Zitat von Heavydreamy:Also oben steht da aber, dass dir im Nachhinein immer schon alles wichtiger war, als dein Mann. Von daher. Aber ja, es gilt jetzt, in die Zukunft zu schauen, ob mit oder ohne ihn dann. Ich wünsche dir ersteres

Ja das stimmt, das war von mir unüberlegt ausgedrückt. Und man reflektiert ja immer weiter, umso mehr man hier liest
😉 Mir war tatsächlich NICHT SCHON IMMER alles wichtiger. Es war ne Gemengelage, beim weiteren drüber nachdenken glaube ich, dass wir irgendwo da an dem Punkt einen Knicks bekommen haben, dann war irgendwann alles wieder "gut", es gab das Kind und von da an ging es irgendwann bergab.
Ich bin aber aktuell der Meinung (und ja, aktuell, man denkt ja weiter drüber nach und ich hab auch nochmal durch unsere Nachrichten gestöbert
😉 ), dass es ne Abwärtsspirale aus diversen Punkten war, die so richtig heftig erst nach dem Kind angefangen hat und ja, ich hätte mich mehr interessieren müssen (und er hätte dafür andere Punkte anders machen müssen, was ich gerade evtl. auch anders sehe), es war aber auch alles "viel".
Ich glaube auch, dass ich, nicht zuletzt durch eure Hinweise, zum Thema Therapie meines Mannes und der Hintergründe anders damit hätte umgehen müssen.
Zitat von PizzaPeperoni: Da steht „Gast“ bei deinem Eingangsthread, also sieh mir meinen Irrtum nach, aber schön, wenn du noch da bist und unsere Aussagen quasi nicht nur in die Luft geworfen wurden. ^^
Achso, ja der Ursprungspost war ohne Anmeldung, das hatte ich zunächst nicht gecheckt.
Zitat von PizzaPeperoni: Ich finde eigentlich das es in der Thematik hier keinen großen Unterschied macht, ob die Therapie wegen euch war oder nicht und tut mir leid, wenn du dich jetzt von mir auch angegriffen fühlst,
Ich fühl mich nicht angegriffen
😉 , ich möchte ja nicht nur "passende" Kommentare, es war vor ein paar Tagen wahrscheinlich einfach in Summe zu viel input + Ton + falsches Verständis etc.
Zitat von PizzaPeperoni: n einer Beziehung ist es natürlich schön, füreinander da zu sein. Auch erachte ich das als wichtig. Dennoch, ein Partner ist kein Therapeut und die können einem eben auch ganz andere Guidelines mit auf den Weg geben.
Das sehe ich ganz genauso. Ich habe nichts gegen die Therapie an sich, bitte nicht falsch verstehen, es hat ihm unheimlich geholfen und mir ist klar, dass ich das nicht gekonnt hätte, das ist nicht mein Job.
Zitat von PizzaPeperoni: Und ich verstehe, dass du es doof fandest, dass er dich nicht darüber in Kenntnis gesetzt hat, aber es ist schwierig etwas zu erwarten, wenn man dem anderen generell Desinteresse suggeriert.
Ja, mein absoluter Fokus lag da nicht auf ihm, das wird so gewesen sein, aber mein Partner (und das unabhängig von der aktuellen Situation) sollte doch schon so viel Vertrauen in mich haben, dass er mir sagen kann, wenns ihm sch. geht. Und soo schlimm war unsere Beziehung zu diesem Zeitpunkt noch nicht bzw. hab ich ihn ja fast angebettelt mit mir zu reden, weil ich für ihn da sein wollte.
Zitat von PizzaPeperoni: Darf man alles. Will und kann dir ja auch niemand verbieten. Meist sind die „Messlatten“ hier aber doch etwas höher gelegt, da einige Menschen hier mit viel Lebenserfahrung argumentieren. Darüber darf man dann gewiss auch mal nachdenken.
Auch das bitte nicht falsch verstehen. Ich bin ja froh über jeden weiteren Denkanstoß. Ich hätte nur den Ursprungsthreed anders aufbauen müssen, da ich noch soo viele "Hintergrundinfos" im Kopf habe, die ja jetzt immer nur so bruchstückhaft rauskommen und ich glaube damit auch ein etwas falsches Bild vermitteln.
😉 Und ja, mein Ursprung war natürlich nicht, "wie dämlich bin ich eigentlich". Auch wenn das hier nicht so rüberkommt, hab ich das zwischenzeitlich gemerkt.
😄