Zitat von Sternenguckerin: Und ganz nebenbei finde ich Landwirtschaft echt interessant und wichtig und mich stört es persönlich nicht, hier auch mal was Neues darüber zu erfahren. Einen Zahnarzt
Also gut, wenn es vielen nichts ausmacht.
Als erstes möchte ich mal erwähnen das ich heute leider die Grenzen meiner Frau nicht einhalten konnte und es beinahe wieder einen Streit gegeben hat. An den Kopf habe ich zwar viel geworfen bekommen und habe wieder versucht ihr zu erklären wie sehr ich mich doch bemühe. Ich bin dann runter, ihr aus dem Weg und war vorhin einen Kaffee trinken und einkaufen. Ich habe mal alles Revue passieren lassen und habe zu mindest für den Moment erkannt das ich mich eigentlich diesbezüglich null geändert habe. Sie will eigentlich nur drei Sachen, Ihre Ruhe, kein Alk. und ein guten Umgang mit den Kindern. Letzteres schaffe ich ja mehr oder weniger. Wie soll ich auch überhaupt von ihr erwarten das sie es überhaupt in Erwägung zieht mir eine Chance zu geben wenn ich ihr jeden Tag einen Grund gebe von mir nur genervt zu sein anstatt ihr den Raum für positive Gedanken mir gegenüber zu geben. Wer soll gut von einem denken können wenn er den ganzen Tag von einem nur genervt und unter Druck gesetzt wird?
Meine Aufgabe heißt jetzt einfach ihren Raum den sie möchte zu akzeptieren und keinen Alk. zu konsumieren. Das wäre ein Zeichen.
Da sie ja überall die Fühler ausstreckt und sich über meinen Konsum zu informieren denke ich das es ihr immer noch nicht ganz egal ist. Und wenn sie nur noch positive Feedbacks bekommt wäre das ja auch hilfreich. Natürlich auch für mich und den Kindern. Dann ihr Luft zum Atmen geben um mal vielleicht an das gute in mir zu denken. Nicht ein zwei drei Tage, eher Monate. Und dann sehen wo es hinführt. Mer kann ich diesbezüglich nicht tun und ihr habt ja Recht, sie sagt was sie will. Und das ist nicht einmal viel. Ob sich dann ihre Meinung ändert werde ich sehen, zumindest gibt es ja nur diese eine Chance.
Soviel dazu.
Zum Käferholz:
Da wir ja seit mehr als 5 Jahren ein Fichten und Eschen Anpflanzung Verbot in BW haben und der Käfer jedes Jahr intensiver einschlägt hat sich dieses Thema bis in 5 Jahren von selbst geklärt.
Ich persönlich mach aus Fichtenholz nur noch Brennholz weil sich die Industrie Holzvermarktung bei den Fichtenholzpreisen nicht mehr rechnet. Ich baue auch nur noch zu 100% im Fichtenwald auf Naturverjüngung. Die Douglasien sind jetzt alle ca 30 Jahre alt und halten mit dem wuchs in Höhe an und konzentrieren sich auf Volumen. Würden vor Jahren alle auf 8Meter geastet und werden in ca 15-20 Jahren ein ordentliches Kapitalvermögen erzielen.
Das wird allerdings Ehe ja/nein so oder so nicht mehr mein Problem sein sondern das meiner Söhne.
Das Hauptproblem beim käferholz zu mindest bei den Privatwaldbesitzern ist immer noch die Aufklärung.
Ab Befall gilt es diesen zu erkennen und innerhalb von 6 Wochen zu handeln bevor er ausfliegt. Dann geht er in den nächsten Bestand. Bei unseren milden Temperaturen haben wir mittlerweile 5-6 Populationsphasen. 2 Käfer mal 25tsd Nachfahren mal 5-6 und so weiter. Dürre Fichten brauchen nicht mehr entfernt werden weil es da zu spät ist.
Fliegt er beim Nachbarn aus der nix macht kannst du selbst machen was du willst. Mit der richtigen Windrichtung hast du ihn trotzdem im Bestand. Ein Kampf gegen Windmühlen.
Aber erledigt sich zu mindest in BW von selbst.
Verbissschäden haben wir persönlich wenig weil ich fast keine Nadel Monokulturen in der Verjüngungsphase habe.
Gott sei Dank...
Wir haben jetzt eher im Bereich Mai/Juni im Gehege mit Raubwild Probleme weil das Damwild demnächst anfängt zu setzen.
Aber ohne Jagdschein keine Raubwildbekämpfung somit nicht viel Nachwuchs dieses Jahr.
Aber muss ich auch lernen das das eventuell nicht mehr lange mein Problem sein sollte.
Sorry für diese negative Einstellung, aber könnte wenn ich nicht alles daran setze ihre Bedürfnisse einzugehen und eventuell so noch was umzudenken zur traurigen Realität werden.
Ich hoffe das war für jeden eine aufschlussreiche Erklärung
😁