Zitat von Fenjal:
Wer hier alles trommelt, der sollte sich selbst mal hinterfragen, wie es ihm gehen würde, wenn er 18 Jahre für lau geschafft hat, jetzt mit leeren Händen da steht, diese großartige Family ihm feindselig gegenübersteht um aus jeder Kleinigkeit ein Faß aufzumachen.
Eine Mutter, die nicht erwerbstätig war, 18 Jahre Kinder betreut hat, ihrem Mann den Rücken freigehalten hat, um dann von ihm zu erfahren, dir steht nix zu, mach dich vom Acker, ab in den Keller mit dir,....... Jo, alles klar!
Alle würden ihr um den Hals fallen.
Wer eine Affinität zu Alk. hat und emotional eine kurze Zündschnur hat der tut sich selbst keinen Gefallen wenn er mit Schusswaffen hantiert.
Egal ob Jäger, Sportschütze oder beruflicher Waffenträger.
Sicherlich, wenn ich in der Lage von Armin wäre würde ich auch nicht wie ein geprügelter Hund vom Hofe ziehen.
Ich würde aber diese Umgebung meiden, sprich mir eine neue Bleibe suchen und die Wege gehen die zu gehen sind um meine Ansprüche zu sichern.
Wie Armin schon geschildert hat steht er juristisch nicht besonders gut da.
Das sind aber seine Fehler der Vergangenheit, seine Leichtgläubogkeit.
Finanzielle hohe Investitionen wurden geleistet ohne Absicherung, weitere Benerkungen erspare ich mir dazu.
Verträge sollte man im Friedenszeiten schließen.
Warum hier Kinder in die Welt gesetzt wurden ist mir auch fraglich.
Vermutlich war das zu einer Zeit wo noch alles ok war, man die Zeichen gar nicht wahrnehmen wollte, diese ignorierte mit einer gewissen naiven Einstellung dass sich schon alles wieder einrenkt.
Scheint wohl nicht geklappt zu haben.
Da gab es andere Frauen und Alk..
Beidseitige berufliche Überlastung auf beiden Seiten, das Bauernstadl, Ansehen beim Dorfclan und Geld wurden bewusst vor der seelischen Ausgeglichenheit und einem funktional gesundem Eheleben vorgezogen.
Hauptsache der Schein wurde gewahrt um nicht den Unmut der Dorfgemeinschaft auf sich zu ziehen.
Willkommen außerhalb der Dorfgemarkung in der realen Welt.
Triff Entscheidungen, handle und trage die Konsequenzen.
Dass Armin hier einen falschen Weg geht solange er nicht die Platte räumt, seine Arbeitsleistung einstellt und sich vorrangig um sich bzw. seine Gesundheit kümmert, braucht nicht diskutiert zu werden.
Seine Waffen sollten auch das Letzte sein um was er sich Gedanken macht.
Waffenbesitzer sind polizeilich bekannt, wie auch die Gewahrsamnahme der Waffen durch die Behörde.
Er sollte also froh sein dass diese nicht mehr im Hause ist wenn die Polizei wegen des Verdachtes häuslicher Ehestreitigkeiten anrückt.
Denn wäre da dann ein Beamter dabei der mit dieser Information ebenso emotional ungerührt ist könnte das ein sehr tragisches Ende nehmen.
Ich vermute eher dass es bald zu einer Entsetzung von Armin durch die Behörde kommen wird, wenn er nicht endlich Vernunft annimmt seine vermeintliche Bauernschläue durch gesunden Menschenverstand ersetzt und den Weg geht der zu gehen ist.
Da er aber da sein eigenes Schemata im Kopf hat bleibt des Dramas nächster Akt abzuwarten.
Zur waffenrechtlichen Angelegenheit die hier sogar mit der Wiedererlangung einer Fahrerlaubnis gleichgesetzt wird, was auch nicht annähernd zu vergleichen ist, möchte ich mich nicht mehr äußern.
Ich habe beruflich immer wiederkehrend mit solchen Dingen zu tun und dementsprechend Erfahrung.
Das würde aber den Rahmen hier sprengen.