Zitat von alleswirdbesser: Sei froh, wenn sie das Kind jedes zweite Wochenende besucht, das tut nicht jede Mutter..... Hätte das hier jemand geschrieben? Soviel zum Thema Gleichberechtigung und Augenhöhe.
Hätte ich, definitiv. Weil ich auch die Umkehrseite kenne.
Es geht hier aber jetzt ja nicht darum, dass der Vater gut hingestellt wird.
Sondern es geht rein darum, dass die TE nach wie vor gedacht hat, ihr Mann kommt zurück zu ihr, weil weiterhin sehr viel Kontakt mit dem gemeinsamen Kind, bzw sie gedacht hat, das der TE mit der neuen Frau nicht noch ein Kind in die Welt setzt.
Die TE hat erwartet, dass der Kindsvater nur dieses eine Kind mit ihr haben darf und sonst mit keiner anderen Frau mehr.
Es geht nicht wirklich hier um den Umgang jetzt, das müssen die Beide sowieso selber wissen.
Aber die TE hat generell das Problem ihren Exmann loszulassen und hat das gemeinsame Kind benutzt, zu hoffen, dass er doch sieht, dass es doch noch die Familie im Ganzen gibt, die die TE weiterhin will.
Da ich sehr bedacht bin, Kinder aus der Paarebene unbedingt herauszuhalten, hab ich dementsprechend auch jetzt hier so reagiert.
Die TE hat jetzt auch die Aufgabe, ihrem Kind zu erklären, dass es ein Halbgeschwisterchen bekommt und es ab und zu, wenn es auf der Welt ist, es auch besuchen kann.
Sie hat die Aufgabe wohlwollend sich beim Kind gegenüber dem Kindsvater zu äussern.
Kindeswohl eben! Elternebene!
Die Beziehung an sich zu ihrem Exmann existiert einfach nicht mehr.
Ich weiss, dass es momentan schwer ist, durch Corona, Termine zu Gesprächen zu bekommen. Aber die Familienberatung ist telefonisch immer zu erreichen! Dort kann sie anrufen, und ihr Problem mit der Beratung besprechen.
Ich habe selber Kontakt zur Familienberatung und telefonisch klappt das wunderbar!
Ihre Baustelle ist das Loslassen vom Exmann.