Ich habe mich im Dezember so gut abgelenkt, dass es mir meist ganz gut ging. Bis 2.1. war ich fast nur unterwegs, draussen, raus aus der Wohnung (von 17-9 uhr war ich daheim,also nicht rund um die Uhr unterwegs). Jetzt eine Woche arbeiten. Seit gestern Nachmittag jetzt ohne großartige Ablenkung, nur mal spazieren, TV, Haushalt.
Ja und jetzt bricht alles über mich ein. Mir geht es so schlecht als wäre er erst vorgestern gegangen.
(Vielleicht liegt es auch daran dass ich diese Nacht von ihm träumte)
Es fühlt sich an als hätte ich durch die Ablenkung nur verdrängt

Aber Ablenkung wird doch von allen Seiten empfohlen.
Meine Mutter (einzige enge Kontaktperson) sagt, ich wäre den ganzen Dezember nur geflüchtet. Solle jetzt endlich einem Hobby nachgehen und mich ablenken.
Aber das wäre doch genau das, was ich den ganzen Dezember über gemacht habe. Und ich brauche doch auch mal Ruhepause, und Zeit für Haushalt usw.
Warum erkennt meine Mutter spazieren gehen, lesen, eBay Verkauf, Briefe schreiben, basteln, Puzzles, Fußball gucken (Stadion)... (Egal was ich mache) alles nicht als Hobby an?
Was sind Hobbys wenn das alles keine sind?
Mein Bruder z. B. Schraubt an einem alten Auto, das ist für sie ein Hobby, aber das ist für mich die gleiche Kategorie wie Briefe zu schreiben, zu basteln oder puzzlen. Oder wo liegt der Unterschied?
Sport ist für sie auch ein Hobby, aber die Definition von Hobby liegt doch darin etwas zu tun das man gerne macht?