FrauDrachin
Mentorin
- Beiträge:
- 5634
- Themen:
- 4
- Danke erhalten:
- 14102
- Mitglied seit:
Es ist spührbar, wie schlecht es dir geht, es ist spürbar, wie sehr du mit dir ringst, wie sehr du nicht aus deiner Haut kannst, wie sehr dir die Felle davonschwimmen.
Und du merkst es und zitterst vor Angst.
Das ist so schmerzhaft von außen anzuschauen. Und das tut mir echt leid für dich.
Aber: Du bist ein Macher. Du hast so viel erreicht und erarbeitet und dich aus deinem sch... Elternhaus rausgearbeitet. Du kannst was, du schaffst was, du bist wer.
Jetzt heb mal den Blick, und schau dir das an, wovor du so viel Angst hast. Die Realität kann gar nicht so schlimm sein, wie das jahrelange leiden, hoffen, kontrollieren, auf die Fresse bekommen. Die Realität ist machbar. Es ist diese Situation des festhaltens, wo es nichts festzuhalten gibt, die dich immer kranker und schwächer macht.
Tanja hat sich getrennt, Tanja will dich vom Hof haben. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, ihr die Bedingungen zu nennen, unter denen du ausziehen wirst (sie übernimmt sämtliche Schulden, der Nießbrauch auf der Eigentumswohnung wird gelöscht, und der Zugewinn zumindest davon wird sauber aufgeteilt, du darfst deine Maschinen auf dem Hof stehen lassen, um deinem Nebengewerbe weiter nachkommen zu können, es werden sinnvolle und verbindliche Regelungen bezüglich der Kinder getroffen usw.)
Du kannst die Realität nicht ändern. Du bist ein getrennter Mann. Das ist deine Realität. Sich eine andere zu wünschen ist Zeit- und Energieverschwendung und macht dich krank. Fang an, die Realität zu gestalten.