Imho verschläft man, weil man viel zu spät eingeschlafen ist (< 4 Stunden) oder weil man sich innerlich vor diesem Arbeitsplatz sträubt.
Da war ja die Angst, von den trockengelegten Kollegen geschnitten zu werden.
Armin, schreib Dir auf einen Zettel nach jedem Arbeitstag, wie es Dir mit den Aufgaben und dem Verhältnis zu Chef und Kollegen ging. Wenn da zu viele mulmige Tage zusammen kommen, wirst Du eine neue Aufgabe suchen müssen, weil das Aushalten unguter Zustände und die Selbstregulierung nicht Deine Stärke sind.
Apropos sich selbst ein Bein stellen und in ungute Situationen bringen:
Zitat von Armin86: Aber ich finde nichts direkt im Umkreis das die Jungs eigenständig vorbei kommen könnten.
Das wäre mir wichtig.
Davon träumt jedes getrennt lebende Elternteil, dass die Kinder selbständig den Umgang wählen und möglichst viel vorbei kommen. Das klappt so gut wie nie. Und das schreibt Dir eine, die für den ausgezogenen Vater eine Wohnung auf dem gleichen Flur eines Wohnkomplexes besorgt hat. Unser Kind hätte im Schlafanzug auf Hausschuhen rüber gekonnt und hat es nie getan. Junge Kinder aus Trennungsfamilien sehnen sich nach klären Verhältnissen und Beständigkeit. Die wollen lieber ein Mal oder drei Mal die Woche !sicher und verlässlich! vom Elternteil abgeholt und 20km weiter in einer Wohnung sein, als mit dem Roller zu Papa am Ende des Dorfes zu fahren. Ganz im Gegenteil: Wenn keine fixen Umgangstermine ausgemacht sind, zu denen sich die Eltern zu den Kindern bewegen, siehst Du die Kinder weniger.
Such Dir also bitte eine Wohnung, von der Du bequem mit dem Auto zur Arbeit und den Kindern pendeln kannst und stell keine Bedingungen an die Wohnung, die Du erstens nicht erfüllen kannst und Dir und den Kindern zweitens auch gar nichts nützen.
Wer will, findet Wege. Wer nicht will, findet Gründe.
Zitat von sean_maguire: Vielleicht denkt sich die Nochfrau auch, dass sie durchaus die Annehmlichkeiten des mehr als oberflächlichen Sinneswandels des TE noch mitnehmen kann
Aus meiner Sicht: Geschenktem Gaul schau ich nicht ins Maul. Wenn da jemand täglich irgendwelche Handreichungen anbietet, sagt wohl keiner nein.
Außerdem wird sich Armin in den letzten Jahren genug geleistet haben. Wenn er nach der Arbeit mit anderen Familienvätern rumsaß und ansonsten auf dem Hof zugange war, wird er nicht so oft die damals gemeinsame Wohnung durchgesaugt oder den Jungs Abendbrot gemacht haben, dass ich mir als Ex denken würde, dass er das jetzt ruhig nachholen darf und es in der eigenen Wohnung ja auch wird tun müssen. Dass man für leichte Haushaltstätigkeiten oder Holzsägen eine Ehefrau (zurück-)erhält, halte ich für absolut ausgeschlossen. So günstig ist nicht mal das Herz und der Körper einer Frau, bei der man(n) sich noch nichts Fürchterliches geleistet hat, zu bekommen.
Die Gleichung "Sie wollte ja immer, dass ich mehr im Haushalt und mit den Jungs mache. Jetzt mache ich mehr, also muss sie mich wieder lieben und wollen" geht halt nicht auf.