lilly33
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tut mir so leid, dass es dir heute so schlecht geht, dicker drücker
ich war am anfang (vom ende) total lethargisch, konnte und wollte nichts tun, niemanden sehen, niemanden hören (stimmt nicht ganz, der einzige, von dem ich hören wollte, hat sich nicht gemeldet).
Dann hatte ich einen anfall, hab die wohnung renoviert, neue küche einbauen lassen (hatten wir schon 3 jahre drüber gesprochen), alles verändert. Hat gut getan.
Die phasen tiefer trauer kamen aber auch immer wieder. man muss es aber auch mal zulassen. Totaler blödsinn, dieses ständige "stark sein". Ich habe vor den kindern und bei der arbeit versucht, stark zu sein. Aber man hat das recht, auch mal im selbstmitleid zu schwelgen, zu heulen und eben schwach zu sein - verdammter mist, wir haben einen verlust erlitten.
Habe mir auch "erklärt", dass er mich nicht verdient hat, ist ja auch so, aber das ist doch kein großer trost, wenn man verzweifelt ist.
Heulen befreit die seele, ich fühlte mich danach immer etwas leichter (und das lag nicht an den verlorenen Litern tränenflüssigkeit
ganz prima ist es auch, bei sturm und regen am strand, da sind dann keine leute und wenn, denken sie, deine tränen wären regentropfen...
