Sternenguckerin
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Zitat von MafusCage:Hattest du nicht letztens noch geäußert, wie allein du auf der Welt bist? Nun hast du Familie die sich für dein Beziehungsleben interessiert. Wie ...
Dieses Mutterseelenalleinsein ist eine starke Emotion und hat nicht immer was mit der faktischen Realität zu tun. Opfer von Kindheitstraumata fühlen sich in depressiven Phasen so, wenn sie eigentlich eine Mama oder Papa brauchen, die ihnen bedingungslose Liebe und Verständnis gibt. Aber das gibt es nunmal für Erwachsene nicht mehr und so kommt dieses Gefühl zustande, das man auch aus der Kindheit schon kennt. Unabhängig davon, ob tatsächlich Menschen helfen wollen, die aber auch ihre eigenen Grenzen und zu manchen Sachen andere Meinungen oder Kritik haben, was in der Erwachsenenwelt ja eigentlich normal ist. In der Wahrnehmung des Kindheitstraumatisierten fühlt sich diese Kritik aber wie Ablehnung und Liebesentzug an.
@Armin86 Vielleicht hilft es dir ja, dir bewusst zu machen, dass diese Art von "Alleinsein" auf jeden, wirklich JEDEN erwachsenen Menschen zutrifft. In dieser Hinsicht sind wir ALLE allein. Wir sind alle erwachsen und für uns selbst verantwortlich und haben leider kein Recht mehr darauf, mit allem bedingungslos und unendlich geliebt, verstanden und angenommen zu werden. Es gibt sicherlich so manche Hilfe, Liebe und Unterstützung von manchen Menschen, aber die ist eben nunmal begrenzt und nicht unendlich, ebenso ist sie nur ein Geschenk, kein verbrieftes Recht. Viele Menschen wollen gerne helfen, wenn sie fühlen, dass ihre Grenzen diesbezüglich auch akzeptiert werden und der Hilfesuchende nicht glaubt, unendlich daraus schöpfen zu können. Auch wenn er das eigentlich bräuchte, um sich emotional zu regulieren, was durch das Kindheitstrauma erklärlich ist. Aber das muss man im Erwachsenenalter leider selber lernen, daran führt leider kein Weg vorbei, auch mit Kindheitstrauma nicht.