Zitat von Sardinien11: Ein Narzist würde hier im Forum sicher keinen Rat suchen und mit uns diskutieren und seine persönlichen Probleme so offen legen.
1. Er sucht hier keinen Rat, sondern immer nur Bestätigung für seine Wahnsinns-Aktionen.
2. Dass hier persönliche Probleme offen gelegt werden, ist Teil seiner Strategie, nämlich abwechselnd das Mords-Molly- und dann auch das Arme-Schwein-Spiel, um sich entweder Anerkennung oder Mitleid herbei zu manipulieren. Der appellative Suizidversuch während der Therapie ist das beste Beispiel dafür.
Wie wir auf den letzten 10 - 15 Seiten gelesen haben, muss der TE dabei aber auch immer absoluter Herr über das Maß und die Art der Informationen bleiben, die er hier zu richtigen Zeit platziert. Droht die Diskussion zu seinen Ungunsten zu kippen, werden plötzlich pikante Details gestreut, was für eine Furie die Nochfrau ist und wie ihn der Rest der Familie übelst über den Tisch gezogen hat.
Zitat von Sardinien11: Ein waschechter Narzist macht auch keine Therapie und arbeitet an sich!
Es wurde bereits mehr als deutlich, dass der TE nur Therapie spielt, um ein einziges Ziel zu verfolgen: Nämlich zu erreichen, dass seine Frau zurückkommt, in dem er "unter Bewährung" den bestmöglichen Eindruck vermittelt, scheinbar irgendwas ändern zu wollen. Und selbst dabei habe ich mittlerweile meine Zweifel, ob es wirklich darum geht, sondern einfach nur um das egozentrischste Motiv überhaupt: Zu verhindern, dass er am Ende ohne einen Cent und ohne Bleibe als Oberseggl dastehen wird. Fachlich: Versorgungswunsch und Symbiose.
Ansonsten fallen mir da gleich noch ein paar prägnante Punkte ein:
Der TE scheint Weltmeister darin zu sein, anderen - egal ob seiner Nochfrau oder hier im Forum - seine Meinungen und Überzeugungen aufzudrücken, egal ob sie das wollen oder nicht. Dabei schreckt er auch vor entsprechend manipulativen Übergriffen - siehe hier zuletzt wieder mit dem Geburtstagsgeschenk - zurück.
Stichwort Explandes Self.
Beim TE scheint es schon System zu haben, Menschen, die nicht genau das tun, was er möchte, aufs heftigste abzuwerten. Haben wir aus einen Beiträgen betreffend sein Verhalten seiner Nochfrau gegenüber bereits herausgelesen und erleben es auch hier im Forum an stellen, an denen er kritisiert.
Mit Kritik kann der TE offensichtlich nicht wirklich umgeht. Weht ihm solche entgegen, reagiert er übermäßig und nicht mehr situationsadäquat unwirsch. Trifft ihn die Kritik gar zu hart in den schwachen Selbstwert, verfällt er in Depression und schüttet sich die Birne zu.
Seine Selbstwertregulation bezieht er zu einem nicht unerheblichen Anteil aus den Themen Ansehen durch Leistung. Er arbeitet wie ein Wilder an mehreren Baustellen gleichzeitig und wundert sich dann, dass sein materielle Engagement nicht ausreichend gewertschätzt wird. Am wichtigsten scheint ihm zu sein, immer möglichst gut dazustehen - was zuweilen auch in die Hose geht, siehe die wiederholten Restaurantbesuche mit den Kindern.
Für den TE scheint es nur zwei Sorten von Menschen zu geben: Die, die vorbehaltlos für ihn sind und die, die es nicht sind. Letztere sind dann feindlich und müssen entsprechend bekämpft werden. Sein Verhalten ist dabei in erster Linie von Rachegefühlen geprägt - siehe die Geschichte mit dem Anwaltsschreiben. Anstatt sich angesichts der drohenden Katastrophe mit Plan B zu beschäftigen, lässt er den Anwalt von der Leine und stellt Bedingungen, um damit die Situation weiter zu eskalieren, was die Chancen auf eine halbwegs vernünftige Einigung weiter minimiert.
An solchen Stellen zeigt sich auch sehr deutlich, dass sein Handeln primär von zwei Motivationen geprägt ist: Macht und Kontrolle. Er muss unter allen Umständen die Situation (wieder) unter Kontrolle kriegen und dazu ist jedes Mittel recht - sei es auch noch so unüberlegt, emotional und/oder manipulativ.
Zuletzt wirkt der TE an vielen Stellen sehr unempathisch. Empathie zeigt sich eigentlich immer nur dann, wenn es darum geht, wieder einmal glänzen zu wollen - etwa in der manipulativen Fürsorge den Kindern gegenüber.
Ich denke, noch mehr Belege braucht es nicht wirklich ...