherigen Aufgaben nicht gerecht werden kann
Also sich im Grunde selbst aufopfern muss und auf der anderen Seite lebt er seit über einem Jahr mit einer depressiven Frau zusammen die sich ihm gegenüber sehr kalt und distanziert verhält. Da kommt so gut wie keine Zuneigung zurück.
Wie lange genau muss er diesen Zustand aushalten und ertragen? Komplett alles zu geben, aber ohne emotionalen oder sonstigen Ausgleich in der Hoffnung sie bekommt ihre Depressionen in den Griff und wird nicht erneut Rückfällig. Rückfällig ist sie bereits, das Risiko auf einen erneuten Rückfall ist sehr hoch. Sry Leute, ja die Frau steckt auch in einer schwierigen Situation, aber können wir aufhören jemanden zu Verurteilen der sagt "Trotz Liebe ist mir das Gesamtpaket zu viel" oder der seine Grenzen äußern kann und sagt "Ich kann mir nicht vorstellen ein weiteres fremdes Kind großzuziehen".
Ich denke irgendwo hat jeder Grenzen und die Grenzen des TE's sind erreicht. Es geht ihm nicht gut. Er macht sich Gedanken um die Kinder, auch um die der anderen Väter. Ja und auch das ist ein Grund warum er in finalen Entscheidung unsicher ist.