Zitat von Marina87:@Arnika
Klar, Männer stehen auf Frauen, die sie attraktiv finden, und diese werden dann auch von anderen Männern oft als attraktiv empfunden. Es scheint mir aber doch eher so zu sein, dass Männer in erster Linie auf ihr eigenes Urteil vertrauen, wenn es darum geht, ob eine Frau attraktiv ist oder nicht. Bei mir selbst musste ich hingegen in der Vergangenheit feststellen, dass mein Interesse an einem Mann erst gestiegen ist, nachdem ich gemerkt habe, dass er bei anderen Frauen gut ankommt. Im Grunde finde ich das selbst fragwürdig, aber so ganz kann ich mich nicht davon freimachen. Es reizt mich dann, herauszufinden, was die anderen Frauen an ihm finden, und oft besitzen diese Männer am Ende auch eine gewisse Anziehungskraft.
Könnte man aber auch als "Herdendenken" bezeichnen. Letztlich ist erst einmal unterm Strich jeder Mensch ein Individuum, leider machen sich aber besorgniserregende Denk- und Handlungsmuster breit. Wenn Frauen sich eher für Männer interessieren, die auf andere Frauen "augenscheinlich" interessant wirken (vielleicht liegt es aber auch am Status oder Vermögen des Mannes ?), dann frage ich mich, ob besagte Frauen überhaupt indiviuelle Interessen haben und verfolgen oder nicht. Letzteres vermute ich eher dahinter, denn einem Mann stumpf hinterher zu rennen, weil andere Frauen dem auch einfach so hinterherlaufen, ist irgendwo nur ein Massensymptom.
Umgekehrt ist es genauso befremdlich, wenn mehrere Männer nur einer Frau hiterherrennen, weil sie augenscheinlich sehr attraktiv ist. Das sagt aber ebenso wenig etwas über Charakter und Eigenschaften aus. Da sind Männer dann auch sehr naiv und befremdlich.
Wenn ich hier nun aber lese, ein Mann muss so und so viel Zeit und Geld haben, aufwenden oder sich so und so einbringen, dann braucht sich die TE nicht wundern, dass sie keinen Mann findet wegen ihres Kinderwunsches - ihre Denkweise und ihre Ansprüche stehen einer harmonischen Beziehung auf Augenhöhe im Wege. Ich habe mal in einem Fachartikel gelesen, dass es Frauen gibt, die aus Trotz und "Notbedürfnis" mit Biegen und Brechen ein Kind zeugen wollen, nur um eines vorweisen zu können.

Wofür? Um damit anzugeben:"Seht her, ich habe es geschafft, ein Gör ist da." ? Und dann später rumjammern, sie oder ihr Leben, ihre berufliche Karriere oder sonstwas käme zu kurz, plötzlich ist der Lebenspartner öde, langweilig usw. und alles wird umgekrempelt - zum Leidwesen der beteiligten Personen.
Bei allem Respekt - wenn es so sein sollte - dann wären betroffene Frauen besser beraten, sich einen Embryo einpflanzen zu lassen, auf die Welt zu bringen und alleine zu bleiben. Solche Frauen sind genauso wenig geeignete Partnerinnen und verantwortungsbewusste Menschen wie Männer, die wild und frei neben einer Partnerin rumbeepen und sich ihrer Pflichten nicht bewusst werden.