Zitat von leilani1801:
Und was ist dann daraus für dich die beste Vorgehensweise? Dass gleichgeschlechtliche Paare keine Kinder haben dürfen?
Vor allem ist an der Stelle ja die Frage, weshalb sich diese Kinder so entwickeln. Ob es der jeweils fehlende männliche oder weibliche Part ist oder weil es in unserer Gesellschaft eben nach wie vor sehr viel Intoleranz gibt und diese Kinder eben schon früh mit Ablehnung konfrontiert werden.
Ich finde stellenweise deine Ansätze gar nicht so verkehrt, allerdings fehlt mir die Sicht auf die Realität, du gehst von solchen Idealvorstellungen aus, die kaum jemand erreichen kann.
Hätte ich in meinem Leben einen Mann getroffen, der sowohl emotional als auch finanziell wirklich stabil ist, dann hätte ich mir durchaus vorstellen können zu Hause zu bleiben, auch dauerhaft. Meine Karriere hat sich einfach nebenbei ergeben, nicht weil ich so scharf darauf war.
Aber so Männer gibt es unglaublich selten. Und selbst wenn hätte ich irgendeine Form von wirtschaftlicher Absicherung eingefordert, im Falle, dass der Mann mit 50 plötzlich doch nochmal die Sekretärin beschmusen will.
Deswegen ist es für die meisten Frauen einfach viel zu risikoreich das klassische Modell zu leben.
Ich kann den letzten Satz komplett umdrehen - für Männer es mindestens genauso risikoreich, wenn nicht gar höher. Stichwort Trennung und Scheidung: Auch wenn es die meisten Menschen (noch) nicht wahrhaben wollen: Männer werden bei bestimmten Themen in diesen Segmenten nach wie vor benachteiligt.
Meine Ex bekommt von mir Rentenpunkte zugeteilt, weil sie aufgrund des Aufziehens von Kindern anderer vorheriger Männer und Liebschaften weniger Arbeitsjahre hat als ich. Das diese Erzeuger aber sich in keinster Weise an der Auf- und Erziehung der Kinder beteiligt haben, berücksichtigt er (der Gesetzgeber) gar nicht. Hier zählt nur die reine Zeit an geleisteten Arbeitsjahren im Vergleich zu Kindererziehungszeiten der Mutter - bezogen auf den letzten aktuellen Ehepartner wohlgemerkt. Ich wurde bei der Trennung und Scheidung demzufolge doppelt bestraft - weil ich Kinder anderer Väter mit großzog, die mich später genauso allein ließen wie ihre verräterische Mutter und zugleich sind deren Erzeuger sozial, partnerschaftlich und finanziell besser aufgestellt als ich. Selbst die Richterin bei der Scheidungsverhandlung musste zugeben, dass hier ein Missstand im Gesetz ist, aber dieser nicht zu ändern sei (was mir klar war, aber trotzdem Sch...ße). Man stelle sich vor:
Die haben Kinder mit meiner Exfrau gezeugt, leisteten keinen Unterhalt und mir wird am Ende sogar noch die eh schon knappe Rente gekürzt werden. Die Exfrau kommt super davon, profitiert gar von meiner geleisteten Arbeit und angelt sich die nächsten Männer.
Frauen haben diesbezüglich wohl eine Art Welpenschutz - lächerlich. Ich könnte jetzt daher stumpf behaupten:
Frau muss einfach nur die Beine breit machen und sich schwängern lassen, dann abhauen, Opfer zu Versorgung finden und dann weiterziehen und das Spiel weitestgehend wiederholen. In Real läuft bzw. lief es bei mir so ab, ich kenne auch viele andere männliche Geschlechtsgenossen, die ähnliches oder gar dasselbe erlebt haben.
Ich werde es aber nicht sagen, denn ich meine, Kinder sind per se eine Herzensangelegenheit und keine planbare Zielsituation zum Schaffen einer Familie. Das darf es eigentlich nicht sein, ansonsten wären wir weiterhin primitive Wesen mit Hang zum Überleben via Fortpflanzung. Das wird ja allzu gerne verneint - also Mund zu in Sachen Kinderplanung, sondern Hirn
und Herz einschalten,
bevor man Nachwuchs in die Welt setzt. Kinder bedeuten nun einmal Einschränkungen und Änderungen des Lebensstils, den man evtl. zuvor gepflegt hat.
Nach Plan einen Mann suchen -vor allem einen "guten Mann", was hier Frauen immer wieder sagen (was ist eigentlich ein "guter Mann", dafür gibt´s keine Definition?) - das wird nichts. Ich denke, man sollte erst einmal als Paar klarkommen, bevor man sich Gedanken über "Familienplanungen" macht.
Was ist im Umkehrschluss eine "gute Frau"? Eine, die nicht betrügt und lügt (wäre mein erster Kerngedanke aufgrund eigener Erfahrungen). Eine Frau, die gut im Bett ist (wäre wohl der Wunschgedanke vieler Männer) und stets wie aus dem Ei gepellt aussieht?
Diese Aussprüche gute Männer und Frauen sollten auf den Index kommen - in der heutigen Zeit. Diese Aussprüche waren früher eher angebracht- mit klarer Rollenverteilung und Aufgabenselektion. In der heutigen Zeit ist das doch total verpöhnt, alle wollen Gendering, Gleichberechtigung und Fairness (die es per se nicht gibt und evolutionär im Normalfall nicht geben kann, dann müssten Männer ja auch z.B. Kinder kriegen können, um auch die Vorteile als realer Erzeuger durch Kindsgeburt genießen zu können). Biologisch ist dieses nur den Frauen vorbehalten - also warum sprechen wir von Gleichberechtigung? Kann es doch gar nicht in allen Bereichen geben, also wozu dann der ganze Quatsch? Es wird immer keine 100%ige Gleichberechtigung geben .Das wäre nur möglich, wenn in allen Lebensbereichen Gleichheit herrschen würde ,was, wie eben geschildert, biologisch nicht möglich ist.
Man kann sich bestenfalls angleichen und moralisch empfundene und belegbare Nachteile ggf. ändern - eine vollständige Angleichung wäre nur möglich, wenn Männer und Frauen in absolut allem gleich wären - vom Aussehen, Kinderkríegen über Arbeiten, Geldverdienst und Karriere etc. Das wird es niemals geben, außer Mutter Natur (oder die Wissenschaft) ändern dies.
Von daher ist eine Vorabselektion von Männern als passende Väter nicht statthaft. Bedingt durch die vielen heutigen Möglichkeiten und Wechselspiele, die oft bewusst geschürt und manifestiert, zudem ausgebaut werden, kann man eigentlich keine betreffende Strategie treffen. Selbst wenn eine Frau den vermeintlich perfekten Mann als Kindsvater aussucht und dann fröhlich Nachwuchs in die Welt setzt - es gibt keine Garantie, dass das dauerhaft klappen wird. Man schaue nur auf die Geschichten hier im Forum: Da könnte der Tenor eher lauten: Leute, setzt bloß ja keine Kinder in die Welt, das fliegt Euch irgendwann um die Ohren. Wieviele alleinerziehende Menschen beklagen bei Trennungen, dass ihr vermeintlicher "Superpartner" plötzlich ganz anders ist und abdüst.
Wer so denkt oder es in ähnlicher Weise wie ich bewertet und sich wünschen würde, der müsste in der Vergangenheit leben. Da wären solche Vorstellungen, gesehen an den damaligen Bedingungen und Ansprüchen, eher umsetzbar, aber eben auch ohne Garantien.
Mir persönlich wäre eine Frau recht gewesen, die mal nicht auf Lug und Betrug aus ist - diese "Minimalhürde" konnte ich in den letzten mehr als 5 Jahren nicht nehmen - beschämend für die Spezies Frau. Beschämend für mich, dass ich keine "bessere" bzw. passendere Frau finden konnte. Und auch nie mehr finden werde. Ich bin raus aus dem "crazy Circus".
Und die Menschen (zumeist die Frauen - sorry), die auf Gedeih und Verderb unbedingt Kinder wollen, weil sie sonst ihren Lebensinhalt oder was auch immer gefährdet sehen: Vergesst es! Sucht Euch treue liebevolle Partner, keine zukünftigen Versorger, keine Bespaßer auf Zeit, keine Geldmagnaten. Wenn ihr das hinbekommt, kann es auch mit der Familienplanung klappen. Liebe TE, Du im speziellen, denke mal darüber nach.
Und noch etwas: Die netten unscheinbaren Männer sind oft die weitaus besseren Partner als die vermeintlich interessanteren, sportlicheren oder vermögenderen Männer. Nur mal am Rande - ein Zuspruch für die Männer und natürlich auch die Frauen, die von außen betrachtet nicht dem großen anspruchsvollen "Volksmunde" genügen. Aber auch das ist ein Lernprozess - nicht jeder Mensch vollzieht diesen.