Felinchen
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Ich finde es, egal ob dieser Thread oder andere, schnell mal ein Diagnose Stempel aufgedrückt wird. Ich hab da echt Schwierigkeiten mit. Und warum überhaupt? Ne einfache Erklärung zu finden. Ein Stigma zu bedienen. Schwarze Peter zu finden? Klischees zu bedienen?
Ich hatte vor Jahren einen Unfall, mein linkes Bein sieht aus als wäre da jemand mit dem Messer jahrelang durch. Mein Sohn musste 12 werden, an die weiterführende Schule und 9 U-Untersuchungen hinter sich bringen, bis eine Form des Autismus fest diagnostiziert wurde. Meine Nachbarin geht nie vor die Tür , hat aber definitiv keine Sozialphobie.
Was ich damit sagen will ist, das wir nicht im Ansatz immer sagen können was da los ist, nur weil gerade ein paar Klischeediagnosen da sind. Bestes Beispiel:Autismus und ADHS. Die sind so artverwandt und doch unterschiedlich dass es ganz spezielle Abgrenzung gibt die nicht mal jeder Mediziner auf der Pfanne hat.
Ich möchte niemanden hier ein Gefühl oder eine Erfahrung absprechen. Aber es hört sich oftmals so fest, so sicher, und vor allem auch negativ an.
Ich denke auch einfach daran, dass hier das Forum groß ist und wir auch nicht wissen können, welche Menschen mit welchen Erkrankungen hier aktiv sind. Klar müssen die damit auch irgendwie leben, aber ich finde es alles zu sehr zu schnell ja…an die Wand geschlagen.
Sorry fürs offtopic, aber mich hat das gerade echt beschäftigt.