@Armin86
Leider kommst Du nicht so sehr vorwärts, wie ich es Dir wünschen würde. Irgendwie scheinst Du den Prozess des Akzeptierens komplett verhindern zu wollen. Das ist menschlich, weil es weh tut, aber es wird langsam aber sicher Zeit ehrlich an Dir zu arbeiten. Meiner Ansicht nach machst Du das nach wie vor nur oberflächlich und mit falschen Motiven. Das haben Dir aber einige schon gesagt, nur hast Du es nicht hören wollen oder wolltest es besser wissen.
Zitat von Armin86: Ich weiß was ich alles gemacht habe und das ich nicht immer der beste Partner war.
Das klingt bei Dir wie eine leere Floskel, nicht mehr nicht weniger. Es klingt so wie wenn Du gelernt hättest, dass man das so sagt, aber ohne zu begreifen was das eigentlich bedeutet.
Zitat von Armin86: Aber im Gegensatz von der ganzen Kritik hier war ich immer für meine Familie da und hab immer jedem geholfen so gut ich konnte und hab meins nur hinten angestellt.
Denn hier zeigst Du ganz klar, dass Du null reflektiert hast und alles was Du davor und danach schreibst wird allein durch diesen Satz zur Makulatur.
Sei doch ehrlich zu Dir selbst. Wo warst Du für deine Familie da und wo hast Du dich hinten angestellt? Davon habe ich irgendwie nichts gelesen. Wie Du selbst sagtest, hast Du deine Frau und deine Kinder und deine Frau vernachlässigt und das nicht zu knapp. Dann flüchtest Du dich noch mehrmals zu einer anderen Frau in die Federn und tust so, als hättest Du dich hintenangestellt? Kanns geben und das ist auch nicht das Schlimme dabei. Schlimmer finde ich, dass Du es nun so darstellst, als wärst Du für alle da gewesen und man habe Dir übel mitgespielt. Das mag beim Hauskauf eventuell stimmen, aber beim ganzen Rest hast schon Du eher den anderen übel mitgespielt als umgekehrt.
Zitat von Armin86: Klar hab ich Fehler gemacht, wer macht die nicht. Ja, ich hab zu viel gemacht, sorry, lässt sich nimma rückgängig machen.
Aber das?
Es so eiskalt zu sagen?
Boah, das war mehr als herzlos.
Jeder Mensch macht Fehler, das stimmt. Es ist aber augenscheinlich, dass Du dich der Tragweite deiner falschen Entscheidungen null bewusst bist und es offensichtlich auch nicht mehr wirst.
Du findest Tanja herzlos und eiskalt? Wie eiskalt mag sie es empfunden haben als sie Dir den Betrug verziehen hat und Du nochmals ins fremde Bett gehüpft bist? Als sie gemerkt hat, dass Du dich schwertust Bindung zum grösseren Sohn aufzubauen? Deine ganzen Ausraster? Deine Exzesse? Deine Depression, auf die Du nun alles schieben möchtest?
Ich finde nach wie vor, ein Blick in den Spiegel würde helfen und die Absicht erkennen zu wollen, was Du verbockt hast. Du hast die Frau, die Du angeblich liebst mehrfach betrogen und setzt das gleich mit ihrem Rumgeschmuse an einem Fest. Das zeigt, es geht Dir nur um Besitz und um dein Ego.
Beginne doch endlich offen und ehrlich an Dir zu arbeiten und nicht dieses oberflächliche Gedöns, das bringt dich nicht weiter. Tanja ist weg, sie bekommst Du nicht wieder und so ist nun mal das Leben. Sieh zu, dass Du zu deinen Sachen kommst und deale um deinen Auszug, lasse sie ansonsten doch endlich in Ruhe. Sie will nicht mehr und ich kann sie verstehen. Ansonsten stehen Dir alle Türen offen und Du kannst ein guter Vater sein, das sollte doch Ansporn genug sein würde ich meinen.