Zitat von Fenjal:@Plague im Ernst, verrate mir was das Ganze dann soll,.... kann sich hinziehen, echt jetzt ? immer deutlicher wird für mich was Therapie heißt, ...
Was ist schon "monatelang" eine Stunde wöchentlich?
Bei 3 Monaten sind das 12 Stunden Gespräch - wie sollen sich 40 Jahre Verhalten in 12 Stunden ändern lassen, vor allem wenn der Patient den Hauptanteil liefern muss?
Falsche Denkmuster kannst du nicht so schnell auflösen, dass muss im Grunde täglich geübt werden im Alltag und dauert Jahre.
Nur mal als Hausnummer ich war 12 Wochen stationär in Therapie, 3 x für 6 Wochen in einer Tagesklinik, 50 ambulante Einzelstunden bei meiner Therapeutin. Ich habe weder Suchtprobleme, weder Persönlichkeitsstörungen, weder Impulskontrolleprobleme oder ähnliches, ich bin lediglich "nur" an einer schweren Depressionen erkannt samt Rezidivierender Episoden, im Durchschnitt dessen was ein Therapeut so in der Klinik sieht alles geradezu langweilig.
Hauptgrund übrigens unter anderem weil ich über die "Stuben' früher genauso gedacht habe wie du, 15 Jahre durchgeackert habe, gar nicht gemerkt habe was mich da überkommt und nie zum Arzt bin, mir wurde ja beigebracht ich soll mich nicht so haben. Ergebnis: Notaufnahme, ohne die ach so albernen "Stuben" hätten meine Kids ihren Papa nicht mehr.