Zitat von Sardinien11: Wenn er Kredite bedient hat, ist das nachweisbar! Dann kann er einen Ausgleich durch den Rechtsanwalt verlangen vor Gericht. Er muss nur alle schriftlichen Unterlagen vorlegen und alles haarklein auflisten. Er hat ja darüber hinaus für die Familie gesorgt und den Lebensunterhalt bezahlt. Er muss das einfach nur ALLES auflisten und dokumentieren. Das wird sicher anerkannt.
Soweit ich das sehe ist das alles bekannt und er steht ja auch mit im Grundbuch, oder? Das Problem ist nur, dass er für seinen Anteil nix erhält, da der Vater ebenfalls mit Niessbrauch drinsteht. Somit wird er leider nie das erhalten, was ihm aus moralischer Sicht zustehen würde.
Und da finde ich müssen Tanja und ihr Vater sich auf ihn zu bewegen, denn dass er mit null da rausgeht, können sie auch nicht verlangen, das wäre unfair.
Zitat von Sardinien11: Er hat dafür natürlich kostenfrei gewohnt auf dem Hof und den sozialen Status eines Hofbesitzers mit Land und Gut, Wäldern sehr genossen! Er war wer im Dorf dank Tanja, ihren Eltern und dem Bauernhof, dem Nebengewerbe.
Okey, ich denke diesen Teil darfst Du nochmals überdenken. Man stelle sich vor ein Mann hätte das jetzt über eine Frau geschrieben...
Wenn die Frau in Care-Arbeit ist, dann reicht Status und zwischenmenschliche Wertschätzung nicht, wenn aber ein Mann sich um Haus und Hof kümmert, dann solle das gefälligst ausreichen, wenn er dafür jemand ist? Und kostenfrei ist ja auch nicht ganz korrekt. Er hat ja mit seinem Einkommen die Kredite bedient.
Zitat von Fenjal: Armin rinnt sein Lebenswerk durch die Finger, das versteht hier mancher nicht.
Seine Maschinen,.... wohin mit ihnen? Die Hirsche,... jetzt im Oktober würde er das Schießen anfangen,... der Hof.... da kommt viel Bitternis auf.
Wieso hat er nicht daran gedacht, als er in fremden Betten hauste?
Er hatte das Glück, dass seine Tanja ihm den einen Fehltritt verzieh, spätestens da hätte ihm bewusst werden müssen, was passiert wenn es zur Trennung kommt. Dennoch flüchtete er erneut für 5 Tag ins fremde Bett.
Ich verstehe, dass der Verlust dieses Lebenstraums weh tut. Aber in diese Situation gebracht hat er sich selbst und niemand sonst.